Archiv für Februar 2009


Elektronikpraktikum

19. Februar 2009 - 00:50 Uhr

Seit Montag machen wir den zweiten Teil des Elektronikpraktikums. Das Elektronikpraktikum ist ein freiwilliges Praktikum über drei Wochen und so auch drei Teile. Die erste Woche (der erste Teil) besteht aus einer Vorlesung (vormittags) und nachmittags Übungen, in welchen man Präsenzaufgaben bearbeitet und bespricht. Dieser Teil der Veranstaltung fand in den letzten Semesterferien statt. Jetzt sind wir im zweiten Teil, in welchem wir jeden Tag viele verschiedene Versuche durchführen und das Erlernte aus der Vorlesung experimentell austesten und vertiefen. Im letzten Teil, nächste Woche, werden wir in 2-er Gruppen ein Projekt bearbeiten und dieses in der Abschlussveranstaltung Anfang März vorstellen. Mehr dazu nächste Woche 😉
Momentan sieht unser Arbeitsablauf eigentlich so aus: Lesen, grübeln, rumstecken, löten, Problem feststellen, grübeln, grübeln, grübeln, rumbasteln, rumdrehen, rumlöten, freuen. Wenns denn läuft – sonst Hiwis fragen 😀 In Bildern sieht das ganze so aus:
Aufbauen und testen:

Vollkonzentrierte Arbeit!

Kabelchaos…

Steckplatinenchaos!

Wo kommt denn bitte diese Schwingung her?! (Für Großansicht klicken: Da is einfach nur n Kabel dran!)

Juchu, der Aufbau funktioniert:

Weiteres wird folgen…

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Goemobile

15. Februar 2009 - 21:37 Uhr

Während die Klausurzeit sich so langsam dem Ende neigt, komm ich nun endlich dazu, euch Stück für Stück Göttingen, die Physik und das Studium vorzustellen. Heut fang ich mal ganz grundlegend an und erklär euch, wie meine Textchen es überhaupt von meinem Rechner ins Internet schaffen – via Goemobile.
Goemobile ist ein Angebot der GWDG für die Uni und uns Studierende, welches es uns ermöglicht, in großen Teilen Göttingens kostenlos und mobil aufs Internet zuzugreifen. Dafür braucht man nur einen Account beim StudIT (den gibts „kostenlos“ dank der Studienbeiträge), ein Empfangsgerät und sollte sich im Einzugsgebiet befinden. Das Einzugsgebiet ist sogar gar nicht mal klein, eine Karte mit allen Funkzugängen kann man hier einsehen. Natürlich ist das Gebäude der Physik mit Goemobile abgedeckt, aber da fehlts euch eh nicht an Möglichkeiten, ins Netz zu kommen, dazu komm ich aber wann anders 😉

Wenn man sich also die Internetflatrate sparen will und günstig wohnt, kann man auch umsonst surfen. Dafür muss man auch nicht grad neben dem Funkturm wohnen, mein Zugangspunkt is auch gar net mal so nah:



Diese roten Pünktchen sind der Turm des Heizkraftwerkes im Norden Göttingens, an welchem sich ebenfalls ein Access Point befindet. Über diesen kann ich trotz der ~800m Luftlinie zu meinem Antennchen ins Netz.
WLAN ist zwar nicht die stabilste und schnellste Möglichkeit, ins Internet zu kommen, aber (da das ganze nichts kostet) eine Überlegung wert. Sicherheit wird dabei durch die Möglichkeit, eine verschlüsselte Verbindung mit dem VPN-Client herzustellen, gewährleistet:

Nach dem Verbinden zum Drahtlosnetzwerk Goemobile (oder Goemobile-Neu, je nach Access Point) stellt man mit dem VPN-Client eine verschlüsselte Verbindung zum Access Point her – ab dann kann man frei surfen, wie man es gewohnt ist. Die Benutzeroberfläche ist, wie hier zu sehn, sehr intuitiv und problemfrei.
Man kann sich aber auch (zumindest an den neueren Zugangspunkten) durch einen Webzugang unverschlüsselt ins Netz begeben, hierfür braucht man nur nach erfolgreicher Verbindung zum Drahtlosnetzwerk einen Browser öffnen und sich beim Weblogin anmelden:

Wie mans auch macht, praktisch isses. In unserer WG sparen wir uns so die Internetflat, auch wenn wir dafür ab und zu Disconnects in Kauf nehmen müssen und die Verbindung nicht immer so schnell ist, wie wirs gerne hätten. Aber außerhalb der Stoßzeiten kann man sogar online spielen – hat man denn die Zeit dazu 😉

