Archiv für Juli 2010


Achja, und sonst so?

11. Juli 2010 - 22:28 Uhr

Vorlesungsfreie Zeit. Und das erste Mal hieß ich letzte Vorlesung auch, dass danach frei ist, weil ich irgendwie alle Prüfungen schon im Laufe der letzten Wochen abgelegt habe – aufm Papier bin ich sogar scheinfrei. Und nu?

Mastern! Ab Morgen (oder, technisch gesehn, in 36min) arbeite ich wieder auch offiziell im Institut an meiner Masterarbeit. Heißt bei mir weitermachen wie letztes Jahr – weiter am Beschleuniger, weiter mitm Proton Beam Writing – nur anders. Diesmal hat man ja immerhin jetzt ein ganzes Jahr Zeit, um zu forschen uns das gegen Ende des zweiten Masterjahres auf Papier zu bringen. Da kann man dann also auch endlich richtig forschen, und nicht nur anfangen!

Erstmal erwartet mich aber technisches Klimbim, bis mein Beschleuniger wieder komplett einsatzfähig ist, sowie Literaturrecherche… immerhin wartet da auch noch ein Paper, was ich schreiben sollt… und Ende des Monats gehts erstmal wieder konferieren. Also wirklich wieder Abwechslung, verglichen mit dem ersten Masterjahr, was wieder vollkommen aus Studieren bestand. Aber das schöne dran ist ja, dass ohne Prüfungen alles erstmal wieder etwas entspannender erscheint… 🙂

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Open Air Vorlesung

11. Juli 2010 - 22:22 Uhr

… oder so ähnlich. So jedenfalls wurde die MTV Campus Invasion auf den Plakaten quer durch Göttingen ausgeschrieben. Und was steckt dahinter?

Ein mit 8000 Leuten volles Jahnstadion im Süden Göttingens mit einer großen Bühne, auf der sich ein paar Musiker einen Tag lang austoben durften – um den Tausenden Zuhörern bei über 35°C weiter einzuheizen.

Ausgeschrieben waren neben Amy Macdonald, Gentleman, Unheilig, Madsen, Bonaparte und Jennifer Rostock (das waren jetzt so die Acts, von denen ich zumindest den Namen schon mal gehört habe) auch Airbourne und FRIDA GOLD. Und da ich grad irgendwie prüfungsfrei hatte und nichts besseres zu tun, dachten ich mir, ich hör mal rein (auch wenns nicht unbedingt alles so meine Musik ist)… also auf ins Jahnstadion!

gegen 15:00: Am Eingang dann die erste Unverschämtheit: Bei weit über 30° und keinem Schatten im Stadion war trotzdem das Mitnehmen unserer PET-Wasserflaschen untersagt, nur TetraPaks bis 1l durften rein. Na gut, so viel Wasser wie ging geext, Rest über den Kopf geschüttet, um zumindest kurzzeitig erfrischt zu sein – und ab ins Getümmel. Von FRIDA GOLD haben wir so schon nichts mehr mitbekommen, aber da ham schon Bonaparte auf die Bühne. Ähm, ja… umwerfend… aber das war mir vorher ja schon klar.

Bei den folgenden Acts (Jennifer Rostock, Airbourne und Madsen) hats uns dann aus gutem Grund vor die Bühne verschlagen: Rechts wie links der Bühne standen tapfere Feuerwehrmänner, die die tanzende Meute alle Nase lang mit dem Wasserschlauch abgespritzt haben! Einfach nur genial, nass bis auf die Knochen zur Airbourne, einer grandiosen ACDC-like band, abzugehn, während der Gitarrist die Bühne von außen erklimmt und in geschätzen 10m Höhe ein Solo spielt… definitiv die kräftigsten und intensivsten Laute des Tages, großartig!

gegen 19:00 Umbaupause, kurzes Ausruhen auf dem gemütlichen, kurzgeschnittenen Fussballrasen. Dann wurde es mit Unheilig relativ ruhig, aber insgesamt sehr schön, bevor Gentleman … naja, auftrat. In jedem Lied gefühlte 5 Mal „Göttingeeeeen!“ rief und immerhin netterweise auch das Tor von Müller durchgab sowie uns über das 1:1 informierte. Reggae ist auch jetzt nicht mein Ding, und seine nicht enden wollenden Zugaben habens nicht verbessert…

irgendwas um 22:00: Amy Macdonald ließ uns ziemlich niedlich wissen, dass „your beautiful country just got third in the world cup!“ und spielte die letzten Klänge auf der Gitarre, während die Meute mittlerweile unterm Sternenhimmel hüpfte und tanzte… und schließlich zu Tausenden aus dem Ausgang strömte.

Das war die Campus Invasion, insgesamt durch die Bank weg ziemlich geil, hat meine Erwartungen weit übertroffen! SO könnte Uni eigentlich ruhig immer sein…

Danke an Patrick für das Bild vom Airbourne-Luftsolo!

2 Kommentare » | Dies und Das, Studieren in Göttingen

     

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