waffel.c

19. Dezember 2010 - 20:45 Uhr

Rund tausend Waffeln konnte der Fachschaftsrat in dieser Vorweihnachtszeit backen und verkaufen – der Erlös geht an die Göttinger Tafel. Und damit wir immer genau wissen, wann wie viele Waffeln verkauft werden, gibt es eine Statistik.

waffel 2010 – Quellcode hier: https://github.com/osti/kochbuch/blob/master/fsr/waffel-src/waffel.c

Die verkauften Waffeln werden in einer struct gespeichert:

time_t when; // Sekunden seit 1970 der Waffeln
unsigned int count; // Anzahl der Waffeln
void* next; // Zeiger auf die nächste Waffel (einfach verkettete Liste)

Und diese Funktionen gibt es:

int save_to_history(unsigned int, time_t); // lege Waffeln mit Zeitstempel in verketteter Liste ab
int output_time_with_text(char*); // gibt Zeit der zuletzt verkauften Waffel mit Text aus
int output_last_waffel(); // gib Zeit der zuletzt verkauften Waffel aus
int output_uptime(); // gib einen load aus (Mittelwert der verkauften Waffeln pro Minute, über die letzten 1, 5, 15 Minuten)
int waffelloop(FILE*); // die eigentliche Schleife, dazu später mehr
void alert(unsigned int); // pausiere die Musik und spiele die danke.wav ab
void mocp_start(); // starte die Musik
void mocp_stop(); // stoppe die Musik
void* udplisten(void*); // zweiter Thread für die Netzwerkschnittstelle – dazu demnächst mehr
int qWaffelCount(); // wie viele Waffeln bislang verkauft wurden
struct tm* qLastWaffel(); // Struktur auf die letzte Waffel
int print_greetings(); // begrüße die Waffelverkäufer
int print_datetime(); // gib aktuelle Uhrzeit aus
void print_help(); // kurze Anleitung ausgeben
int start_alsamixer(); // alsamixer starten zur Lautstärkeregelung
int show_plot(); // gnuplot-Plot anzeigen

Morgen schauen wir uns dann die int waffelloop(FILE*) genauer an.

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./s685-getvcf.sh

5. Dezember 2010 - 18:58 Uhr

Heute mal was Praktisches:

ein kleines Skript, um das Telefonbuch von einem S685-Telefon zu laden.

Und das gibt’s hier.

(Da die code-Umgebung dieser Blog-Software doof ist, verlinkt.)

(Und weil man hier weder .sh- noch .txt-Dateien hochladen darf, bei github in mein Kochbuch gepackt.)

Per curl logt sich das Skript auf der Basisstation ein, speichert das Cookie, und lädt nacheinander alle Telefonbücher runter. Dazu gibt man in dem Array $HEADSETS die Dateinamen ein; die Headsets sind von 0 an durchnummeriert.

Anschließend kann man die .vcf-Dateien (vCard-Format) miteinander vergleichen:

meld el.vcf mo.vcf

Dabei fiel mir auch gleich auf, dass meine beiden Sabbelknochen unterschiedliche Nummern gespeichert haben.

Demnächst: ./s685-putvcf.sh

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Wasserkocherleistungsprotokoll

3. Dezember 2010 - 08:06 Uhr

Messprotokoll: Wasserkocher
Seit einigen Tagen hege und pflege ich ein frühmorgendliches Messprotokoll ob der Leistungsaufnahme unseres Wasserkochers. Dabei zeigte sich, dass P in W deutlichen Schwankungen unterworfen ist: Manchmal zieht er über zweitausend Watt und ist dann in 140 Sekunden fertig (Werte für ein Füllvolumen von 0.7 Liter), an anderen Tagen sind es aber nur 1920 Watt, und es dauert über anderthalb Minuten.
Wasserkocherleistungszeitverlaufskurve

  • Ist die elektrische Leitfähigkeit der Alpentiefseemineralwasser-Quelle „Göttingen bleifrei“ unkonstant? Gibt es eine Leitfähigkeitsbestimmungschemikalie, die sich entsprechend verfärbt?
  • Sollte ich ein Multimeter in die Steckdose halten, um Spannungsunterschiede zu messen?
  • Ist der Wasserkocher eigentlich die Wasserkocherin und hat manchmal Migräne? Gibt es dafür auch Teststreifen?

Fragen über Fragen; ich denke, ich sollte das Geschehen noch ein Weilchen geschehen lassen und dann mal die Spannung nachmessen.

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Buch-Rezension

1. November 2010 - 20:42 Uhr

Bald auch im Lehrportal zu finden…
Jetzt auch im Lehrportal zu finden!

Peter Smith:
An Introduction to Gödel’s Theorems

Cambridge University Press, 2007 (fourth printing 2009)
ISBN 978-0-521-67453-9 (paperback)
ISBN 978-0-521-85784-0 (hardback)

Der Inhalt.
35 Kapitel (plus ein „Looking Back“). Zunächst ein kurzer Überblick über das Buch, danach einleitende Kapitel, die in die verwendete Sprache einführen und grundlegende Begriffe definieren. Schon früh wird in Kapitel 5 der erste Incompleteness-Satz bewiesen. Später primitiv-rekursive Funktionen, Gödels Erster und Zweiter Satz, µ-rekursive Funktionen, Halteproblem, etc.

