ZHG? KWZ? SUB? Häh?

Kommt man für ein Studium in eine fremde Stadt, so sind viele Dinge erstmal neu. Insbesondere im Studienalltag wirst du direkt zu Beginn der Vorlesungen mit einer Vielzahl an Abkürzungen konfrontiert, die du vorher noch nie gehört hast. Oder weißt du, was eine BBK ist oder was man im LSG so macht? Nein? Keine Sorge, wir schaffen mit diesem kleinen Beitrag heute Abhilfe, stellen dir die für unser Fach wichtigsten Abkürzungen vor und erklären, was dahinter steckt!

BBK – Bereichsbibliothek Kulturwissenschaften
Diese Bibliothek findest du im KWZ (s. u.) und sie beherbergt nicht nur den Bücherbestand der Finnougristik, sondern auch weiterer Kulturwissenschaften, wie zum Beispiel der Romanistik, Slavistik oder auch der Kulturanthropologie. Es gibt hier eine Vielzahl an Arbeitsplätzen, an denen man lernen oder Hausarbeiten schreiben kann, man kann die Kopiergeräte, Scanner und Computer nutzen oder auch Schließfächer mieten.

KWZ – Kulturwissenschaftliches Zentrum
Hier wirst du einen Großteil deines Finnougristikstudiums verbringen, denn nicht nur die eben vorgestellte Bibliothek findet sich in diesem Gebäude, sondern auch unser Seminar und viele Vorlesungsräume. Andere Institute findest du hier ebenfalls und, ganz wichtig, ein Café, in dem du in der Pause Kaffee, Brötchen und andere Leckereien kaufen kannst.

LSG – Lern- und Studiengebäude
Das LSG gehört zu den neueren Universitätsgebäuden und ist extra zum Lernen und für Gruppenarbeiten gedacht. Du kannst dort Räume über das elektronische Studierendenportal buchen und dort in Ruhe deine Hausarbeiten schreiben oder mit anderen Studierenden Referate erarbeiten. Da das LSG direkt neben dem ZHG (s. u.) steht, ist der Weg in die Zentralmensa gar nicht weit.

SUB – Staats- und Universitätsbibliothek
Die SUB ist die Hauptbibliothek der Universität und beherbergt eine Vielzahl an Titeln. Insbesondere in Sachen Finnougristik ist die Bibliothek gut ausgestattet, da hier lange Zeit das Sondersammelgebiet des Faches Zuhause war und es nun einen Fachinformationsdienst gibt, der eine große Bandbreite an Literatur in diesem Bereich anschafft. Neben wichtigen sprachwissenschaftlichen Werken findest du hier z. B. auch Bücher, die sich mit den einzelnen Ländern und der Kultur der Finnougrier befassen, aber genauso gibt es auch Romane und Dokumentationen auf DVD.

VG – Verfügungsgebäude
Im VG wirst du wahrscheinlich im Laufe des Studiums die ein oder andere Veranstaltung besuchen. Es liegt direkt hinter der SUB und dient vor allem Unterrichtszwecken. Neben einem Arbeitsraum findest du im Keller auch einen Ruheraum, um dich vom Lernstress entspannen zu können.

ZESS – Zentrale Einrichtung für Sprachen und Schlüsselkompetenzen
An der ZESS wird eine große Anzahl an Sprachkursen und anderen Kursen zur Erweiterung deiner Kenntnisse angeboten. Du kannst dort zum Beispiel Russisch oder Spanisch lernen oder einen Kurs zum Thema Rhetorik besuchen. Für alle Interessen ist im Programm dieser Einrichtung etwas dabei und die Kurse kannst du dir anrechnen lassen.

ZHG – Zentrales Hörsaalgebäude
Die großen Hörsäle auf dem Hauptcampus findest du im ZHG – genauso wie u. a. zwei Cafés, die Zentralmensa, den Unishop und den Glaskasten, bei dem du dir zu Studienbeginn deinen Ausweis abholen musst. Veranstaltungen unseres Faches finden selten hier statt, aber dennoch wird dich der Weg bestimmt häufig in dieses Gebäude führen.

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Du studierst Finnowas?!

“Du studierst Finnowas?!”

