Die Leningrader Blockade – Interview mit der Zeitzeugin Lia Sorina

Von September 1941 bis Januar 1944 schlossen Truppen der Wehrmacht und der finnischen Armee die sowjetische Metropole Leningrad in einem Blockadering ein. Etwa 1,1 Millionen Zivilisten kamen in den Blockadejahren aufgrund von Hunger, Kälte oder durch Kriegshandlungen ums Leben.
Im Zuge der Ausstellung “Niemand ist vergessen und nichts ist vergessen! Никто не забыт и ничто не забыто!” entstanden mit Lia Sorina, einer Zeitzeugin, am 12. Dezember 2018 Interviews. Die Studenten des Seminars “Die Blockade Leningrads 1941-1944 im Kontext der Hungerpolitik und anderer Verbrechen der Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges” unter Leitung von Prof. Dr. Anke Hilbrenner erarbeiteten Fragen zu den Themenbereichen Hunger, Kindheit, Alltag, Evakuierung und Bilder.
Einige Erinnerung von Lia Sorina finden Sie hier:


Lia Sorina auf die Frage “Kamen die zugeteilten Essensrationen regelmäßig? Hatten Sie das Gefühl, dass diesen Lebensmitteln Fremdsubstanzen wie beispielsweise Sägemehl beigemischt worden waren?

Russisch:

Deutsch:


Lia Sorina auf die Frage “Wie und mit was haben Sie sich als Kind beschäftigt, womit haben Sie gespielt?”

Russisch:

Deutsch:


Lia Sorina auf die Frage “Welche Rolle spielte das Radio/ Radio hören in Ihrem persönlichen Blockadealltag?”

Russisch:

Deutsch:


Lia Sorina auf die Frage “Wie war es, als Sie von der Evakuierung erfahren haben?”

Russisch:

 Deutsch:


Lia Sorina auf die Frage “Welche Bilder haben Sie im Kopf, wenn Sie an die Blockade denken?”

Russisch:

Deutsch:

 

 

Seminarleitung: Prof. Dr. Anke Hilbrenner

Idee und Konzept: Prof. Dr. Anke Hilbrenner, Ramona Bechauf, Phillip Schroeder

Text und Übersetzung: Phillip Schroeder