Seminar “Digitale Werkzeuge für den Unterricht” wieder gestartet

Im WS 2018/19 findet zum zweiten Mal der Kurs Digitale Werkzeuge für den Unterricht an der Universität Göttingen statt. Das Seminar für Lehramtsstudierende jeder Fachrichtung umfasst wöchentlich nur eine Stunde und im Mittelpunkt steht das Ausprobieren und Experimentieren mit verschiedenen digitalen Werkzeugen.
Diesmal soll über die wöchentlichen Sitzungen im Blog berichtet und die dazugehörigen Materialien hochgeladen werden. Der aktuelle Seminarplan.

Unser Vorbild ist das von Kai Wörner (@Woe_Real) gestartete Projekt #DiBiS (Digitale Bildung in der Seminarausbildung), das im Rahmen von #BayernEdu hier dokumentiert wird.

Kommentare, Ergänzungen und Feedback können z.B. via Twitter unter dem Hashtag #DigiToolsGoe2018 oder @LehramtDigitale geäußert werden.
Per E-Mail erreichen Sie uns unter: digitalebildung-lehramt@uni-goettingen.de

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1. Sitzung (16.10.) – Tools der Universität
Die ersten Sitzung des Seminars drehte sich rund um “Tools der Universität”. Torben Mau und Sebastian Becker gaben eine kurze Einführung in das Konzept des Seminars und dann ging es auch schon direkt los:

Die Lehramtsstudierenden erkundeten in Kleingruppen die digitalen Werkzeuge Etherpads, E-Portfolios und Wikis sowie die GWDG ownCloud. In einer Abschlussrunde wurde die Leitfrage des Seminars aufgegriffen: “Wie kann ich das Tool für mich bzw. in meinem eigenen Unterricht einsetzen?”

Lernhappen zur Wirtschaftspsychologie II

Mitwirkende:

avatar Lisa Müller

Unser Teammitglied Lisa Müller (Studentin der BWL Bsc.) hat ihre Vorbereitung auf die Wirtschaftspsychologie Klausur gleich zusammengefasst und einen Podcast dazu produziert.

Es gibt auch einen ersten Teil!

Lernhappen zur Wirtschaftspsychologie

Mitwirkende:

avatar Lisa Müller

Unser Teammitglied Lisa Müller (Studentin der BWL Bsc.) hat ihre Vorbereitung auf die Wirtschaftspsychologie Klausur gleich zusammengefasst und einen Podcast dazu produziert.

Es gibt auch einen zweiten Teil!

Zukunft im Blick – Zukunftsforscher Jens Hansen

Mitwirkende:

avatar Sebastian Becker
avatar Jens Hansen

In dieser Podcastfolge eröffnen wir eine neue Kategorie “Zukunft im Blick”. Hier sollen zukünftig Menschen zu Wort kommen, die beruflich die Zukunft im Blick haben. Den Anfang macht der Zukunftsforscher Jens Hansen aus Hannover. Er hat in diesem Jahr sein erstes Buch veröffentlicht. Sebastian Becker befragt ihn zu dem Buch, seinem Werdegang und seiner Einschätzung zu der Entwicklung von Bildung und Gesellschaft beeinflusst durch die Digitalisierung.

Das Buch als Einstieg zum Thema Digitalisierung von Jens Hansen

Stichwörter die in dem Gespräch vorkommen:

BWL Studium an der HAWK Hildesheim

Coworking Space (gibt es auch in Göttingen: startraum und Coworking by Pro Office)

five eyes

low tec

Nachhaltigkeit

smart cities

Tiny House Bewegung

autonomes Fahren

Skype ist nun Microsoft und Nokia auch

TED talks

golem

heise

t3N

Blog von Fefe (Nachrichtensammlung)

SPON

Dirk Müller (Mr. Dax)

Dr. Daniele Ganser

Genossenschaften bieten Verkaufsplattformen (wie Fairmondo eG)

PLN (Persönliche Lern-Netzwerke)

lebenslanges Lernen (z.B. durch MOOCs)

plurale Ökonomik (VWL)

science slam und pecha kucha

pitch

Gründungsförderung an der Universität

Grundlagenforschung

citizen sciences

projektbasiertes Lernen

Erst FoLL (Forschungsorientiertes Lehren und Lernen) besuchen und dann mit dem Projekt zur