So oder so ähnlich lautet meist die erste Frage, die man beantworten muss, wenn man als Studierender der Finnougristik anderen Menschen von seinem Studienfach erzählt. Die wenigsten können mit dem Begriff etwas anfangen und sind meist sehr überrascht, wenn sie hören, dass es so etwas gibt wie eine finnisch-ugrische Sprachfamilie und dass Finnisch und Ungarisch miteinander verwandt sind. Dies und noch weitaus mehr lernt man, wenn man sich für ein Studium der Finnougristik (oder auch: Finnisch-Ugrische Philologie) entscheidet.

Bei uns in Göttingen gibt es zwei wesentliche Studienbestandteile, die Sprachwissenschaft und die Sprachlehre. Man lernt also nicht nur einige der Sprachen, sondern beschäftigt sich auch damit, was diese Sprachen ausmacht und warum sie miteinander verwandt sind. Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Sprachen werden analysiert und man studiert die historische Entwicklung, nur um einige Beispiele zu nennen. Natürlich gibt es in der Sprachwissenschaft noch viele weitere Bereiche, die auch für ein Studium unseres Faches eine Rolle spielen und die man im Laufe des Studiums kennenlernen wird.

Finnisch-ugrische Sprachen gibt es insgesamt 15, auf die sich ca. 22 Millionen Muttersprachler verteilen. Die bekanntesten dieser Sprachen sind Finnisch, Estnisch und Ungarisch. Finnisch und Ungarisch kann man an unserem Seminar als Schwerpunkt studieren. Aus den beiden “großen” Sprachen wählt jeder Studierende zu Anfang seine Wunschsprache als Erstsprache aus – aber keine Sorge! Auf die andere Sprache muss man keineswegs verzichten, denn man belegt während des Bachelor-Studiums auch einen Anfängerkurs in der Zweitsprache. In diesem erlernt man die wichtigsten Grundlagen und Strukturen.

Ein paar weniger bekannte Sprachen, die ebenfalls zur finnisch-ugrischen Sprachfamilie gehören, sind beispielsweise Wotisch, Ingrisch, Udmurtisch, Mordwinisch oder auch Mansi. Die Namen mögen am Anfang vielleicht noch etwas seltsam klingen, aber spätestens nach zwei Semestern sind sie etwas, was jedem leicht über die Lippen gehen wird.

Dass die Finnen in Finnland, die Esten in Estland und die Ungarn in Ungarn leben, ist natürlich keine große Überraschung, doch wo leben die Völker der anderen 12 Sprachen?
Sie verteilen sich auf ein sehr großes Gebiet, das von Skandinavien über das Baltikum bis nach Sibirien reicht. So gibt es beispielsweise die Sami in Norwegen, Schweden, Finnland und auf der Kola-Halbinsel, die Liven lebten im heutigen Lettland und die meisten finnougrischen Völker haben ihre Heimat auf russischem Staatsgebiet.

Wer sich für ein Finnougristik-Studium entscheidet, hat es also mit einer Vielzahl an interessanten Sprachen und Kulturen zu tun und lernt, wie Sprachwissenschaft funktioniert. Seiner Familie und seinen Freunden hat man immer wieder etwas Spannendes zu erzählen, denn man lernt jede Woche neue Dinge, die man vorher noch nicht über die Finnougrier und ihre Sprachen wusste.

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Was man in und um Göttingen alles machen kann…

Ein Studium zu beginnen, ist für viele der erste Schritt in ein ganz neues Leben und das Wunschfach ist oft schnell gefunden. Doch was, wenn gleich mehrere Studienorte zur Auswahl stehen? Wir wollen euch die schönen Seiten der Universitätsstadt aufzeigen und erklären, was es neben dem Studium der Finnougristik noch alles zu sehen gibt.

Göttingen hat etwa 134 000 Einwohner und auch wenn diese Zahl vermuten lässt, dass es sich um einen eher kleinen Studienort handelt, so gibt es doch vielfältige Möglichkeiten, in der Freizeit etwas zu unternehmen. Durch die große Anzahl an Studierenden, die in der Stadt leben, ist eigentlich immer etwas los.

Zunächst wären da die vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Ganz am Anfang steht natürlich das Gänseliesel, über das wir hier schon berichtet haben. Das Rathaus, vor dem es steht, ist auch einen kleinen Besuch wert, denn die große Rathaushalle, in der auch Veranstaltungen stattfinden, ist mit ihren Malereien sehr schön anzusehen. Wer sich besonders für Stadtgeschichte interessiert, kann hier eine Stadtführung buchen.

