Archiv für Mai 2009


Physikshow: “Zauberhafte Physik – von schwebenden Schiffen und rauchenden Ringen”

28. Mai 2009 - 09:03 Uhr

Nach dem Vorbild der Bonner Physikshow hat jetzt auch die Uni Gö ein Vorzeigeprojekt, um der Öffentlichkeit zu zeigen, warum uns Physik Spass macht. Und zwar mit einer Show voller heißer und kalter Versuche, bei welchen den Zuschauern in verständlichen Worten auch noch die Physik dahinter erklärt wird. So wird Supraleitung an einem schwebendem Zug, Wellentheorie an vielen vielen kleinen Flammen und das Verhalten von Gasen an gefrorenen Luftballons beobachtet (die plötzlich schweben, oder schweben sollen…). Unsere Laserharfe darf leider nicht auftreten, aber zum Sound der Lasergitarre lässt sichs eh viel besser tanzen 😉 Die Versuche werden von Studenten aus allen Semestern unter Leitung von Prof. Dr. Quadt durchgeführt, welche dabei sogar von Berühmtheiten wie Capt’n Jack Sparrow unterstützt werden!

Das ganze fand am Montag im Rahmen des Dies Physicus statt und wird am 12.06. auf dem Festival “Stadt der jungen Forscher” beim alten Rathaus und am 17.06. um 16.30 Uhr und um 18.00 Uhr im Rahmen der Kinder-Uni wiederholt – bleiben also noch ein paar Gelegenheiten, sich das ganze anzusehen! Aber nach dem großen Interesse an der ersten Veranstaltung (ein völlig überfüllter Hörsaal 1!) kann man ja hoffen, dass das Projekt weitergeführt wird und es noch viele Gelegenheiten gibt, sich das anzusehen. Fotos:

(mal keine eigenen Bilder, deswegen: Danke an die Fotographen und Steffen 😉 )
All die jenen, die ebenfalls die Physikshow besucht haben, dürften gerne ihren Senf dazu abgeben, was ihnen denn am besten/schlechtesten an der Show gefallen hat! –> Kommentare

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ERASMUS School 2009: Abschlussbericht

18. Mai 2009 - 23:13 Uhr

Nach 10 anstrengenden Tagen bin ich nun wieder in Gö und muss sagen, es hat sich definitiv gelohnt! Durch die vielen Vorlesungen und Übungen haben wir in kürzester Zeit sehr viele Methoden der Charakterisierung von Mikrostrukturen und Effekte der nuklearen Festkörperphysik kennengelernt. So hab ich jetzt deutlich mehr Ahnung von dem, was meine Arbeitsgruppe alles so macht, und viele tolle Ideen, was ich noch alles so austesten könnte. Außerdem hab ich viele sehr nette Leute aus ganz Europa (und Columbien und China ^^) kennengelernt und sogar jemanden getroffen, der im selben Arbeitsgebiet wie ich arbeitet (dem Proton Beam Writing). Zudem hatten wir viele spannende und interessante Abende voller weniger physikalischer Diskussionen und Aktivitäten, die manchmal mit Kölsch, manchmal mit einem Spiel namens “werewolves”, manchmal mit “Bergen” zu tun hatten. Dabei haben wir auch sehr viel gelernt, vor allem, dass alle Deutschen auf dem Sofa auffällig oft Werwölfe sind, dass Kölsch in der Nähe von Bonn Bönnsch heißt und “The Big Bang Theory” in ganz Europa anerkannt und gemocht wird – zudem eignet sich die neue Lecture Hall des Physikzentrums sehr gut als Kino 😉

Für alle, die sich auch mal im Physikzentrum wiederfinden und enttäuscht sind, nicht aus Deutschland rauszukommen: Bad Honnef zeichnet sich besonders durch seine Nähe zu Bonn aus, da dort der Standort der Haribo-Fabrik mit dem entsprechendem Haribo-Fabriksverkauf ist (wo man genauso günstig Ritter Sport kaufen kann!). So kann man dann auch mal ein paar freie, regnerische Stunden sinnvoll nutzen (denn verregnet scheint es da so gut wie immer zu sein! Ein zweites Paar Schuhe einzupacken empfiehlt sich, wenn man nicht 2 Tage lang auf Socken durchs PBH laufen will…).

