Myanmar (Teil 2)

Dez 11 2016

Bagan. Eine 20km^2 große Ebene, in der Tempel und Pagoden dicht an dicht stehen, viele von ihnen hunderte von Jahren alt. Von allen Orten in Myanmar, an denen ich war hat mir dieser am besten gefallen (ok, es waren nur 4 Orte insgesamt, aber Bagan ist wirklich sehenswert).
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Auf der Ebene stehen ca. 2700 Tempelanlagen.

Wenn man sich tagsüber einen Tempel aussucht, auf den man hinaufklettern kann (manche haben Treppen), dann hat man einen fantastischen Ausblick beim Sonnenunter- bzw. Aufgang.

Die Heißluftballons zum Sonnenaufgang sollen noch schöner sein, wenn man tatsächlich mitfliegt. Allerdings sprengten sie mit über 300USD mein Budget und auch so war der Anblick atemberaubend.
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Bevor es am Abend mit dem Nachtbus weiter gehen sollte ging es nochmal für einige Stunden zum Mount Popa. Auf ihm befindet sich – man kann es erraten: ein Tempel.

Am Inle-See kann man Bootstouren machen. Wir waren erst nachmittags da und mussten deshalb auf Teile der Tour verzichten.
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Die Tour war nett, erinnerte jedoch an eine Kaffee-Fahrt, wo man häufiger mal anhält und einem versucht wird, Dinge zu verkaufen. Interessant, mal die lokalen Handwerkstraditionen teilweise auch bei der Arbeit zu sehen aber nicht wirklich der Grund für eine Bootstour.

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Da die Zeit leider nicht mehr reichte, um mit der Bahn eine von vielen Leuten als wundervoll bezeichnete Bahnstrecke zwischen Kalaw und Thazi zu nehmen und wir aufgrund der schlechten Bus-Anbindungen vermutlich einen Tag dort verbringen hätten müssen, entschieden wir uns für eine Wanderung nach Kalaw. Für 45.000Ks (32€) wanderten wir 2 Tage mit einem Führer vom Inle-See aus los.

Ochsengespanne sind weit verbreitet

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Unterwegs gab es Essen, eine Übernachtung bei einer lokalen Familie (mit einem wundervollen Abendessen!) und viel schöne Landschaft.

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Lustige Geschichte von unserem ersten Tag in Myanmar: wir wollten uns was zu essen holen, fürchteten uns jedoch, dass die Leute an den Straßenständen kein Englisch sprechen und da die Karten keine Bilder hatten, gingen wir in ein Restaurant. Zuvor hatte ich gelesen, dass man in Myanmar mit ca. 50USD/Tag rechnen muss. Deshalb fanden wir es nicht wirklich überraschend, dass wir umgerechnet >5€ zahlen sollten (als Vergleich: am letzten Abend hatten wir, wenn auch eine kleinere Portion, für ca. 0.40€). Das (vielleicht 40m^2 große) Restaurant war überfüllt mit einer ca. 40 Reportern augenscheinlich von Fernsehen und Zeitung, die verschiedene Leute interviewten. Es waren Kameras aufgebaut und ein großer Trubel. Als wir zwei Tage später nochmal an dem Restaurant vorbei gingen, entschlossen wir uns, zu fragen, was da los war. Der Kellner verstand uns vielleicht nicht und leitete uns an seinen Chef weiter. Dieser wusste aber auch nicht, was da los war (vermutlich hatte auch er Probleme, uns zu verstehen). Eine lustige Situation auf jeden Fall.

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