Kategorie: Master of Education


U4-Netzwerk

24. Oktober 2013 - 10:46 Uhr

Lust auf einen Auslandsaufenthalt in Gent, Uppsala oder Groningen? Innerhalb des neu gegründeten U4-Netzwerks zwischen den drei genannten Universitäten und der Universität Göttingen gibt es ab sofort großzügige Förderprogramme! Alle Informationen zum Bewerbungsverfahren für interessierte Studierende sowie zu allen weiteren Modalitäten finden sich im angehängten PDF.

U4

 

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Erasmus-Informationsveranstaltung 2013

24. Oktober 2013 - 10:30 Uhr

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Schulpraktikum im Ausland für Studierende im Master of Education

14. August 2013 - 16:04 Uhr

Im Rahmen einer gemeinsamen Kooperation mit dem Goethe-Institut bietet die ZELB Studierenden des Masters of Education die Möglichkeit zum Praktikum an einer Schule im Ausland. Nähere Informationen zu den Schulen und den Bewerbungsmodalitäten finden sich auf der ZELB Homepage unter der Rubrik „Beratung Auslandsaufenthalt“.

Die erste Bewerbungsfrist für Schulen in Großbritannien, Kamerun und dem Kosovo endet bereits am 15. September 2013. Die nächste Bewerbungsrunde für Schulen in Frankreich und Indien sowie für ein Kooperationsprojekt zum Schulpraktikum mit der University of Akron, Ohio, läuft noch bis zum 15. Januar 2014.

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Master-Informationstag 2013

12. Februar 2013 - 10:07 Uhr

Den Bachelor-Abschluss bald in der Tasche – und was nun? Für die meisten natur- und lebenswissenschaftlichen Fächer ist ein aufbauendes Master-Studium für einen erfolgreichen Berufseinstieg wichtig. Aber welcher Master-Studiengang passt? Schaut doch einfach am Freitag, 5. April 2013, bei unserem Master-Infotag am Nordcampus der Universität Göttingen vorbei! Hier stellen sich (fast) alle natur- und lebenswissenschaftlichen Master-Studiengänge unserer Fakultäten vor.  Bestimmt ist auch für Dich der passende dabei!

Alle weiteren Informationen zum Master-Informationstag finden sich hier.

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Auslandsschulpraktikum für Lehramtsstudierende

12. Februar 2013 - 09:56 Uhr

Die zentrale Einrichtung für Lehrerbildung (ZELB) bietet in Kooperation mit der University of Akron, Ohio, die Möglichkeit eines Auslandsschulpraktikums für Lehramtsstudierende (insbesondere aus den Naturwissenschaften). Zeitraum und Dauer betragen mindestens 8 Wochen ab August/September.

Weitere Informationen hierzu finden sich hier: Ausschreibung U Akron, USA

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Mentoring-Programm der DPG

27. Januar 2013 - 20:23 Uhr

Das Mentoring-Programm der DPG, das in Zusammenarbeit von jDPG, AIW und AKC durchgeführt wird, geht in die nächste Runde.  Aktuell läuft die Anmeldung zum 4. Jahrgang des Programms. Nach den ersten erfolgreichen Jahrgängen wird das Programm erweitert und soll nun noch mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmern offen stehen. Dazu wird es dieses Jahr spezielle Auftaktveranstaltungen in Bad Honnef, Berlin und Heidelberg geben.

Das DPG Mentoring-Programm bietet Absolventinnen und Absolventen der Physik die Möglichkeit, Kontakte in die Berufswelt zu knüpfen und durch Austausch mit einer Mentorin oder einem Mentor erste Karriereschritte zu gestalten. Es richtet sich an alle, die ihren Abschluss in Physik (Master, Diplom) oder ihre Promotion bereits erhalten haben oder im Laufe des Jahres erhalten werden und danach planen in Industrie und Wirtschaft zu arbeiten oder dies noch keine drei Jahre tun.