Entrepreneurship Beratung an der Universität bei der Gründungsförderung

Digitalisierung löst die Gatekeeper Funktion auf (Dezentralität fördern, so wie das bei der Blockchain gedacht ist)

 

Crowdfunding wie Startnext und Kickstarter

Transhumanismus fordert Philosophie

Bedingungsloses Grundeinkommen

geplante Obdoleszenz

Niko Paech (Uni Siegen) mit der Postwachstumsökonomie

Gemeinwohlökonomie

Blockchain Technologie

 

AG Green Office beim ASTA

BarCamp (Renewable Energy Barcamp am Donnerstag und Freitag in Kassel!)

Meetups

MakerSpaces

Working out loud (WOL) wird schon gelebt bei Conti, Bosch oder Otto Bock. Das ist gemeinsames Arbeiten an seinen Zielen im Circle.

 

Ankündigung:

Ich würde gerne eine Working-Out-Loud Gruppen an der Universität bilden. Wer Interesse daran hat, bitte bei mir melden (siehe Teamseite -> Kontakt Sebastian Becker)!

 

Musikquellen:

1.) Anfang aus (Intro): Future Shock by teru (c) copyright 2009 http://dig.ccmixter.org/files/teru/23016 Ft: KCentric

2.) Weiterer Song (Intro & Outro): Movie Star * (The Making Of X) by Loveshadow (c) copyright 2012 http://dig.ccmixter.org/files/Loveshadow/36624 Ft: Ghost K

Beide Songs unterliegen folgender Lizenz:

Tools in der Schulorganisation

Als Referendar im Schuldienst oder auch Lehramtsstudierender stellt man sich die Frage, welche Tools wohl in dem Arbeitsumfeld Schule zu finden sind? Die Antwort ist, dass es verschiedene Tools in der Organisation einer Schule und des Unterrichts gibt, je nach Beliebtheit. LehrerInnen nutzen z.B. untis (hannoveraner Unternehmen vertreibt es in Niedersachsen), damit SchülerInnen bzw. ihre Eltern die Vertretungspläne online einsehen können. Oft wird diese Software auch integriert in ein System wie iServ (eine braunschweiger Firma hat es entwickelt). Genauso werden LMS (Lern-Management-Systeme) wie in Form von Studip bzw. ILIAS an der Uni Göttingen im Einsatz sind, Systeme wie Moodle (der nibis hostet oft Instanzen für niedersächsische Schulen) oder Itslearning stärker im schulischen Kontext genutzt.

Ebenso ist die Frage, wie man sich als LehrerIn selber organisiert? Dabei kann die iOS App TeacherTools (bielefelder Unternehmen) eine Option bieten.

Microcontroller Set namens senseBox:edu mit Sensoren im Einsatz

Wir in der Fakultät sind immer an Ideen interessiert, um die Qualität in der Lehre zu steigern. Dabei halten wir u.a. Ausschau nach neuen Entwicklungen zu digitalen Tools für den MINT Bereich. In dem Zuge sind wir auf die senseBox gestossen. Es gibt dieses Arduino-Set in zwei verschiedenen Ausführungen. Bei uns ist nun die Edu-Variante im Einsatz mit Sensoren um Luftfeuchtigkeit, Feinstaub, Temperatur, etc. zu messen. Das alles in einer praktischen Box für die Nutzung durch Schulklassen oder Studierendengruppen. Wichtig dabei ist, dass es nötig ist erste Programmierkenntnisse damit zu gewinnen, da zum Betrieb das Arduinoboard konfiguriert werden muss. Genau das ist eine Möglichkeit um das “Coden” zu lernen und in den Bereich der Analyse von Umweltdaten hineinzu “fühlen”. Gerade die Open Data Bewegung ist dafür ein gutes Beispiel, wo der Einsatz der gewonnen Daten durch die senseBox weiteren Sinn ergibt. In Verbindung mit dem FORSTER Projekt an der Universität Göttingen wird geplant, weitere Synergie-Effekte zu erzielen. Es wird nun über die Beschäftigung mit dem Tool eine Dokumentation zum Einsatz in der Lehre erstellt.