Das Stadtbild der Innenstadt ist geprägt von vielen Fachwerkhäusern, die häufig ihre ganz eigene Geschichte zu erzählen haben. Wer die Augen offen hält, wird die vielen Gedenktafeln sehen, die in der ganzen Stadt verteilt sind. Dort erfährt man, welche Wissenschaftler oder anderen berühmten Personen wie lange in Göttingen verweilt haben. Wer genau aufpasst, wird auch einige Finnougrier finden und Wissenschaftler, die auch in der Finnougristik ein Begriff sind.

Wer gerne Kultur erlebt, hat gleich mehrere Optionen. Es gibt die verschiedensten Theaterhäuser (das Deutsche Theater, das Junge Theater und das universitätseigene Theater im OP, kurz ThOP), Göttingen hat ein Symphonieorchester und neben dem städtischen Museum laden auch die Sammlungen der Universität dazu ein, Exponate zu betrachten. Wer Filme mag, kommt auch auf seine Kosten, denn neben einem Kino, das Blockbuster zeigt, gibt es auch ein Kulturkino und das Unikino. Das Kulturticket, das Studierende der Universität bekommen, ermöglicht bei vielen Veranstaltungen einen vergünstigten, teilweise sogar einen kostenlosen Eintritt.

Nach so viel Kultur bekommt man natürlich Durst und wie es sich für eine Universitätsstadt gehört, gibt es eine Vielzahl an Cafés, Restaurants und Kneipen. Für jeden ist etwas dabei und es gibt die unterschiedlichsten Richtungen – von italienischem über indischem bis zu afrikanischem Essen ist alles dabei.

Auch für die Leute, die es lieber sportlich mögen, gibt es genug Spielraum, sich ordentlich auszutoben, denn neben den Sportvereinen bietet auch der Unisport ein breit gefächertes Programm. Reinklicken lohnt sich!

Wenn man ein wenig aus Göttingen herauskommen möchte, kann man viele Ausflüge in die Gegend machen. Ein Besuch auf den Gleichen ist immer schön und die Burg Plesse und die Burg Hardenberg sind auch nicht sehr weit entfernt. Die Leineauen laden zu Spaziergängen ein und in der Region gibt es viele Badeseen.

Quellen:
https://www.goettingen.de/leben/goettingen-ueberblick/stadtportrait.html
https://www.goettingen-tourismus.de/index.php
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Das meistgeküsste Mädchen der Welt

In Göttingen gibt es viel zu sehen: Verwinkelte Straßen, Fachwerkhäuser, Statuen und Gedenktafeln prägen das Bild der Innenstadt. Vor dem Rathaus gibt es jedoch etwas, das ein besonders beliebtes Motiv für Touristenfotos ist.

Eine ganz besondere Sehenswürdigkeit, die gleichzeitig ein Wahrzeichen der Stadt ist, ist das Gänseliesel auf dem Rathausplatz. Es ziert Postkarten und Souvenirs und ist ein allgegenwärtiges Symbol. Liesel gilt auch als das meistgeküsste Mädchen der Welt. Warum? Das liegt an einer berühmten Tradition, die eng mit der Universität verknüpft ist.

Das Gänseliesel steht bereits seit Juni 1901 auf einem Brunnen auf dem Marktplatz vor dem alten Rathaus der Stadt. Es hatte eine Ausschreibung für einen Brunnenentwurf gegeben und obwohl das Gänseliesel nur den zweiten Platz erlangte, entschied sich die Bevölkerung trotzdem gegen den Sieger, einen großen Löwenbrunnen.
Die Statue erfreute sich großer Beliebtheit und es entwickelte sich der Brauch, dass die frisch eingeschriebenen Studierenden den Brunnen erklimmen und das Gänseliesel küssen mussten. Da diese Tradition mit Anstieg der Studierendenzahlen nach dem ersten Weltkrieg irgendwann Überhand nahm, erließ die Polizei ein sogenanntes Kussverbot, dessen Missachtung sogar mit zehn Reichsmark Strafe geahndet wurde. Doch niemand wollte sich daran halten. Das Verbot hatte bis 2001 Bestand und wurde erst zum 100-jährigen Geburtstag der Statue aufgehoben. Seit 1990 steht auf dem Brunnen nur noch eine Kopie des Gänseliesels. Das Original kann man im Museum der Stadt Göttingen bestaunen.