Nähere Informationen sowie die Anmeldung finden sich auf der Homepage des DPG Mentoring-Programms: mentoring.dpg-physik.de

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Erasmus Mundus – EMAIL-Austausch mit Israel

2. April 2011 - 15:08 Uhr

Die Universität Göttingen ist Partner im EMAIL-Projekt (Erasmus Mundus Action 2 for Israel), welches europäischen Studenten die Möglichkeit bietet, einen Auslandsaufenthalt in Israel zu absolvieren. Teilnehmer sind 6 europäische und 4 israelische Hochschulen. Studierende aller Fächer haben die Möglichkeit, sich für Stipendien für Studienaufenthalte an einer EMAIL-Partnerhochschule in Israel zu bewerben. Die Studienaufenthalte müssen bis Ende 2011 angetreten werden. Noch bis zum 6. Mai 2011 könnt ihr euch auf www.em2il.muni.cz bewerben. Eure Ansprechpartnerin für weitere Fragen ist Frau Buelens (Stabsstelle Göttingen International).

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Zusammenfassung 3. Podiumsdiskussion

24. März 2011 - 14:44 Uhr

Am 20. Januar fand die 3. Podiumsdiskussion zur Verbesserung der Lehre in der Physik statt. Dieses Mal standen die beiden Punkte Verwendung von dezentralen Studiengebühren und Stellenwert von guter Lehre im Vordergrund. Dieser Artikel soll eine kurze Zusammenfassung der angesprochenen Themen liefern.

Verwendung von dezentralen Studiengebühren in der Physik: Anlass für diesen Punkt war, dass ein Großteil der Studiengebühren im Moment noch nicht ausgegeben werden. So findet zurzeit weniger als ein Drittel der Studiengebühren Verwendung. Das Problem hierbei ist zum einen das Substitutionsverbot, das besagt, dass Studiengebühren ausschließlich der “Verbesserung der Lehre” dienen und keine vorhandenen Maßnahmen ersetzen dürfen. Auf der anderen Seite herrscht ein Mangel an kreativen Ideen, wozu dieser erste Punkt der Podiumsdiskussion genutzt werden sollte.
Folgende Ideen wurden diskutiert:

  • Büchergutscheine: In anderen Fakultäten wird bereits versucht, einen Teil der Studiengebühren mit Hilfe von Büchergutscheinen zurückzuzahlen. Damit können die Studierenden einen Teil ihres Geldes zweckgebunden wiederbekommen. Nachteil wäre ein höherer Verwaltungsaufwand.
  • Anschaffung von Stühlen und Beamern: Vor einiger Zeit erreichte die Studienkommission ein Antrag auf Anschaffung von Stühlen für den Übungsraum und einen Beamer für die Astrophysik. Alle Beteiligten waren sich in dem Punkt einig, dass die Ausstattung eines Übungsraumes mit einer gewissen Anzahl von Stühlen zur Grundausstattung gehört. D.h. wenn Stühle tatsächlich abhanden kommen (d.h. nicht einfach nur woanders hingebracht wurden), ist dies dann natürlich ein Versicherungsfall, ob und wann aber beschädigte Stühle aus Fakultätsmitteln ersetzt werden (können), kann man sich bspw. sehr anschaulich im Theologicum ansehen. Hier kommt es natürlich auch auf die Benutzung der Gegenstände durch die Studierenden an (ob bspw. auf Tische gekritzelt oder mit Stühlen „gekippelt“ wird etc.). Bzgl. des Beamers gab es unterschiedliche Meinungen. Fakt ist, dass es kein üblicher Standard ist, dass jeder Übungsraum mit einem Beamer ausgestattet ist. Das kann man sich ebenfalls in anderen Fakultäten ansehen, in denen kaum ein Übungsraum über Beamer verfügt und diese aus Studienbeiträgen angeschafft wurden.

Hier spielt also immer der Zeitpunkt des Status Quo eine Rolle. Wir in der Fakultät für Physik sind in der glücklichen Lage, durch den Neubau und die damit verbundenen Erstausstattungsmittel über eine ausgezeichnete Grundausstattung zu verfügen. In ein paar Jahren wird dies vermutlich schon etwas anders aussehen, wenn Möbel abgenutzt und Technik evtl. auch schon wieder veraltet ist.

