Archiv für August 2010


Semesterferien…

18. August 2010 - 08:58 Uhr

…hießen früher vorlesungsfreie Zeit und waren meist gefüllt mit Klausuren, Praktika und leider nur wenig Freizeit. Mit dem letzten Semester habe ich nun aber die Vorlesungsphase des Masters quasi gänzlich abgeschlossen (außer, wenn ich nächstes Sem noch zusätzlich höre, was mich so interessiert) und muss nur noch arbeiten, habe also generell keine Vorlesungen mehr – und nie wieder vorlesungsfreie Zeit! Genau darum versuche ich grad noch das beste aus diesen Semesterferien zu machen!

Da ich aber schon mit der Arbeit für die Masterarbeit begonnen habe, sind diese Wochen von Literaturarbeit und Werkstattarbeit an meinem Beschleuniger geprägt. Eine Woche ging dann auch wieder für eine Konferenz drauf, die ich aber dank der angenehmen Venue und überaus interessanten Thematik gern in Kauf genommen habe. Nun hab ich mich mal für 3 Wochen nach Genf zurückgezogen, um liebe Menschen zu besuchen, am CERN rumzugucken und in Ruhe ein Paper zu schreiben.

Hiernach erwartet mich dann in Gö noch die Betreuung des Block-Anfängerpraktikums und mit etwas Glück noch ein paar Tage „Landurlaub“ bei der Familie. Und die Zeit dazwischen vertreibt man sich mit interessanten neuen Entwicklungen der Spielebranche, mit Autofahren (weil endlich der Sprung vom Bahnfahren zur wahren Mobilität gelungen ist) und Auto reparieren (lernen)…

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Büro – aka mein Lebensraum

3. August 2010 - 19:42 Uhr

Büro – das ist ein Raum mit ein paar Schreibtischen drin. Doch wieso, warum, wann und wie? Heute möchte ich mal erzählen, wie das bei mir so war und ist.
Seit Beginn meiner Bachelorarbeit stellt das II. Physikalische Institut mir einen Büroplatz zur Verfügung – weil das bei einer Arbeit mit experimentellem Schwerpunkt doch sehr nützlich ist, da man im Laufe eines Arbeitstages häufig am PC sitzt, in Labore läuft, Proben oder Chemikalien bearbeitet und zwischenzeitlich irgendwo unterbringen muss. Daher hab ich anfangs im Büro meines Betreuers „gewohnt“, jeder mit eigenem Schreibtisch (wie auch mein Mit-Bachelorkandidat), zu dritt im winzigen eigentlich-1-Mann-Büro, weil dieser uns netterweise aufgenommen hat. Nach Abschluss der Arbeit habe ich dann nicht nur den Master begonnen, sondern auch meine Arbeit als wissenschaftliche Hilfskraft im Institut, um an meinen Experimenten weiterzuwerkeln. Und hierfür gabs dann auch gleich ein richtiges Büro, welches ich dann auch während meiner Vorlesungsphase nutzen konnte, da ich ja beständig im Institut am arbeiten war. Und dies Büro ist auch gleich ein schönes: Wunderschön groß, mit Büropalme, drei Arbeits- und vielfachen Besucherplätzen, mit xkcd-Comics an der Tür und genügend Platz für Proben und Chemikalien.

Jetzt, in der Masterarbeitsphase des Masters, können wir endlich wieder fulltime arbeiten. Das sieht dann etwa so aus:

Fürs gemütlich-Machen und kreative Pausen haben wir dann aber auch einen entspannenden Bereich:

Als Bachelorstudent ist es alles andere als selbstverständlich, den Luxus eines eigenen Büros zu erfahren. Da es für Diplomanten früher aber üblich war, gehe ich davon aus, dass dies für Masterstudenten im zweiten Jahr auch gelten wird. Immerhin arbeiten diese auch ein ganzes Jahr intensiv im Institut an ihrer (in den meisten Fällen wohl zumindest ansatzweise experimentellen) Arbeit.

6 Kommentare » | Dies und Das, Physik studieren

     

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