Archiv für Januar 2010


Seminare, Seminare [update]

11. Januar 2010 - 17:25 Uhr

Dies ist eine kurze Werbeeinblendung der AG Hofsäss des II. Physikalischen Instituts, die natürlich überaus interessant ist (vor allem zum Beispiel für Bachelorstudenten im letzten Jahr wie auch Masterstudis im ersten, da diese ja nun viele Seminare machen müssen, aber auch jeden anderen Studenten, der Seminare machen will und die Themen kuhl findet):

Im kommenden Sommersemester bieten wir ein Seminar zur Reaktorphysik an, welches von Bachelors als Professionalisierungsseminar und Masters als Profilierungsseminar KT oder FM eingebracht werden kann. Im Rahmen dieses Seminares wird nicht nur die Physik hinter dieser Energiequelle besprochen, sondern es ist auch ein Besuch eines Kernkraftwerkes geplant! Also schaltet wieder ein, wenn es heißt: Exkursion alias „Ich haaaack ein Loch in unser Kraftwerk! Ich weiß, es ist nicht kluuuuug… „

Außerdem findet in dem Semester das Seminar „the physics of music“ von den Machern der berühmt berüchtigten Physik der Mischgetränke statt, welches ebenfalls für Bachelors (Professionalisierungsseminar) als auch Masters (Profilierungsseminar Bio/KomplexeSys) eingebracht werden kann.

Beide Seminare kann man natürlich immer für seinen „Nebenfachbereich“ nutzen und es sind für beide noch Plätze frei für die Reaktorphysik sind noch Plätze frei. Die Themenvergabe erfolgt nach Anmeldereihenfolge in StudIP, also beeilt euch und sichert euch euer Lieblingsthema! Infos findet ihr wie immer im UniVZ (siehe Links im Text) oder StudIP. Oder einfach fragen, den Herrn Vetter ausm Zweiten oder einfach mich.

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Zu viel Schnee…

6. Januar 2010 - 12:02 Uhr

… was tun? In meiner Familie hat man dafür eine ziemlich einfache Lösung gefunden: Sinnlose Sachen bauen! Wie zum Beispiel diesen wunderschönen Mercedes 190er, der jetzt vor meinem Elternhaus strahlt…

Wenn ihr auch derartig schöne Objekte formt, könnt ihr mir ja Bilder davon schicken und ich pack sie hierzu 😉
Vielen Dank an Gerd, Papi, Willi & Julia für 3 Stunden tapferen Kälteeinsatz!

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Coke statt Böller

2. Januar 2010 - 23:53 Uhr

!! Do not try this at home !!

Bekannt: Das Zusammenfügen von Cola light + Mentos verursacht explosionsartig die Entstehung von sehr viel Schaum, welcher bei geöffneter Cokeflasche wie eine Fontäne aus der Flasche schießt (wie beispielsweise von Galileo, der Pro7 Fernsehsendung, erklärt und getestet hier und perfektioniert von ein paar Verrückten mit zahlreichen Experimenten hier).

Gesucht: Ausnutzung dieses Effektes, um eine Colaflasche mittels des dabei entstehenden Drucks zu sprengen.

Vorgehensweise: Der Plan ist, einige Mentos im oberen Flaschenbereich ohne Kontakt zur Cola sorgsam zu befestigen. So sollte es möglich sein, die Flasche vollständig zu schließen und die „Bombe“ durch gezielte Auslösung („Kicken“ der Flasche) zu aktivieren.

Experiment #1: Sekundenkleber

Die Idee: Die Mentos (ungefähr 6 auf die fast 1,5l Diet Coke) sollten mit Sekundenkleber am Flaschendeckel befestigt werden. Dabei ist zu beachten, dass sie einen geraden Turm bilden, damit dieser ohne Schaden durch die Flaschenöffnung geführt werden kann und die Flasche so verschlossen werden kann, bevor die Mentos Colakontakt bekommen.

Bei der Durchführung mussten wir aber leider feststellen, dass die Oberfläche der Mentos wohl für Sekundenkleber nicht rau genug ist. Der Kleber wirkt nicht, der Turm konnte nicht aufgebaut werden. Experiment #1 gescheitert

Auch die Abwandlung, Experiment #1.1 Epoxydharz, brachte keinen Erfolg. Dieses scheiterte aber schlichtweg daran, dass die Komponenten des Harzklebers vertrocknet waren. Folglich bleibt das Prinzip von Experiment #1 unerprobt…

Experiment #2: Orangennetz

Beim zweiten Versuch sollten die Mentos innerhalb eines Netzes am Flaschendeckel befestigt werden. Hierfür wird ein Netz verwendet, in welchem Orangen im Supermarkt verkauft werden. Bei der Befestigung des oben mit Schnur zusammengebundenen Netzes voller Mentos tritt das selbe Problem wie zuvor bei Experiment #1 auf: Der Sekundenkleber zeigt keine Wirkung. Beträufelt man hingegen die Innenseite des Flaschendeckels mit heißem Kerzenwachs und drückt die Netzfetzen hinein, stellt sich bei ausreichend Wachs endlich Halt ein. Das Netz kann so sicher am Deckel befestigt werden, sodass ein Schließen der Flasche mit dem Netz daran möglich ist, ohne das sich das Netz vom Deckel löst und die Reaktion verursacht.

Die Durchführung stellte nun doch noch eine kleine Herausforderung dar. Die Mentos mussten innerhalb des Netzes mit großer Sorgfalt durch die kleine Flaschenöffnung geführt werden, damit sie nicht durch die Netzlöcher gedrückt werden und in die Cola fallen. Insgesamt kam es aber so zu keinen weiteren Schwierigkeiten, das Netz konnte am Flaschendeckel innerhalb der Flasche aufgehängt werden, die „Bombe“ war scharf.

Dann der große Moment: Durch Auslösen der Bombe mittels eines Tritts fiel diese um und die Mentos kamen mit der Cola in Berühung – der Schaumbildungseffekt trat auf. Trotzdem bleib der große Knall, auf den wir gewartet haben, aus. Der Druck innerhalb der Flasche war nicht hoch genug, um diese zu sprengen oder wenigstens den Deckel abzudrücken – nichts passierte! Experiment #2 gescheitert…

Traurig, aber wahr, so ist der Stand der Dinge. Aber das heißt nicht, dass wir aufgeben! To be continued!

Acknowledgements: Besonderer Dank an meinen technischen, finanziellen und emotionalen Support Fabian, der auch vor Schaumexplosionen nicht zurückschreckt.

2 Kommentare » | Dies und Das, Physik studieren

     

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