  • Vorträge im Master: Im Master gibt es das Modul M.Phy.602 „Knüpfung und Pflege von Arbeitskontakten”, welches die Teilnahme an einem Kongress vorsieht. Da jedoch aus zeitlichen Gründen eine Finanzierung über die Hereaus-Stiftung wie bei den Diplomern nicht mehr möglich ist und den Instituten dafür die finanziellen Mittel fehlen, würde sich eine Finanzierung über Studiengebühren anbieten, da es eine Verbesserung der Lehre darstellt, auf eine Tagung fahren zu können, um die eigenen Masterergebnisse vorzustellen, als dies nur im Rahmen eines Seminarvortrages hier vor Ort zu tun. Vielfach ergeben sich aus solchen Kongressteilnahmen auch Jobangebote. Seitens der Studierenden wurden jedoch Bedenken geäußert, ein Pflichtmodul aus Studiengebühren zu finanzieren. Daher soll das Modul zunächst an das finanzielle Budget angepasst werden, d.h. es ist nicht mehr die Tagungsteilnahme vorgesehen, sondern ein Vortrag vor Ort. Sollte dann doch jemand auf einen Kongress fahren wollen, kann er eine Unterstützung aus Studiengebühren beantragen, über die dann die Studienkommission entscheidet. Für die jetzige Kohorte wurde ein Topf aus Studiengebühren für Zuschüsse zu einer Tagung/einem Kongress in Höhe von max. 400 Euro pro Person unter der Bedingung geschaffen, dass das Institut auch mindestens 100 Euro bezuschusst.
  • Finanzierung von Abschlussarbeiten: Es wurde ferner die Idee diskutiert, interessante (aber kostenintensivere) Bachelor- und Masterarbeiten aus Studiengebühren zu unterstützten. Während seitens der Studierenden Bedenken wegen des Substitutionsverbots geäußert wurden, nannten die Dozenten wiederum den hohen Status Quo der Fakultät, der keinesfalls Standard ist. Wenn das finanzielle Budget (aufgrund größerer Kohortenzahlen, derzeit ist die Fakultät ja nur bei 75% der Kapazität) nicht mehr ausreicht, müssten finanziell unaufwendigere Abschlussarbeiten vergeben werden (Standard). Dann könnte der Einsatz von Studiengebühren in der Tat zu einer Verbesserung der Lehre (in Form von interessanteren Abschlussarbeiten) beitragen.
  • Didaktische Hilfestellung für Dozenten: Um die Qualität der Vorlesungen zu verbessern, könnten didaktische Schulungen und direkte Ratschläge während des Vorlesungsbetriebs aus Studiengebühren finanziert werden.

Stellenwert der Lehre: Der zweite Punkt der Diskussion war der Stellenwert von guter Lehre. Es geht dabei um die Fragestellung, was die Fakultät für Physik unter guter Lehre versteht und welchen Stellenwert sie hier einnimmt.

