Archiv für Januar 2011


Promos Stipendienprogramm

28. Januar 2011 - 15:07 Uhr

Ab diesem Semester startet das PROMOS-Programm des DAAD. Dieses unterstützt finanziell Auslandsaufenthalte von Studierenden. Die Bewerbungsfrist für das Sommersemester ist der 14.02.2011, sowie der 31.03. für Auslandsaufenthalte ab Juli 2011.

Gefördert werden Studienaufenthalte, Praktika außerhalb Europas, Sprachkurse, Fachkurse und Studienreisen bis maximal zu einer Dauer von 6 Monaten.
Studierende, die einen Aufenthalt über zwei Semester planen, können sich weiterhin beim DAAD bewerben (Jahresstipendien). Die Höhe des Stipendiums liegt abhängig vom Land zwischen 250-600 EUR/Monat, sowie einer Reisekostenpauschale.
Die Bewerbung läuft direkt über die Fakultät und ist bei Dr. Yvonne Lips im Studiendekanat einzureichen. Benötigt wird

  • 1-seitiges PROMOS-Bewerbungsformular
  • Motivationsschreiben
  • Bisher erbrachte Prüfungsleistungen
  • ggf. Abschlusszeugnisse in Kopie
  • ggf. Sprachnachweise, Nachweis über außerfachliches Engagement, Nachweis über Vorbereitungsmaßnahmen
  • Bei Praktika: Bestätigungsschreiben der Praktikumsstelle mit Angabe der Tätigkeit

Weitere Informationen und die benötigten Formulare findet ihr hier.
Bei Fragen können ihr euch an Dr. Yvonne Lips wenden.

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Start2grow-Wettbewerbe

23. Januar 2011 - 19:56 Uhr

Am 14.03 startet erneut der seit 2001 stattfindende überregionale Gründungswettbewerb start2grow. Die Teilnahme ist kostenfrei.

start2grow ist eine Initiative des dortmund-project, einem Geschäftsbereich der Wirtschaftsförderung Dortmund und ist ein alle Branchen umfassender Gründungswettbewerb mit technologischen Schwerpunkten in den Bereichen Informationstechnologien und Neue Technologien (z.B. Mikro-/Nanotechnologie, Biotechnologie, Produktionstechnologie, Neue Materialien, Effizienztechnologie). Mitmachen können alle, die eine Geschäftsidee für ein Produkt oder eine Dienstleistung haben und damit ein Unternehmen gründen wollen.

start2grow bietet jede Menge Möglichkeiten:

  • Die Chance, mit dem Businessplan hohe Geld- und Sachpreise zu gewinnen,
  • ein Netzwerk von über 600 Fachleuten, die als Coaches zur Verfügung stehen (auch Online Coaching),
  • Veranstaltungen rund um das Thema Businessplan und Selbstständigkeit (Coachingabende, Workshops, Branchen-Specials) und beste Kontakte zu Kapitalgebern und Finanzinstituten.

Mehr Infos findet ihr hier.

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Vortrag: Online-Bewerbung – Segen und Fluch

23. Januar 2011 - 19:35 Uhr

Am kommenden Mittwoch, den 16. Januar findet um 18:00 Uhr im ZHG HS 8 ein Vortrag zum Thema “Online-Bewerbung: Segen und Fluch” statt.

Gehalten wird der Vortrag von Jörg Vogt, Leiter des Customer Service der Stepstone Deutschland GmbH und Absolvent der Uni Göttingen. Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe Career Guidance mit Alumni. Weitere Informationen findet ihr unter hier.

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Zusammenfassung Podiumsdiskussionen

17. Januar 2011 - 20:27 Uhr

Kommenden Donnerstag, den 20.01.2011, findet um 17:15 Uhr in HS1 die 3. Podiumsdiskussion zur Verbesserung der Lehre in der Fakultät für Physik statt.
Die Themen dieses Mal sind

  • Stellenwert der Lehre
  • Übungskonzepte
  • alternative Prüfungsformen
  • Tutorien und Übungen für 2-Fach-Bachelor
  • Verwendung von Studiengebühren

Die ersten beiden Podiumsdiskussionen fanden im Dezember 2009 und Januar 2010 statt. Die dort gesammelten Ideen und inwiefern diese im letzten Jahr umgesetzt werden konnten, sollen in diesem Artikel zusammengefasst werden.

