Workshop „Einsatz Elektronischer Abstimmungssysteme“

Clicker

Hardware-Clicker während der Vorlesung

Seit dem Sommersemester 2013 setzt die Professur für Organisation und Unternehmensentwicklung ein elektronisches Abstimmungssystem (EAS) in mehreren Vorlesungen und Übungen ein.

Initiiert von Frau Prof. Dr. Maurer fand am 25.11.2014 ein Workshop zum Einsatz elektronischer Abstimmungssysteme statt. Im Rahmen des Workshops wurden unterschiedliche Kurzvorträge rund um EAS gehalten

Im ersten Kurzvortrag stellte Frau Prof. Dr. Maurer die Möglichkeiten von EAS im konkreten Bezug auf ihre praktischen Erfahrungen dar. Der Einsatz von EAS soll die Qualität der Lehre abwechslungsreicher und interaktiver gestaltet und die Studierenden je nach Wissensstand (welcher ebenfalls durch EAS erfasst werden kann) individuell ansprechen. Frau Prof. Dr. Maurer integriert EAS in der Bachelor Veranstaltung „Unternehmensführung und Organisation“. Sie nutzt dabei eine ganze Reihe von Fragetypen. Während im Sommersemester 2013 zunächst Wissens- und Diskussionsfragen verwendet wurden, wurden 2014 auch die Möglichkeit offene Fragenüber über eine Textfunktion zu stellen und Quizfragen in ILIAS in der Veranstaltung eingebunden. Für diese gab sie auch explizite Beispiele.

Belohnung

Abstimmungsfrage mit Anreizfunktion

Um die Attraktivität und Akzeptanz von EAS zu steigern, spielen Anreize eine entscheidende Rolle. Dies setzt Frau Prof. Dr. Maurer insofern um, dass sie Studierenden bei guten Abstimmungsergebnissen eine Belohnung (bspw. eine 10-minütige-Pause oder die Eingrenzung des Klausurumfanges) verspricht, über welche wiederum abgestimmt wird.

Die Evaluation des Einsatzes zeigte, dass Studierenden EAS im Großen und Ganzen positiv bewerten, allerdings wurde auch kritisch bemerkt, dass es sich bei EAS um kein „Allheilmittel“ handelt und somit der richtige Einsatz von großer Bedeutung ist. Wichtig beim Einsatz ist z.B. dass Studenten „mitgenommen“ werden, ihnen also der Sinn und die Funktionalitäten genau erklärt werden.

Um auch über den eigenen „Tellerrand“ zu schauen hielt Herr Dr. Hendrik Wilhelm von der Universität Köln einen Vortrag über den Einsatz von EAS an seiner Universität. Im Vergleich zu Göttingen wird EAS in Köln nicht veranstaltungsgebunden, sondern ausschließlich in Übungen, eingesetzt. Dadurch kann bei einem relativ geringen Folienerstellungsaufwand eine hohe Interaktion und Stärkung des Teamgeistes ermöglicht werden. Ein Nachteil stellt bei diesem Einsatz allerdings die mangelnde Einsatzkonsistenz dar.

mVote_Ablauf

Die Funktionsweise des Online-Voting Dienstes mVote

Während die bisherigen Vorträge auf den Einsatz von Hardware-Clickern bezogen waren, stellte Herr Ehricht, Doktorand am Lehrstuhl für Allgemeines Völkerrecht, den Einsatz des Online-Voting Dienstes mVote in seinen juristischen Begleitkollegien vor. mVote ist ein softwaregestütztes Tool, das an der Professur für Anwendungssysteme und E-Business (Professurinhaber: Prof. Dr. Schumann) in Kooperation mit dem E-Learning-Service entwickelt wurde und allen Lehrenden der Universität zur Verfügung steht. Hierbei werden zur Abstimmung internetfähige Geräte (wie Smartphones, Tablets oder Laptops) verwendet.

Daran anschließend stellte Frau Scharnhorst, Mitarbeiterin des E-Learning-Services, noch weitere Funktionen und Einsatzbeispiele für den Online-Voting Dienst mVote vor. Mehr über mVote und eine Übersicht über die Einsatzszenarien finden Sie hier.

Im Anschluss an die Vorträge, begann der interaktivere Teil der Veranstaltung. Dieser diente zur Diskussion und Klärung offener Fragen.

Insgesamt blicken wir auf einen sehr gelungenen und informativen Workshop zurück, welcher die Potentiale von EAS herausgestellt hat und auf eine weitere Verbreitung im universitären Alltag hoffen lässt.

Weitere Informationen über das EAS-Lehrprojekt von Frau Prof. Dr. Maurer finden Sie hier

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