Autor: kollegwissenausstellen

A bis Z des Kuratierens. Ein unvollständiger Bericht aus der Praxis in drei Teilen // Drittens: F – I – O – Q – R – T – U – Z

Wie lassen sich Objekte ausstellen, die auf den ersten Blick langweilig wirken? Wie kuratieren ohne zu urteilen? Und wie lässt sich das Museum auf den Kopf stellen? Im dritten und vorläufig letzten Teil des A bis Z haben sieben Autorinnen ihre Erfahrungen aus der kuratorischen Praxis reflektiert und ein kollektives Schreibexperiment gewagt.

Partizipation auf dem Prüfstand. Die Dauerausstellung „Gender Blender“ im Kvindemuseet in Aarhus

Die Dauerausstellung „Gender Blender“ im Kvindemuseet in Aarhus setzt viele partizipative Vermittlungselemente ein, um gemeinsam mit dem Publikum traditionelle Geschlechterrollen aufzubrechen. Die Autorin Annika Wellmann hat die Ausstellung untersucht und danach gefragt, wie und mit welchen Grenzen Diversität und Vielfalt ermöglicht werden.

A bis Z des Kuratierens. Ein unvollständiger Bericht aus der Praxis in drei Teilen // Zweitens: B – D – H – K – L – M – V – W – X

Im zweiten Teil ihres A bis Z des Kuratierens nehmen die beiden Autorinnen Begriffe wie „Handschuh“, „Listen“ und „Weiß sein“ in den Blick. Ausgehend von der Praxis fragen Sie unter anderem: Welche Rolle spielt die Idee des Schutzes beim Kuratieren? Wie beginnt eine Ausstellung und wie endlos ist die kuratorische Arbeit? Kann sie visionär sein? Auch hier bleibt vieles unvollständig und lädt erneut zum Weiterdenken und -schreiben ein, zu Widerspruch und Ergänzung!

Orte ohne Besucher:innen. Erinnerungsorte im Covid-Sommer: Zwei Reiseberichte

In ihrem Praxisjahr am Jewish Historical Institute in Warschau begann Ramona Bechauf gemeinsam mit Stephenie Young vom Center for Holocaust and Genocide Research an der Salem State University eine Wanderausstellung über das Warschauer Ghetto zu konzipieren. In der Ausstellung soll u.a. der Ort Treblinka, an den Jüdinnen und Juden aus dem Warschauer Ghetto deportiert wurden, mit Fotografien und Videos repräsentiert werden. Aufgrund der Einschränkungen durch die COVID-19-Pandemie trifft die Autorin nun auf die Erinnerungsorte unter ungewöhnlichen Bedingungen.

A bis Z des Kuratierens. Ein unvollständiger Bericht aus der Praxis in drei Teilen // Erstens: A – C – E – G – J – N – P – S – Y

Der Begriff des Kuratierens wird heute inflationär verwendet. Allein für den Ausstellungsbereich ist er vielfältig und diffus. Die beiden Autorinnen entwickeln ihre Enzyklopädie des Kuratierens konsequent aus der Praxis und kommen zu überraschenden Ergebnissen. Das unvollständige ABC lädt zum Weiterdenken und -schreiben ein, zu Widerspruch und Ergänzung!

Über das Eintauchen einer Kunstwissenschaftlerin in die first sights, second und third thoughts der Restaurierung und Kunsttechnologie

Wie Theorie und Praxis sich begegnen, alle Schichten eines Gemäldes und sein Material wichtig werden und wie man kunsttechnologisches Wissen in Ausstellungen präsentiert – davon berichtet die Kunstwissenschaftlerin Verena Wallner nach ihrem Eintauchen in den Alltag von Restaurator*innen am Museum.

Teaser: Tactile Horizons

Was nun? War ich nicht zur teilnehmenden Beobachtung nach Zürich gekommen?
In Pandemic Perspectives Part I zeigen Lisa Ludwig und ihre KollegInnen neue Perspektiven für ethnographisches Arbeiten im Covid-19-Lockdown auf.

Spoons are everything!

Wie steht es um die Provenienz kleiner Gegenstände? Wie die der vielen Löffel in Museumssammlungen? Ausgehend von einer erlebten Missachtung dieser Löffel, spürt Sara Müller der Vielfalt des Löffels weltweit und der damit verbundenen Geschichten im Museum nach.