1. Podiumsdiskussion
Die Themen der ersten Podiumsdiskussion waren: Anzahl der Klausuren, Wiederholbarkeit von Prüfungen, Prüfungsvorleistungen und Anrechenbarkeit von Leistungen aus dem Ausland.

Anzahl der Klausuren
: Im Physikstudium gibt es sehr viele Klausuren pro Semester, die in der Regel innerhalb eines Zeitraums von zwei Wochen geschrieben werden. Dies resultiert in einer sehr hohen Belastung für die Studenten. Im früheren Diplom-Studiengang gab es weniger Klausuren und große Abschlussprüfungen, sodass ein zusammenhängendes Lernen möglich war. Vorschläge während der Diskussion waren die Schaffung von größeren Modulen und damit weniger Prüfungen, die Ausdehnung von unbenoteten Prüfungen sowie alternative Prüfungsformen.

Wiederholbarkeit von Prüfungen: Die Regelung nach der damaligen Ordnung sah vor, dass man jede Klausur 3 mal schreiben durfte, bevor man exmatrikuliert wurde. Dies führte zu einer sehr hohen Belastung, besonders, wenn man nach zwei nicht bestandenen Prüfungen ein Jahr auf den nächsten Prüfungstermin warten musste. Eingeführt wurde diese Regelung, damit Studenten nicht ewig lange studieren konnten. Konsens war, die 3-Klausuren-Regel zu entschärfen ohne lange Studiendauern zu provozieren.

Prüfungsvorleistungen: Die Prüfungsvoraussetzung in Form von Anwesenheitspflicht in den Übungen nach der Allgemeinen Prüfungsordnung, sowie die 50%-Regel für die Bearbeitung von Übungszetteln wurden als sehr zeitintensiv empfunden, sodass die Zeit für ein vertiefendes Studium erheblich erschwert wurde. So gab es bei vielen Studenten nur wenig Zeit, den Stoff nachzuarbeiten, freies Lernen wurde verhindert. In diesem Rahmen wurde auch die effiziente Nutzung von Übungsgruppen diskutiert. In diesen wurden die bearbeiteten Zettel meist nur so besprochen, dass man sich langweilte, falls der Zettel erfolgreich gelöst wurde, jedoch in der kurzen Zeit nicht vollzogen werden konnte, falls dies nicht der Fall war.

Anrechenbarkeit von Leistungen aus dem Ausland: Für die Anrechenbarkeit von Leistungen aus dem Ausland gibt es keine allgemeine Regelung und es ist in der Regel keine Vergleichbarkeit gegeben oder nur schwer herauszufinden. Von Seiten der Professoren wurde ein stärkerer Schwerpunkt auf die Nutzung direkter Kontakte bei der Gestaltung von Auslandsaufenthalten gefordert. Diese sollten jedoch zunächst erst einmal transparenter gemacht werden.

Ergebnisse im Laufe des letzten Jahres:

– In Folge der Podiumsdiskussion entstand ein Arbeitskreis aus studentischen Vertretern, die ein neues Bachelormodell mit größeren Modulen und weniger benoteten Klausuren entwarfen. Dieses fand jedoch in der Studienkommission nur eine knappe Mehrheit und wurde schließlich im Fakultätsrat abgelehnt. Um die Möglichkeit von weniger benoteten Prüfungen auszudehnen, wurde die bestehende Streichregelung von 3 auf 4 Klausuren ausgedehnt.
– Ebenfalls wurde die Wiederholbarkeit von Prüfungen ausgedehnt, sodass nun 4 anstatt 3 mal eine Klausur geschrieben werden darf. Wie sich leider gegen Ende des Jahres herausstellte, gilt dies nicht für die Module AGLA I und DIFF I, da es sich hierbei um Exportmodule aus der Mathe handelt.
– Die Anwesenheit in den Übungen wurde mit Ausnahme der Module Physik I + II abgeschafft. Weiterhin wurde versucht, die Bearbeitung von Übungszetteln als Prüfungsvorleistung abzuschaffen, jedoch war dies für viele Mitglieder im Fakultätsrat mit einer Abschaffung der Korrektur der Übungsaufgaben verbunden. Da diese Korrektur jedoch als wichtig für das persönliche Feedback und als Vorbereitung auf die Prüfung empfunden wurde, wurde der Vorschlag von studentischer Seite zurückgezogen.

2. Podiumsdiskussion
Die Themen der zweiten Podiumsdiskussion waren: Verbesserung des Anfänger-Praktikums, Lehramtsstudium, fachwissenschaftliche Abschlussarbeit, Übungskonzepte und Studiengebühren.

Verbesserung des A-Praktikums: Ein Kritikpunkt war der hohe Arbeitsaufwand für die Protokolle, jedoch sollte eine weitere Reduzierung der Versuchsanzahl vermieden werden. Auch sollte die Korrektur der SHKs homogener und toleranter erfolgen, sodass keine 20-seitigen Protokolle mehr abgegeben werden mussten. Ein weiterer Punkt war die Prüfungsform, die eine einstündige Klausur mit 12 Credits war und so ein ziemlich starkes Gewicht bekam. Es wurde von studentischen Vertretern die Idee eingebracht, jeweils pro Block ein Protokoll zu bewerten.

Lehramtsstudium:
Ein großes Problem im Lehramtstudium waren die hohen Abbrecherquoten im ersten Jahr. Dies hängt unter anderem mit der fehlenden Mathematik-Ausbildung im Vergleich zu den Physik-Bachelor-Studenten zusammen. 2009/2010 wurde erstmals das Modell von Extra-Übungen nur für Lehrämtler ausprobiert. Eine Idee waren zusätzliche oder ersetzende Vorlesungen für Lehrämtler, wogegen jedoch die zusätlichen Kosten bzw. der ohnehin schon große Arbeitsaufwand bei den Lehrämtlern sprach. Die Anforderungen an den Stoff seien nicht zu hoch, die Menge lediglich zu viel. Eine weitere Idee waren Extra-Klausuren wie bei den Mathematik-Lehrämtlern. Ein zusätzliches Problem ergab sich aufgrund fehlender Bachelor-Arbeitsthemen für Lehrämtler.

Übungskonzepte:
Die sinnvolle Gestaltung der Übungen ist aus unterschiedlichen Gründen schwierig. Wenn die Übungen lediglich dazu dienen, die Übungszettel vorzurechnen, langweilt sich die eine Hälfte und die andere kann in dieser kurzen Zeit die Aufgaben ohnehin nicht verstehen. Die Übungen sollten ohnehin ebenso die Vorlesung rekapitulieren. Von studentischer Seite wurde ein neues Übungskonzept vorgestellt, dass versucht, diese Mängel zu beheben, indem das Zettelvorrechnen aus den Übungen herausgenommen wird und mehr Fragen zum Vorlesungsstoff in den Übungen behandelt werden sollen. Fragen zu den Übungszetteln sowie das explizite Vorrechnen des Übungszettels werden aus den Übungen herausgelagert. Die Reaktion darauf waren positiv.

Studiengebühren: Aufgrund der Kürze der Zeit konnte dieses Thema nur angerissen werden.

Ergebnisse im Laufe des letzten Jahres:
– Der Prüfungsmodus im Anfängerpraktikum wurde verändert. Es wird nun jeweils ein Protokoll aus den 3 Blöcken benotet, woraus sich die Gesamtnote ergibt.
– Im Lehramtsstudium wurden die zusätzlichen Übungen beibehalten
– In den letzten beiden Semestern wurden zwei Übungskonzepte in Quantenmechanik I und Analytische Mechanik ausprobiert und haben positives Feedback erhalten.