7 Kommentare » | Studieren in Göttingen

Strahlenschutz

10. Februar 2009 - 22:10 Uhr

Heut morgen durfte ich zum Betriebsarzt. Da ich bei meiner Bachelorarbeit am Beschleuniger rumspiele und man da ja so furchtbar verstrahlt wird, will die Versicherung der Uni sich lieber absichern. Und mich in den Strahlenschutz aufnehmen. Gut, lässt man ja mit sich machen, wenn man dafür sein allerliebstes Lieblingsthema im Bachelor machen darf 🙂
Da macht man n Termin und bekommt am Telefon schon ne Wegbeschreibung, wie man den Betriebsarzt im Klinikum findet („nein, nicht da, wo die ganzen Kranken rumstehn, da müssen se rechts abbiegen…“). Wundersam, denk ich, aber gut, brav mitgeschrieben. Gut so, denn beim Betreten des Klinikums bekommt man ein wenig das Gefühl, sich an einem Flughafen zu befinden… Wenn man Fahrstuhl B2 (Fahrstühle mit Zahlen und Buchstaben, verrückt), Stockwerk X, Flur Y und Zimmer Z gefunden hat, darf man viele tolle Zettel ausfüllen und wird untersucht. Wieso man, um in den Strahlenschutz aufgenommen zu werden, auf Zehen und Hacke jeweils 5s stehen können muss, is mir immer noch schleierhaft… War ein wenig wie beim Sportarzt. Nur, dass die nette Frau im Labor das mit dem Blutabnehmen so gut beherrschte, dass ich sogar mal nicht aus den Socken gekippt bin, während sie Ampulle für Ampulle aus meiner Vene (Arterie? Bin ich Arzt?) gesaugt hat. Großartig! Schonmal n guter Start, war ja immerhin mein erster Schritt Richtung Bachelorarbeit. Schaun wir mal, wies weitergeht…

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Schokolade, Schlafstörungen und Kaffee: Klausurphase!

7. Februar 2009 - 13:56 Uhr

Immer noch Klausurphase… das schlimmste dran: Nicht nur, dass man den ganzen Tag mit der Nase in den Büchern steckt, sich nur von Schokolade, Kaffee und Pizza ernährt (–> Feldstudienbedarf) und das Sonnenlicht zu meiden lernt, zudem raubts einem meist auch die zugegebenermaßen eh schon viel zu kurzen Nächte. Da will man sich mal ein wenig Ruhe gönnen, aber statt einzuschlafen fällt einem ein Lösungsweg für das Problem ein, welches einen schon den ganzen Tag beschäftigt hat. Super! Wieder wach, immer noch müde – Kaffeeeee!
Damit man bei der ganzen Lernerei nicht vor die Hunde geht, braucht man einen Ausgleich. Da hat wohl jeder seine eigenen Methoden, sich zu entspannen und den Lernkram zu vergessen. Bei mir hat sich, zumindest was das Einschlafproblem angeht, das Laufen als ideal erwiesen – vorm Schlafen diverse Kilometer durch die Dunkelheit preschen, danach erscheint einem selbst die Dusche, die eigentlich eine Badewanne ist, als gemütliches Bett. Total ausgepowert lässts sichs perfekt einschlafen – und dank dem Muskelkater am nächsten Tag (autsch…) kommt man auch fast nicht vom Schreibtisch weg, was will man mehr 😀

Thermo ist übrigens vorbei und sogar bestanden, was’n Glück… N paar Klausuren kommen noch in den nächsten 1,5 Wochen, aber die sind nicht mehr so furchtbar schlimm 🙂 Glaub ich zumindest…

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„Vorlesungsfreie Zeit“

1. Februar 2009 - 12:52 Uhr

Freitag hatten wir Studenten wohl alle unsere vorerst letzten Vorlesungen. Das sah bei uns etwa so aus (nein, ich behaupte nicht, sowas wie zeichnerisches Talent zu besitzen, aber ich krakel in Vorlesungen gerne rum 😉 Ähnlichkeiten sind natürlich rein zufällig und in keinster Weise beabsichtigt. ):

Ab morgen haben wir dann offiziell „vorlesungsfreie Zeit“! Diesen Ausdruck darf man aber als Physikstudent nicht etwa mit Ferien gleichsetzen, da in der vorlesungsfreien Zeit noch viel schönere Überraschungen auf uns warten: Klausuren, Praktika usw…

In den nächsten zweieinhalb Wochen schreib ich den Großteil meiner Klausuren dieses Semesters. Da hat mans als Bachelorstudent ja ausnahmsweise mal schön: Wir können uns aussuchen, wann wir schreiben. Die Klausuren werden einmal pro Semester angeboten, normalerweise einmal direkt nach den Vorlesungen und einmal ganz zu Anfang des darauffolgenden Semesters, in den letzten zwei Wochen der vorlesungsfreien Zeit. Das ist auch manchmal ganz gut so…

Wenn das und damit der schlimmste Teil überstanden ist, hat man je nach Semester entweder *tolle* Pflichtveranstaltungen oder kann sich freiwillig welche anhören. Oder man hat frei – damit können aber einige gar nicht umgehn. Ich setz mich nach den Klausuren zwei Wochen freiwillig ins Elektronikpraktikum. Nicht, weil ich nicht mit Freizeit umkann, eher weil ich keine Ahnung von Elektronik hab. Und es Credits gibt. Und da Rumbasteln mit viel Strom sicher Spass macht und man viel Quatsch machen kann, warum nicht? Fotos folgen 😉

Tja, und dann mach ich erstmal Urlaub 😛 Denn so schlimm das vielleicht alles klingen mag, ists eigentlich nicht. Dazwischen bleibt immer noch viel freie Zeit, auch die Pflichtveranstaltungen nehmen nicht so viel Zeit in Anspruch. Also Don’t Panic!

Bevor ich aber weiter meinen Urlaub plane, muss ich doch noch irgendwie son paar Klausuren schreiben… mist… ich lern lieber mal weiter!

*wink*

1 Kommentar » | Physik studieren, Studieren in Göttingen

     

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