Viele Erläuterungen zu den Sätzen, ausführliche Beweise. Offiziell für Philosophen geschrieben; aber auch Physiker, die sich für Gödels Sätze und deren Implikationen interessieren, verständlich.

Aufbau der Kapitel.
Einführender Text, der die neuen Konzepte des Kapitels vorstellt und allgemeine Aussagen trifft. Diese werden dann in den folgenden Abschnitten durch Definitionen, Sätze mit Beweisen und Beispiele vervollständigt und illustriert.

Zur Sprache.
Gehobenes Englisch; Wörterbuch sinnvoll. Die mathematischen Ausdrücke sollten einen Physik-Studenten nicht abschrecken; die betonte Unterscheidung zwischen „informal mathmatics“ und „formal language“ (Logik) ist recht ungewöhnlich. Es gibt viele Hinweise, dass pedantische, vom Lesen mittlerweile sehr aufgebrachte Logiker einige Schreibweisen und Argumente so nicht akzeptieren. Sie mögen sich einschränkende Formulierungen dazu denken.

Was ich mag.
Dieses Buch bietet eine verständliche und ausführliche Einführung in die Unvollständigkeit axiomatischer Theorien. Die Beweise sind ausführlich; die Sätze und Erkenntnisse werden von lebhaften Texten umrahmt.

Was mir fehlt.
Es gibt nur wenig Bilder (erst weit hinten bei den Turing-Maschinen). Für die ersten Kapitel wären kleine Skizzen hilfreich, um die verschiedenen Begriffe besser auseinanderhalten zu können.

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Mehr aus Bern

6. Oktober 2010 - 08:42 Uhr

Hier nun mehr Fotos aus Bern:

So, das war’s aus Bern. Wir schalten demnächst um zur University of Warwick, UK.

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Fotos aus Bern

5. Oktober 2010 - 16:09 Uhr

Bei meiner jüngsten nach-Grenoble-Reise hielt ich kurz in Bern und photographierte folgendes:

weitere Fotos folgen…

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Umgezogen!

2. Oktober 2010 - 10:56 Uhr

Wir sind umgezogen. Darum war es hier in letzter Zeit ein wenig still; geht aber bald wieder weiter.

Wer packt nun unsere Kisten aus? Na?

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Strike!

22. September 2010 - 11:04 Uhr

Nous vous informons que le vol AF5919 du 23/09 BIRMINGHAM LYON est annulé.

zu deutsch: Der Rückflug von der Konferenz wurde gestern anulliert. Denn in Frankreich wird ab heute gestreikt, ob der Rente mit 62. Aber der Ersatzflug ist bereits gefunden, mit Zwischenstopp in Amsterdam.

Ankunft in Lyon: 22 Uhr 5, statt 19 Uhr 20. Wenn wir den nächsten Shuttle-Bus nach Grenoble um 22 Uhr und eine halbe Stunde schaffen, könnte ich nur kurz nach Mitternacht im Bett liegen. Achja: Um 6 Uhr einundzwanzig (ja, morgens!) (ja, am gleichen Morgen!) (ja, das ist etwa sechs Stunden später!) fährt nämlich (hoffentlich, der Streik geht bis 8 Uhr…) der RER 96605 nach Genève ab.

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Greetings from Warwick, UK

21. September 2010 - 11:27 Uhr

Greetings from Warwick, UK

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2 Bachelor-Arbeiten: numerische Röntgenoptik / Fokussier-Spiegel

27. August 2010 - 08:42 Uhr

Wie bereits erwähnt, kann man zum Winter im Institut für Röntgenphysik Bachelor-Arbeiten zur numerischen Röntgenoptik schreiben. Heute möchte ich das zweite Thema ein wenig genauer vorstellen:

Optik fokussierender Röntgenspiegel:
1. Einfluss der Formfehler von Röntgen-Spiegeln auf die Kohärenzeigenschaften des Fernfeldes,
2. Fokus- und Kohärenzeigenschaften von Labor-Röntgenquellen der neuesten Generation: Simulation und Experiment.

Röntgenspiegel dienen zur Fokussierung der Strahlung von Labor- und Synchrotronquellen.

Waren Fokusgrößen im Mikrometer-Bereich bis vor einiger Zeit nur an Großeinrichtungen wie der ESRF in Grenoble möglich, ist dies dank neuer Techniken nun auch im eigenen Labor möglich. Für eine solche Anlage sollen Fokus- und Kohärenzeigenschaften theoretisch vorhergesagt und experimentell nachgeprüft werden.

An den großen Synchrotron-Strahlungsquellen gibt es Bestrebungen, die Fokusgröße der Röntgenstrahlen auf wenige Nanometer zu verkleinern. Der Weltrekord wurde vor einigen Monaten in Japan aufgestellt: In einer Dimension konnte ein Fokus von nur sieben Nanometern Breite gemessen werden. Für solche Experimente sind sehr präzise geschliffene Spiegel notwending; Formfehler (Rauigkeiten, Welligkeiten) der Spiegeloberfläche können den Strahl stark verschlechtern. In dieser Arbeit sollen speziell die Kohärenzeigenschaften des Fernfeldes durch Formfehler numerisch analysiert werden.

Programmiererfahrung (C oder C++; Matlab oder Mathematica) hilfreich; es stehen aber bereits viele Programme und Skripte zur Verfügung.

Interessenten mögen sich bitte an Markus Osterhoff und Tim Salditt wenden.

http://www.roentgen.physik.uni-goettingen.de/jobs/

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