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Malaysia

Feb 26 2017 Published by under Reise

Angekommen in Kuala Lumpur ging es mit dem Bus zum Hostel und von da aus gleich weiter zu dem Wahrzeichen: den Petronas Towers (oder auch Twin Towers). Einzigartig macht sie eine Brücke, welche sie im 41. und 42. Stock verbindet.

Anschließend ging ich zum Sonnenuntergang auf den Fernsehturm, welcher mit seinem stattlichen Eintrittspreis von 105RM (22.50€) zwar kein Schnäppchen ist, jedoch eine tolle Aussicht bietet.

Da ich mich mit dem Sonnenuntergang um eine Stunde vertan hatte, blieb mir genügend Zeit, um für den Tanzwettbewerb zwei Tage später zu üben. Nicht die schlechteste Aussicht, die ich dabei hatte, jedoch ohne Partnerin – man kann nicht alles haben…

Aufgrund dieses Wettbewerbs ging es für mich schon am nächsten Morgen wieder weiter. Ein sehr netter Uber-Fahrer (ein privates Taxi, welches man über sein Handy bestellen kann) ging mit mir noch Frühstück essen und brachte mich dann zum Busbahnhof von wo es dann in das nördliche Ipoh ging. Nach einer recht weihnachtsfreien Adventszeit (man sah auf meinen Reisen nur gelegentlich mal einen Tannenbaum in einem Schaufenster), welche ich zumeist für unter 5€/Nacht in Schlafsälen von Backpacker Hostels verbracht habe war die Lobby des Hotels, was der Tanzclub gebucht hatte etwas überwältigend.

Es war wohl früher mal ein 4 Sterne Hotel, jedoch hatte es schon bessere Zeiten gesehen. Die anderen Tänzer aus Singapur kamen am Abend ebenfalls dort an, doch es ging recht früh ins Bett, da das Turnier am nächsten morgen ab 9 Uhr begann. Nach kleinen Schwierigkeiten (mein Tanz-Hemd besaß keinen Kragen für die Fliege) ging es dann los. Es waren insgesamt ca. 170 Tänzer zumeist zwischen 5 und 30 Jahren aus verschiedenen Ländern. Teilweise war die Leistung der Kinder echt beeindruckend. Dafür, dass ich mit meinen beiden Tanzpartnerinnen die drei Wochen vorher nicht üben konnte, da ich ja gereist bin und vorher Klausuren waren, waren wir recht erfolgreich mit einem 7. Platz in Rumba und je einem 6. in Samba und ChaChaCha.

Ipoh ist eine Stadt in der wegen der geringen Preise und des recht angenehmen Wetters viele Senioren leben. In der Regenzeit (also jetzt) regnet es dort wenn, dann meist nur nachmittags. Mit vielen anderen Tänzern ging ich in einen Cave-Tempel. In einer Höhle gab es einige Buddha-Statuen und auf Fels gemalte Gemälde zu sehen. Am interessantesten war jedoch der Aufstieg auf den Hügel, bei dem es zwar nur vielleicht 100 Höhenmeter hoch ging, das jedoch unter Zeitdruck, weil der Tempel schloss. Oben angekommen gab es zwar auch nicht viel mehr als Fabriken zusehen, aber alleine meine prustende Tanzpartnerin, die selten auch nur ein Stockwerk hochsteigt war es wert 😀

Am nächsten Tag ging es dann ein einen (Wasser-)Park. Dort konnte man zahlreiche Rutschen mit „Schlauchbooten“ runterrutschen (je nachdem welche mal in Schlangenlinien oder auch komplett im Dunkeln), aber es gab auch Kettenkarousells oder Tieger und Giraffen. Ein teurer Tag, denn mit Uber und Essen kostete es bestimmt 20€. Zum Vergleich: ein normales Essen Kostet meist unter 1,50€.

Danach fuhr ich in die Cameron-Highlands. In den fruchtbaren Bergen im Norden Malaysias finden sich diverse Obst-, Gemüse- und Teebauern, welche von dem feuchten (und relativ kühlen) Klima profitieren.

Dort habe ich die einzigen Wanderungen durch Regenwald auf der Reise gemacht (dem Namen REGENwald hat er alle Ehre gemacht).

Als nächstes stand Pineng (oder Penang, je nach Sprache) auf meiner Reiseliste. Dort verbrachte ich den Heiligabend am Meer (wenn auch ohne Strand).
Auch dort konnte man schöne Wanderungen machen.

Als letzte Station vor Singapur ging es dann nach Melaka. Dort konnte man einiges über die niederländische Kolonialzeit erfahren und viele interessante Gebäude bestaunen.

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