Open Data

Open Data ist nicht nur aufgrund des kürzlichen Skandals um Facebook ein akutell heiß diskutiertes Thema, sondern bietet insbesondere Biologen und Psychologen schnell umfangreichen Zugang zu Forschungsdaten. Das Netz bietet hierfür eine weitreichende Plattform, wie einige Beispiele zeigen. Eines davon ist luftdaten.info. Hier werden Staubsensoren von Personen eingesetzt, um Daten an ihren Standorten zu sammeln und schließlich in eine Karte einzutragen, die für die Öffentlichkeit einsehbar sind.
Die Universität Göttingen hat außerdem auch eine eResearch Alliance, die gemäß ihres Grundsatzes “Die Universität fördert und unterstützt den freien Zugang zu Forschungsdaten. {{…}} Bei einer Übertragung von Nachnutzungs- oder Veröffentlichungsrechten soll darauf geachtet werden, dass die Daten für wissenschaftliche Zwecke frei verfügbar bleiben.” (Forschungsdaten Leitlinie der Universität Göttingen, inkl. UMG, 2014) Forschungsdaten publiziert.

Einfach durchklicken, der Link könnte sicher mal nützlich sein!

Fakultät goes 360 Grad

Im derzeitigen Sommersemester (2018) entwickeln wir anhand der Technologie zu 360 Grad Bildern und Videos neue Lernformen. Dazu haben wir uns eine 360 Gear von Samsung angeschafft und sammeln im Einsatz Erfahrungen. Dabei gehen wir der Frage nach: Wie können wir dadurch die Lehre und das Außenbild der Fakultät ergänzen?

Hier sind erste Impressionen

Gehen Sie zum Bewegen der Perspektive mit dem Mauscursor ins Bild hinein und klicken Sie (und dabei den Cursor verschieben). Zum Genießen des vollen Blickes unten rechts auf die Vollbildfunktion der Bilder klicken.

Flurbereich des Studiendezernates:

 

Eingangsbereich des Studiendezernates:

 

Der obere Teil des Alten botanischen Gartens:

 

Auf einem Hügel des Alten botanischen Gartens:

 

Auf dem weiteren Hügel des Alten botanischen Gartens:

Open Educational Resources

Open Educational Resources – Was bedeutet das?

Die ursprüngliche Idee von Open Educational Resources (OER) stammt von der UNESCO, die das Ziel verfolgte, besonders den Entwicklungsländern einen freien Zugang zu Bildungsmaterialien zu ermöglichen. Sie definiert OER als “technology-enabled, open provision of educational resources for consultation, use and adaptation by a community of users for non-commercial purposes.”

Neben Materialien kann es sich beispielsweise auch um Software handeln. OER wollen formelles, informelles und lebenslanges Lernen ermöglichen und die Materialien stetig weiterentwickeln und verbessern.
Um Inhalte für die Allgemeinheit freigeben zu können, müssen diese mit einer passenden Lizenz vergeben werden. Da man anders als in Europa nicht auf die Urheberrechte verzichten kann, werden die Creative-Common-Lizenzen genutzt. Auf dieser Seite kann die jeweilige Lizenz für zu veröffentlichende Inhalte erstellt werden.

Wer mehr erfahren möchte, kann sich gerne unserer kurzen Zusammenfassung bedienen.

 

Verteilter MakerSpace

Was ist ein MakerSpace und warum an der Uni?