Die Podiumsdiskussionen haben also durchaus positive Impulse für eine Verbesserung des Physikstudiums gegeben, die auch in die Tat umgesetzt wurden. Trotzdem besteht an einigen Stellen natürlich noch Nachholbedarf. Ein Grund mehr, am Donnerstag mitzudiskutieren.

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Symposium Nanoscale Physics/Nachfolge Ulbrich

16. Januar 2011 - 09:20 Uhr

Nächste Woche findet vom 17.01.2011-19.01.2011 ein Symposium Nanoscale Physics in unserer Fakultät statt, bei dem sich potentielle Nachfolger für die W3-Professur zur experimentellen Festkörperphysik von Prof. Ulbrich vorstellen. Die Veranstaltung umfasst für jeden Kandidaten einen Vortrag über sein Forschungsgebiet sowie eine Lehrprobe, bei der der jeweilige Kandidat über den “Quantenhalleffekt” referiert. Die Lehrprobe sollte für Studenten ab dem fünften Semester verständlich sein und unsere beiden Kommissionsmitglieder Max Linke und Philip Willke würden sich sehr über euer Feedback als Hilfe zur Entscheidungsfindung freuen. Der Ablauf ist wie folgt:

Die Lehrproben finden jeweils im Anschluss an den jeweiligen Vortrag statt.

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Taiwan Summer Internship Program

12. Januar 2011 - 10:14 Uhr

Auch in 2011 vergibt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) zusammen mit der National Science Council (NSC) wieder Kurzstipendien für ein zweimonatiges Praktikum in Taiwan von August bis September 2011. Das Praktikum wird, falls nicht explizit anders gewünscht, vom NSC nach dem Interessensgebiet des Bewerbers organisiert und findet in der Regel an einem Institut an einer Hochschule statt. Auch eine Unterkunft wird organisiert.

Das Stipendium umfasst die Kosten für den Flug sowie die Deckung der Lebenshaltungskosten einschließlich Unterkunft mit ca. 900 EUR/Monat.

Bewerbungsvoraussetzung sind mindestens 2 vollendete Studienjahre sowie gute Englischkenntnisse.

Die Bewerbungsfrist endet am 28.02.2011. Weitere Informationen findet ihr unter

  • TSIP (Bewerbungsinformation)
  • DAAD (Seite des DAAD)
  • PhilipinTaiwan (Erlebnisblog eines ehemaligen Göttinger Teilnehmers)

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Master-Messe in Münster

11. Januar 2011 - 23:01 Uhr

Am 19.01. findet in Münster erstmalig die Master and more-Messe für Bachelor-Studenten statt. Von 10-19 Uhr können ihr im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland euch nicht nur über Hochschulen und Master-Studiengänge informieren, sondern auch direkt Kontakte knüpfen. Neben einem Vortragsprogramm werden auch deutsche und ausländische Universitäten dort vertreten sein und über Möglichkeiten und Angebote von Masterstudiengängen informieren. Auch das Fach Physik ist dort stark vertreten, so dass sich ein Besuch durchaus lohnt.
Mehr Informationen gibt es unter www.master-and-more.de

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Studentische Hilfskräfte für Physik-Propädeutika gesucht

11. Januar 2011 - 22:41 Uhr

Für die Durchführung von zwei Physik-Propädeutika suchen die Fakultäten für Agrarwissenschaften und Biologie noch jeweils 10 studentische Hilfskräfte. Die Termine hierfür sind die Wochen vom 07.03.-11.03 und vom 04.04.-08.04.
Die Tätigkeit umfasst die Nachmittagsbetreuung von Kleingruppen und es werden insgesamt 40 h vergütet. Bei Interesse bitte bis zum 31.01. eine Kurzbewerbung per E-Mail an Marta Anna Ziemba (mziemba BEI gwdg.de).

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