Im Laufe der Zeit hat sich die Tradition übrigens ein wenig verändert: Frisch promovierte Doktoranden und Doktorandinnen erklimmen nun den Brunnen, schenken dem Gänseliesel einen Blumenstrauß und geben ihm – ganz wie es der Brauch verlangt – einen Kuss.

Quellen: Göttinger Tageblatt und Uni Göttingen.

10. Deutsche Mölkkymeisterschaft

Mölkky ist ein finnisches Wurfspiel, das draußen gespielt wird. Dabei geht es darum, 12 durchnummerierte Hölzer taktisch umzuwerfen. Punkte gibt es je nach Anzahl der umgeworfenen Hölzer oder, wenn man nur eines umwirft, je nach der Nummer, die auf dem Holz steht. Gewonnen hat das Team, das als erstes auf genau 50 Punkte gekommen ist. Die Schwierigkeit besteht darin, dass die Hölzer dort aufgestellt werden, wo sie umgefallen sind, wodurch sie sich immer weiter verteilen.

Wenn man das liest, klingt dieses Spiel erst kompliziert, aber beim Spielen stellt man fest, dass die Regeln ganz einfach sind. Es eignet sich also gut, um zwischen Veranstaltungen in der Universität ein wenig auf andere Gedanken zu kommen und die Zeit gut mit anderen Menschen zu verbringen.

Wie bei vielen Teamspielen gibt es auch beim Mölkky eine Weltmeisterschaft. Bei der Weltmeisterschaft 2006 entstand die Idee, eine deutsche Meisterschaft im Mölkky zu veranstalten. Seit 2008 finden die Mölkkymeisterschaften jedes Jahr an einem Wochenende im Juni statt und werden immer populärer.

In diesem Jahr sind 64 Mannschaften mit Teilnehmern aus Deutschland, Österreich, Tschechien, Frankreich, den USA, Brasilien und Finnland für ein Wochenende nach Erlangen gefahren, um bei den 10. Deutschen Meisterschaften dabei zu sein.

Wir von der Finnougristik Göttingen sind dieses Jahr mit zwei Mannschaften, Gölkky 1 und Gölkky 2, angetreten. Bei der Meisterschaft spielen sowohl Teams, die seit Jahren trainieren, als auch Teams, die – so wie wir – vor allem zum Vergnügen spielen.

In der Vorrunde am Samstag hat sich Gölkky 2 recht gut geschlagen, jedoch das 1/32-Finale verloren. Das Team konnte Platz 46 erreichen. Gölkky 1 hat sich im 1/32-Finale in die obere Hälfte gekämpft und erreichte am Sonntag Platz 24. Gewonnen hat Team Tuppi aus Finnland, das seit fast 40 Jahren regelmäßig gemeinsam trainiert.

Wir werden auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder mit mindestens zwei Teams bei den Deutschen Mölkkymeisterschaften teilnehmen und freuen uns schon auf ein holzreiches Wochenende.

Der Ungarisch-Crashkurs 2016

Wie bereits im letzen Sommer, wird auch dieses Jahr ein Ungarisch-Crashkurs an der Georg-August-Universität Göttingen angeboten. Als Teilnehmerin des letzten Kurses kann und will ich diesen nur weiterempfehlen!

Um an dem Kurs teilnehmen zu können, schickte ich meine Bewerbung an Dr. Judit Molnár, die Lektorin für Ungarisch am Finnisch-Ugrischen Seminar, die auch den Sommerkurs leitete. Der Kurs bestand aus zwei Teilen: dem dreiwöchigen Sprachkurs in Göttingen und einer einwöchigen Fahrt in die ungarische Stadt Debrecen, wo wir unsere neu erlernten Sprachkenntnisse gleich anwenden konnten.

Ungarisch ist eine ganz andere Sprache als die, die man bisher so aus der Schule kennt, da es keine indoeuropäische, sondern eine finnougrische Sprache ist. Sie ist also unter anderem entfernt mit dem Finnischen verwandt. Wer kann schon von sich behaupten, eine Sprache zu können, die mehr Fälle besitzt, als man mit seinen Fingern zeigen kann, und wann bekommt man schon einmal die Gelegenheit, so eine Sprache zu lernen? Auch wenn das mit den vielen Fällen vielleicht etwas kompliziert klingt, hat es sehr viel Spaß gemacht, sich gemeinsam mit den anderen langsam in der Sprache vorzutasten, und war gar nicht so schwierig wie gedacht. Dass der Kurs in Göttingen aus jeweils sechs Stunden pro Tag bestand, mag vielleicht auch anstrengend klingen. Da man aber in so kurzer Zeit wenig vergessen konnte und der Unterricht anders aufgebaut war als Sprachkurse, die während des Semesters laufen, war auch das kein Problem. Der Sommerkurs war also eine großartige Möglichkeit, etwas über ein Land, über das man vermutlich sonst selten nachdenkt, und dessen Sprache zu lernen und dieses Land auch einmal selbst kennenzulernen, da der Kurs und die Fahrt nach Ungarn kostenlos waren.