MakerSpaces, auch FabLabs (engl. fabrication laboratory), sind offene Räumlichkeiten, in denen Privatpersonen Zugang zu modernen Produktionsverfahren haben. Am meisten vertreten sind Verfahren mit dem 3D-Drucker, Laser-Cutter, CNC-Maschinen und Fräsen (genaue Auflistung siehe unten). Es werden u.a. begleitend Workshops für solche meist industriellen Fertigungsverfahren angeboten, um Privatpersonen dessen Einsatz näherzubringen und selbst Einzelteile herzustellen, da der Umgang mit den Geräten im Normalfall sehr schwierig ist. Es gibt nicht nur MakerSpaces im Metall- oder Baubereich, sondern zunehmend auch im Gestalterischen. Aufgrund des freien Zugangs werden MakerSpaces häufig von Künstlern und Architekten genutzt, die so Projekte vom Papier direkt in die Tat umsetzen können. So gibt es auch Music-MakerSpaces als eine Art öffentliches Tonstudio, oder Hacker-MakerSpaces für das Bauen und Programmieren von Computern. In den USA wird dieses Angebot bereits an vielen Universitäten genutzt, in Deutschland eher weniger.
An einer Hochschule geben MakerSpaces die Möglichkeit, Wissen durch “Machen” und Ausprobieren zu generieren und somit selbst aktiv zu werden. Studenten können so in theoretische Prozesse praktisch eingreifen. Damit wird gelerntes Wissen verfestigt und darüber hinaus werden auch Schlüsselkompetenzen durch das Anwenden der Maschinen gesammelt. Ein Umgang mit 3D Druckern bietet beispielsweise viel Vorteile auf dem Arbeitsmarkt in vielen verschiedenen Berufsfeldern.

 

Was für Elemente umfasst ein MakerSpace?

“Raum” in Bezug auf MakerSpaces ist dabei nicht physisch gemeint. Ein MakerSpace kann auch ungebunden vom Raum sein, z.B. in Form eines Koffers oder in Mini-Format als Inhalt eines Schrankes in Betracht gezogen werden. Dies eignet sich nicht für die großen technischen Geräte, aber für kleinere Angebote. Dinge wie Video-Kameras, kleine Roboter zum Programmier-Einstieg (z.B. Lego Mindstorms) oder auch ein Experimentierkoffer nehmen keinen ganzen Raum ein. Ein MakerSpace bietet viele Möglichkeiten an Angeboten, die integriert werden können, hier ein paar Beispiele:

  • 3D Drucker / Scanner
  • Posterdrucker (DIN A0)
  • Laminiergeräte / Binden von Examensarbeiten
  • Laser Cutter
  • Wärmebildkamera
  • HD Kamera mit Videoschnitt Software
  • (Groß) Tablets
  • Duraboard
  • Digitalisierungsgeräte
  • Spielkonsolen
  • Fräse / Hobel / Werkzeuge (Werkbank)

 

Was bietet die Universität Göttingen?

Man könnte das Angebot der Georg-August-Universität als „verteilter Maker Space“ bezeichnen: Viele Elemente lassen sich an unterschiedlichen Standorten wiederfinden.

  • Ausleihe von Geräten in der SUB (inkl. Beratung & Schulung)
    z.B. Videokameras mit Zubehör, Mikrofone, Recorder und Mischpulte, etc.
  • Bereichsbibliothek Medizin: 3D Drucker & 3D-Scanner zum Testen, Ausprobieren oder zur professionellen Nutzung
  • Darüber hinaus sind dort vorhanden: 3D Anatomie-Tisch, Posterdrucker, Laminier- und Bindegerät
  • Auch das Georg-Elias-Müller Institut für Psychologie verfügt über zwei 3D-Drucker und Körper-Scanner
  • In der Fakultät für Agrarwissenschaften steht ein 3D-Drucker zur Verfügung (zu buchen über Alexander Kißling)
  • Konzeptstudie eines MakerSpaces in der Stadtbibliothek Göttingen  (siehe Machbarkeitsstudie der Hochschule Hannover)

 

Weitere Hinweise:

Es ist geplant, zukünftig Führungen zu den 3D-Druckern in der Abteilung für Agrartechnik der Universität Göttingen durchzuführen. Wenn du an der Führung teilnehmen möchtest, dann wende dich gerne an uns.

 

Hier ist eine Karte mit verschiedenen Markierungen zu Orten die der Idee des “Verteilten MakerSpaces” entsprechen:

Vollbildanzeige

 

Als weitere Inspirationsquelle haben die Veranstalter der Makers Faire Reihe alle ihnen bekannten MakerSpaces zusammengetragen auf einer Karte.