3 Tipps für ein Auslandssemester in Australien

Feb 06 2017

In Australien, genauso wie in den USA oder Kanada, läuft ohne Karten im Portmonee gar nichts. Klar ist es gut, wenn man eine VISA oder Mastercard einstecken hat, aber wenn die ein europäisches Konto anzapft, also jedes Mal eine Umrechnung in Euro fällig ist, wird das ganz schön teuer: Gebühren und Wechselkurse schlagen bei jedem Einkauf zu buche. Am besten ist es, ein australisches Konto zu eröffnen – wenn ihr keine Kreditkarte bekommt, tut es auch eine EC-Karte, die in Down Under Debit Card heißt. Per Online-Banking könnt ihr dieses australische Konto dann mit Geld füttern. Gebühren für Auslandsüberweisungen nach Australien lassen sich bequem vergleichen, was wirklich Geld spart. Das Konto kann am Ende einfach geschlossen werden.

Slip Slop Slap und die verkehrten Jahreszeiten

Vermutlich könnt ihr es schon nicht mehr hören, weil besorgte Großeltern, wohlmeinende Onkels und Tanten und natürlich die Eltern schon gepredigt haben, dass im Sommer die Sonne in Australien ganz schön brennt. Klar, das sind die Tage für den Strand, aber eben nicht ohne T-Shirt, Sonnenhut und natürlich Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, nervig, aber nötig. Dass die Jahreszeiten in Australien quasi verkehrt herum sind, hat sich inzwischen ja auch schon rumgesprochen, aber das solltet ihr auch bedenken, wenn ihr euch einige Sachen im Land ansehen wollt. Der Uluru steht wahrscheinlich an erster Stelle und den sollte man wirklich nicht im Sommer, besonders im Januar und Februar, besuchen – es ist einfach unglaublich heiß! Bei mehr als 40 Grad hat man dann weder Lust, sich irgendwas anzusehen noch Fotos zu machen. Wenn ihr also nicht absolut hitzetauglich seid, sucht euch einen anderen Monat aus.

So viel wie möglich sehen

Wenn man schon mal da ist, will man sich auch so viel wie möglich ansehen. Wer weder Zeit noch Geld hat, vier Wochen durch Neuseeland zu tingeln, der kann sich auch einfach eine Auszeit auf Tasmanien gönnen. Die Insel ganz im Süden besteht zu einem großen Teil aus einem Naturschutzgebiet und viele Tiere und Pflanzen gibt es nur auf Tasmanien, zum Beispiel den Tasmanischen Teufel, ein kleines Fellknäuel mit unglaublich starker Bisskraft. Hier ist es im Sommer auch nicht so heiß, aber an richtig warmen Tagen kann man an wunderschönen Stränden schwimmen gehen. Auf dem Hin- oder Rückflug kann man oftmals ein recht günstiges Stopover-Programm erwischen, zum Beispiel in Hongkong, Singapur, Dubai oder vielleicht sogar im Oman. Je nach Budget kann man hier mehrere Tage ein Stück von Asien erkunden oder einen Einblick in 1001 Nacht bekommen. So günstig kommt ihr auf jeden Fall nicht mehr an diese Traumziele!

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