  • Fehlende Konsequenzen schlechter Lehrevaluationen: Ein Großteil der Veranstaltungen wird am Ende des Semesters evaluiert. Jedoch sind die Konsequenzen bei schlechten Evaluationsergebnissen gering. Von Seiten der Dozenten wurde angemerkt, dass Evaluationsergebnisse als persönliches Feedback durchaus in die stetige Verbesserung der Veranstaltungen einfließen.
  • Fehlendes Feedback: Von Seiten der Professoren wird beklagt, dass es nicht genügend Feedback in den Veranstaltungen gibt und dadurch nicht klar wird, welcher Teil des Stoffes unter Umständen unverständlich war.
  • Pädagogikkurse: Die Hochschuldidaktik der Universität bietet u.a. Pädagogikkurse für Dozenten an, die jedoch nicht sehr gut besucht werden (bspw. aufgrund schlecht zugeschnittener Termine während der Vorlesungszeit). Von den Studierenden kam der Vorschlag, einen solchen Kurs in der Physik extra für unsere Dozenten anzubieten, um die räumliche Barriere zu umgehen.
  • Wiederholung von Vorlesungen: Es wurde die Idee geäußert, dass ein Dozent eine Veranstaltung mehrmals hintereinander halten sollte, um die Erfahrungen, die er beim ersten Mal gemacht hat, beim zweiten Mal verbessernd einbringen zu können. Dies wäre jedoch bei den beiden großen Grundvorlesungen eine enorme Arbeitsbelastung für zwei Jahre, da ja die Physik I und II ebenfalls von den gleichen Dozenten gehalten werden sollte. Die anderen größeren Veranstaltungen werden ohnehin mehrfach von den gleichen Dozenten gelesen. Dennoch traf die Idee auf Zustimmung.
  • Übungskonzept: Es wurde die jetzige Form des Übungskonzepts diskutiert. Der zeitliche Aufwand für das Bearbeiten der Übungszettel ist so groß, dass die Vorlesungen nur schwer nachgearbeitet werden können. Daneben ist die Qualität der Übungen sehr unterschiedlich. In dem Zusammenhang wurde über das neue Übungskonzept in analytischer Mechanik gesprochen, welches versucht, die zeitliche Belastung zu nehmen und die Übungsaufgaben interessanter zu gestalten. Des Weiteren wurde eine Auszeichnung guter SHK diskutiert.
  • Lehramtsgruppen: In Physik I+II wird ein spezielles Tutorium für Lehramtsstudierende angeboten, dass sehr gut ankommt. Es wurde diskutiert, dies auf andere Veranstaltungen auszudehnen.
  • Dauerleihgaben: Für gewisse Veranstaltungen ist es sinnvoll mit einem bestimmten Buch zu arbeiten. Es wurde der Vorschlag gemacht, Bücher aus Studiengebühren anzuschaffen und diese als Dauerleihgaben an die Studierenden zu verleihen, die diese dann nach zwei Jahren zu dem entsprechenden Zeitwert abkaufen oder zurückgeben können. Der Vorschlag fand Zuspruch. Es wurde die Frage gestellt, ob Bücher auch oder vermehrt in Englisch bestellt werden sollen. Von studentischer Seite wurden einige Exemplare in englischer Sprache befürwortet.
  • Workload: Bemängelt wurde, dass der Workload insgesamt zu hoch ist. Jedoch funktioniert auch die im Moment stattfindende Workloaderhebung nicht sonderlich gut. Das muss sich ändern, wenn die Daten zur Verbesserung der Situation beitragen sollen.

Dies waren die wichtigsten Punkte. Das vollständige Protokoll der Podiumsdiskussion findet ihr hier.

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Zusammenfassung Podiumsdiskussionen

17. Januar 2011 - 20:27 Uhr

Kommenden Donnerstag, den 20.01.2011, findet um 17:15 Uhr in HS1 die 3. Podiumsdiskussion zur Verbesserung der Lehre in der Fakultät für Physik statt.
Die Themen dieses Mal sind

  • Stellenwert der Lehre
  • Übungskonzepte
  • alternative Prüfungsformen
  • Tutorien und Übungen für 2-Fach-Bachelor
  • Verwendung von Studiengebühren

Die ersten beiden Podiumsdiskussionen fanden im Dezember 2009 und Januar 2010 statt. Die dort gesammelten Ideen und inwiefern diese im letzten Jahr umgesetzt werden konnten, sollen in diesem Artikel zusammengefasst werden.

1. Podiumsdiskussion
Die Themen der ersten Podiumsdiskussion waren: Anzahl der Klausuren, Wiederholbarkeit von Prüfungen, Prüfungsvorleistungen und Anrechenbarkeit von Leistungen aus dem Ausland.

Anzahl der Klausuren
: Im Physikstudium gibt es sehr viele Klausuren pro Semester, die in der Regel innerhalb eines Zeitraums von zwei Wochen geschrieben werden. Dies resultiert in einer sehr hohen Belastung für die Studenten. Im früheren Diplom-Studiengang gab es weniger Klausuren und große Abschlussprüfungen, sodass ein zusammenhängendes Lernen möglich war. Vorschläge während der Diskussion waren die Schaffung von größeren Modulen und damit weniger Prüfungen, die Ausdehnung von unbenoteten Prüfungen sowie alternative Prüfungsformen.

