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Haben Studenten mit Minijob Anspruch auf Urlaub?

Jun 04 2015 Published by under Allgemein

Für Studenten ist es wichtig, dass sie neben dem Studium eine gewisse finanzielle Sicherheit verspüren. Wenn die Klausuren Phase ansteht und die Deadlines für Hausarbeiten näherrücken, darf man sich nicht auch noch Sorgen um die Miete machen müssen. Eine der besten Möglichkeiten für diese finanzielle Vorsorge ist der eigene Job. Bedingt durch die verschiedenen Voraussetzungen des Studiums, der Krankenkasse und besonders des Bafögs ist es aber meist nur möglich, einen Minijob zu übernehmen. Wie sieht es eigentlich mit einem Urlaubsanspruch aus, wenn die Prüfungsphase besonders stressig wird?

Der generelle Urlaubsanspruch bei einem Minijob

Der Minijob ist die beste Variante für Studenten, wenn sie die verschiedenen Bestimmungen für die Krankenkasse einhalten möchten. Das gilt natürlich auch dann, wenn man Geld vom Staat bezieht – in Form der Ausbildungs- und Studienförderung BAföG. Hier ist es nur erlaubt eine bestimmte Anzahl von Stunden in der Woche und im Monat zu arbeiten. Wer erst einmal einen solchen Job gefunden hat, verfügt über eine gewisse Absicherung und natürlich auch eine feste monatliche Zahlung. Allerdings hat man natürlich auch als Student hin und wieder den Wunsch, sich ein paar Tage frei zu nehmen. Ob dies nun für die Erholung ist oder weil wichtige Prüfungen anstehen und keine Zeit vorhanden ist, auch noch dem Job nachzukommen – bezahlte freie Tage stehen auch Minijobbern zu. Der anteilige Urlaubsanspruch beim Minijob berechnet sich dabei nach den Arbeitstagen der Woche und nach den genauen Stunden. Es gelten andere Rahmen als bei einem Arbeiter, der Vollzeit tätig ist.

Die Umsetzung der Ansprüche für den Urlaub

Da in der Realität für Minijobber noch die Sechs-Tage-Woche veranschlagt wird, lässt sich relativ einfach errechnen, wie hoch der eigene Anspruch ist. Dabei wird immer festgelegt, wie viele Tage die Woche man wirklich in der Firma erscheint. Wer beispielsweise drei Tage in der Woche bei seinem Arbeitgeber zur Verfügung steht, nimmt diese Zahl mal 24 durch 6 (sechs Tage Arbeitswoche). Wer also etwa drei Tage im Unternehmen ist, hat einen Anspruch von 12 Urlaubstagen auf das Jahr gerechnet. Bei zwei Arbeitstagen pro Woche sind es immer noch 8 Urlaubstage.

Das Problem ist weniger der Anspruch, sondern eher die Durchsetzung in der Realität. Viele Arbeitgeber genehmigen den Urlaub nicht und noch mehr Mini-Jobber kümmern sich nicht einmal um den Anspruch, den sie haben. Daher ist es wichtig, hier ein offenes Gespräch mit dem Arbeitgeber zu wagen und darauf zu verweisen, dass man einen Anspruch auf die bezahlten Urlaubstage hat.

Mehr Informationen rund um den Minijob gibt es hier: http://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/node.html

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