 

Auf den Spuren von Kurt Fischer durch Debrecen

Wir waren ein sehr gemischter Kurs, der zwar zu einem Teil aus Studierenden der Finnougristik bestand, aber auch zur anderen Hälfte aus Studierenden der Slavistik, Allgemeinen Sprachwissenschaft oder sogar Medizin. Unter anderem haben wir uns auch außerhalb des Kurses getroffen, um gemeinsam ein paar ungarische Gerichte zu kochen und zu genießen.

Im Kurs haben wir mit dem Buch Hungarolingua gearbeitet, das den Österreicher Kurt Fischer auf seiner Reise durch Debrecen begleitet. Als wir dann selbst in Debrecen waren, haben wir einige Orte, die auch im Buch bereits vorgestellt worden waren, wiedererkannt. Unter anderem haben wir die Universität besucht und wurden von einem Dozenten der Sommeruniversität, die jedes Jahr Ungarischkurse in Debrecen anbietet, willkommen geheißen. Außerdem haben wir die Reformierte Großkirche, Debreceni Református Nagytemplom, und die Innenstadt bei größtenteils gutem Wetter erkundet. Debrecen ist eine schöne Stadt, die aber vermutlich leider selten als Reiseziel gewählt wird, obwohl sie wirklich eine Reise wert ist.

 

Wer jetzt auch Lust bekommen hat, die ungarische Sprache kennenzulernen und im Sommer eine Woche in Ungarn zu verbringen, hat auch in diesem Jahr wieder Gelegenheit dazu. Nähere Informationen und das Anmeldeformular gibt es auf der Homepage des Finnisch-Ugrischen Seminars.

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Ungarisch-Intensivkurs 2017 in Göttingen

Im Sommer noch nichts vor?

 

Auch in diesem Jahr bietet das Finnisch-Ugrische Seminar in Göttingen wieder einen Ungarisch-Intensivkurs für Anfänger an. Der Kurs findet im Rahmen des NMWK-Projektes Sprachen für Europa. Förderung des Erlernens kleiner europäischer Sprachen statt und ist für Studierende aller niedersächsischen Hochschulen offen. 

Das Programm besteht aus einem dreiwöchigen Intensivkurs vom 07.08.2017 bis zum 25.08.2017 in Göttingen und einem einwöchigen Aufenthalt vom 26.08.2017 bis zum 31.08.2017 in Debrecen.

Das Programm in Debrecen

Die Universitätsstadt Debrecen liegt im Osten Ungarns und ist die zweitgrößte Stadt des Landes. An der dortigen Sommeruniversität werden seit 1927 Ungarisch-Intensivkurse abgehalten. Wir möchten die Universität kennenlernen und am Probeunterricht der Sommeruniversität teilnehmen. Auf dem Programm stehen außerdem die Besichtigung der reformierten Großkirche, des reformierten Kollegiums und ein Besuch im 25 km entfernten Hortobágy-Nationalpark. In Debrecen sollen die neu erworbenen Sprachkenntnisse in echten Kommunikationssituationen angewendet werden (Hotelbuchung, Wochenmarkt, Bestellen im Restaurant, Informationsschilder verstehen).

Für den Kurs gibt es ein Auswahlverfahren. Anmeldeschluss ist der 08.07.2017. Detaillierte Informationen und das Anmeldeformular gibt es auf unserer Seminarhomepage.

Über den Blog

Dieser frisch ins Leben gerufene Blog der Finnougristik Göttingen soll als Plattform für Studierende und Studieninteressierte der finnisch-ugrischen Philologie dienen. Hier wird es nicht nur Informationen zum Fach und zu den einzelnen Sprachen und Völkern geben, sondern auch Eindrücke der Studierenden, Berichte von Veranstaltungen und den Dingen, die die Studierendenschaft in Göttingen bewegen.