Wiederholbarkeit von Prüfungen: Die Regelung nach der damaligen Ordnung sah vor, dass man jede Klausur 3 mal schreiben durfte, bevor man exmatrikuliert wurde. Dies führte zu einer sehr hohen Belastung, besonders, wenn man nach zwei nicht bestandenen Prüfungen ein Jahr auf den nächsten Prüfungstermin warten musste. Eingeführt wurde diese Regelung, damit Studenten nicht ewig lange studieren konnten. Konsens war, die 3-Klausuren-Regel zu entschärfen ohne lange Studiendauern zu provozieren.

Prüfungsvorleistungen: Die Prüfungsvoraussetzung in Form von Anwesenheitspflicht in den Übungen nach der Allgemeinen Prüfungsordnung, sowie die 50%-Regel für die Bearbeitung von Übungszetteln wurden als sehr zeitintensiv empfunden, sodass die Zeit für ein vertiefendes Studium erheblich erschwert wurde. So gab es bei vielen Studenten nur wenig Zeit, den Stoff nachzuarbeiten, freies Lernen wurde verhindert. In diesem Rahmen wurde auch die effiziente Nutzung von Übungsgruppen diskutiert. In diesen wurden die bearbeiteten Zettel meist nur so besprochen, dass man sich langweilte, falls der Zettel erfolgreich gelöst wurde, jedoch in der kurzen Zeit nicht vollzogen werden konnte, falls dies nicht der Fall war.

Anrechenbarkeit von Leistungen aus dem Ausland: Für die Anrechenbarkeit von Leistungen aus dem Ausland gibt es keine allgemeine Regelung und es ist in der Regel keine Vergleichbarkeit gegeben oder nur schwer herauszufinden. Von Seiten der Professoren wurde ein stärkerer Schwerpunkt auf die Nutzung direkter Kontakte bei der Gestaltung von Auslandsaufenthalten gefordert. Diese sollten jedoch zunächst erst einmal transparenter gemacht werden.

Ergebnisse im Laufe des letzten Jahres:

– In Folge der Podiumsdiskussion entstand ein Arbeitskreis aus studentischen Vertretern, die ein neues Bachelormodell mit größeren Modulen und weniger benoteten Klausuren entwarfen. Dieses fand jedoch in der Studienkommission nur eine knappe Mehrheit und wurde schließlich im Fakultätsrat abgelehnt. Um die Möglichkeit von weniger benoteten Prüfungen auszudehnen, wurde die bestehende Streichregelung von 3 auf 4 Klausuren ausgedehnt.
– Ebenfalls wurde die Wiederholbarkeit von Prüfungen ausgedehnt, sodass nun 4 anstatt 3 mal eine Klausur geschrieben werden darf. Wie sich leider gegen Ende des Jahres herausstellte, gilt dies nicht für die Module AGLA I und DIFF I, da es sich hierbei um Exportmodule aus der Mathe handelt.
– Die Anwesenheit in den Übungen wurde mit Ausnahme der Module Physik I + II abgeschafft. Weiterhin wurde versucht, die Bearbeitung von Übungszetteln als Prüfungsvorleistung abzuschaffen, jedoch war dies für viele Mitglieder im Fakultätsrat mit einer Abschaffung der Korrektur der Übungsaufgaben verbunden. Da diese Korrektur jedoch als wichtig für das persönliche Feedback und als Vorbereitung auf die Prüfung empfunden wurde, wurde der Vorschlag von studentischer Seite zurückgezogen.

2. Podiumsdiskussion
Die Themen der zweiten Podiumsdiskussion waren: Verbesserung des Anfänger-Praktikums, Lehramtsstudium, fachwissenschaftliche Abschlussarbeit, Übungskonzepte und Studiengebühren.