Kurzum: Gut wars, richtig gut. Und Fotos gibts nun auch noch a paar:

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ERASMUS School 2009: 2. Eindruck

10. Mai 2009 - 13:25 Uhr

Weil wir den ganzen Tag Englisch reden durften, hatte ich diese Artikel auch auf Englisch geschrieben. Weil englische Artikel aber scheinbar Spammagneten sind, gibts den jetzt doch lieber auf deutsch:

Mittlerweile ist der vierte Tag der Summer School und jeder Tag hat in etwa die selbe Struktur:

08:00 Frühstück (verdammt früh…)

09:00 erste Vorlesung

10:30 Kaffeepause (aber es gibt auch Tee)

11:00 zweite Vorlesung

12:30 Mittag

14:00 Zeit zum Bearbeiten der Aufgaben, die zu den Vorlesungen am Vormittag gestellt wurden

16:00 Kaffeepause (mit Muffins and so!)

16:30 Tutorium, bei welchem die Aufgaben besprochen werden

18:00 Abendessen

Und danach Freizeit für alle. Am zweiten Abend gabs sogar Freibier im Pub, der sich im Keller des Gebäudes befindet. Das sollte uns motivieren, miteinander zu sprechen und uns gegenseitig kennenzulernen. Aber wieso das Freibier grade Kölsch sein musste, ist mir schleierhaft… Jetzt denken nämlich alle nicht-Deutschen, dass wir hier fürn wässriges Bier trinken…

An einem der Nachmittage wirds ne Exkursion nach Bonn geben, und morgen nachmittag statt der Übungen Präsentationen und Poster von einigen Studenten über ihre Thesisthemen usw… Zum Glück! Ist ja schlimm genug, auch am WE so früh aufzustehen, da wird der freie Nachmittag mal reinste Erholung!

Hier trifft man ja Leute aus ganz Europa, nämlich aus Finnland, Spanien, Polen, Frankreich, Belgien… und n paar Deutsche. Insgesamt sogar vier davon, wir zwei aus Gö und zwei aus Bonn. Aber erschrekcend viele der anderen verstehen auch Deutsch…

Um euch jetzt mal einen besseren Eindruck davon zu geben, wie das hier so ist, Bilder!

to be continued…

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ERASMUS School in Bad Honnef: Erster Eindruck

7. Mai 2009 - 22:29 Uhr
  1. perfekt, es gibt WLAN auf den Zimmern!
  2. waaaah, lecker lecker lecker Essen!
  3. nette Leute da!

Über die erste Vorlesung, die heut Abend schon vorgetragen wurde, konnte ich mir leider kein Urteil bilden, da unsere Züge uns nicht so schnell ankommen lassen wollten. Aber wir kamen pünktlich zum leckeren Abendessen samt gigantischer Obstauswahl und Pudding (!!). Und auf dem Kopfkissen in meinem Zimmerchen lag eine Packung SchlafSchäfchen – wenn man sich da nicht willkommen fühlt 🙂


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Tage, an denen getagt wird

4. Mai 2009 - 22:16 Uhr

Am Donnerstag fahren wir nach Bad Honnef. Wir, das sind der Christoph und ich. Der Christoph schreibt auch in meiner Arbeitsgruppe seine Bachelorarbeit. Und in Bad Honnef lernen wir ganz viel beim ERASMUS Intensive Programme 2009 zum Thema “Engineering and characterisation of nanostructures by photon, ion beam, and nuclear methods”, weil das ja auch genau so Sachen sind, die unsere Arbeitsgruppe so macht.
Das ERASMUS IP zeichnet sich dadurch aus, dass man da als Student, PhD oder Post-doc hingehen kann und ganz viel lernt. Vormittags Vorlesungen, nachmittags Übungen, und was wir dann abends tun, bleibt wohl unter uns 😉 Dort treffen sich ein paar Leute aus ganz Europa mit ein paar Sprechern aus ganz Europa und lernen was über Physik, während die EU das ganze munter für uns bezahlt. Statt findets in dem den DPG-Mitgliedern unter euch sicher bekannten Physikzentrum, einem coolen alten Haus in diesem winzigen Ort nahe Bonn. Und nach 10 Tagen dort und einer hoffentlich lustigen Exkursion gehts wieder heim und hat sich hoffentlich gelohnt. Aber das erzähl ich euch dann, hoffentlich mit Fotos!

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