Verbesserung des A-Praktikums: Ein Kritikpunkt war der hohe Arbeitsaufwand für die Protokolle, jedoch sollte eine weitere Reduzierung der Versuchsanzahl vermieden werden. Auch sollte die Korrektur der SHKs homogener und toleranter erfolgen, sodass keine 20-seitigen Protokolle mehr abgegeben werden mussten. Ein weiterer Punkt war die Prüfungsform, die eine einstündige Klausur mit 12 Credits war und so ein ziemlich starkes Gewicht bekam. Es wurde von studentischen Vertretern die Idee eingebracht, jeweils pro Block ein Protokoll zu bewerten.

Lehramtsstudium:
Ein großes Problem im Lehramtstudium waren die hohen Abbrecherquoten im ersten Jahr. Dies hängt unter anderem mit der fehlenden Mathematik-Ausbildung im Vergleich zu den Physik-Bachelor-Studenten zusammen. 2009/2010 wurde erstmals das Modell von Extra-Übungen nur für Lehrämtler ausprobiert. Eine Idee waren zusätzliche oder ersetzende Vorlesungen für Lehrämtler, wogegen jedoch die zusätlichen Kosten bzw. der ohnehin schon große Arbeitsaufwand bei den Lehrämtlern sprach. Die Anforderungen an den Stoff seien nicht zu hoch, die Menge lediglich zu viel. Eine weitere Idee waren Extra-Klausuren wie bei den Mathematik-Lehrämtlern. Ein zusätzliches Problem ergab sich aufgrund fehlender Bachelor-Arbeitsthemen für Lehrämtler.

Übungskonzepte:
Die sinnvolle Gestaltung der Übungen ist aus unterschiedlichen Gründen schwierig. Wenn die Übungen lediglich dazu dienen, die Übungszettel vorzurechnen, langweilt sich die eine Hälfte und die andere kann in dieser kurzen Zeit die Aufgaben ohnehin nicht verstehen. Die Übungen sollten ohnehin ebenso die Vorlesung rekapitulieren. Von studentischer Seite wurde ein neues Übungskonzept vorgestellt, dass versucht, diese Mängel zu beheben, indem das Zettelvorrechnen aus den Übungen herausgenommen wird und mehr Fragen zum Vorlesungsstoff in den Übungen behandelt werden sollen. Fragen zu den Übungszetteln sowie das explizite Vorrechnen des Übungszettels werden aus den Übungen herausgelagert. Die Reaktion darauf waren positiv.

Studiengebühren: Aufgrund der Kürze der Zeit konnte dieses Thema nur angerissen werden.

Ergebnisse im Laufe des letzten Jahres:
– Der Prüfungsmodus im Anfängerpraktikum wurde verändert. Es wird nun jeweils ein Protokoll aus den 3 Blöcken benotet, woraus sich die Gesamtnote ergibt.
– Im Lehramtsstudium wurden die zusätzlichen Übungen beibehalten
– In den letzten beiden Semestern wurden zwei Übungskonzepte in Quantenmechanik I und Analytische Mechanik ausprobiert und haben positives Feedback erhalten.

Die Podiumsdiskussionen haben also durchaus positive Impulse für eine Verbesserung des Physikstudiums gegeben, die auch in die Tat umgesetzt wurden. Trotzdem besteht an einigen Stellen natürlich noch Nachholbedarf. Ein Grund mehr, am Donnerstag mitzudiskutieren.

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Nachmeldungen im Flexnow

5. Dezember 2010 - 11:09 Uhr

Ab diesem WiSe 2010/11 sind keine Nachmeldungen im FlexNow für Prüfungsleistungen mehr möglich.

In den letzten Semestern war bei einer verpassten Anmeldung eine Nachmeldung in Einzelfällen noch möglich, dies ist nun aufgrund des steigenden Zeitaufwands für das Prüfungsamt ausnahmslos nicht mehr möglich.

Es gilt weiterhin die 7 Tage/24 Stunden-Regelung bezüglich An-/Abmeldung.
Es muss sich nach wie vor auch für Prüfungsvorleistungen angemeldet werden.

Als Bestätigung für eine erfolgreichen An-/Abmeldung wird die TransaktionsID an die Unviersitäts-Emailadresse verschickt. Andernfalls bitte umgehend mit dem Prüfungsamt in Verbindung setzen

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