Kategorie: Dies und Das


Kalte Materie

18. Juli 2010 - 13:37 Uhr

Unsere Freunde, die Teilches und Sternis, sind auf der Suche nach Dunkler Materie und Dunkler Energie. Denn das, was wir bislang sehen können, erklärt satte fünf Prozent der Gravitation.

Vor wenigen Tagen haben Wissenschaftler in Grenoble eine neue Form bislang unentdeckter Materie entdeckt: Kalte Materie. Diese entsteht in etwa 1000 Metern Höhe und fließt langsam das Chartreuse-Gebirge hinab.

Gleich an der Grenze zwischen St. Martin le Vinoux und Grenoble versickert die Kalte Materie wieder im Erdreich – doch kühlt die Umgebungstemperatur spürbar ab. Auch bei Lufttemperaturen von 41 Grad Celsius und mehr geben die vielen kleinen Wasserfällchen plätscherndes Rauschen und Abkühlung.

Ein Forschungsantrag über zwei Millionen Euro und Verhandlungen mit lokalen Glacerien läuft, um weitere Kalte Materie zu suchen, zu entdecken und ihren physikalischen Einfluss auf die Physiognomie der Wissenschaftler systematisch zu untersuchen.

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Gaumenfreuden

27. Mai 2010 - 11:33 Uhr

Schon seit längerem läuft auf der FSR-Homepage ein Skript, welches den Speiseplan der Nordmensa einblendet. Und so gibt’s den auch für Linux:

$ alias mensa="curl -s http://fsr.physik.uni-goettingen.de/ |
grep -i -C 3 nordmensa |
grep li |
sed 's/<[^>]*>//g' |
iconv -f latin1"
$ mensa
Portion Kartoffel-Gnocchi
Schweinerückensteak
Lammkeulenbraten

Ich geh gleich ins CaPhy

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Zoll

19. Februar 2010 - 20:37 Uhr

Wie groß ist ein Zoll? – etwa drei Minuten.

Solange dauerte es, den kanadischen Grenzbeamten davon zu überzeugen, dass ich bald wieder verschwinde und daher einreisen dürfe. Der Grenzübergang in die Etats-Unis war da schon aufwändiger und mit Fingerabdrücken und einem vermutlich unhübschen Foto verbunden. Sodann tackerte mir der nette Onkel nen Visum in den Pass und lies mich passieren.

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l’etat, c’est mo!

9. Februar 2010 - 18:33 Uhr

47 Stimmen habe ich bei den UniWahlen erhalten, die drittmeisten in der Physik. Vielen Dank für Euer Vertrauen!

Vor wenigen Minuten hat der bis gerade noch amtierende FSP-Präsident Markus H. die konstituierende Sitzung des zukünftigen Fachschaftsparlamentes eröffnet, um kurze Zeit später einen neuen Präsident wählen zu lassen – mit sechs von sieben Stimmen und einer Gegenstimme: mo!

Als nächstes wählen wir gleich einen neuen Fachschaftsrat: (neunpluszwei) Leute, die die Interessen der Studierendenschaft in der Fakultät vertreten.

Details folgen…

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Hitzefrei?

2. Februar 2010 - 22:31 Uhr

Die Welt durch die Augen einer Wärmebildkamera

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Bilderrätsel

20. Dezember 2009 - 15:37 Uhr


Heute mal was Interaktives (“Kommentieren”):

Was habe ich denn da eingekauft?

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Urlaub!

24. April 2009 - 18:40 Uhr

Über Ostern hatte ich Urlaub.

Was machen Physiker im Urlaub?

Nun, zum einen war ich ja auf LAN und habe für die ZaPF programmiert. Dann war ich diverse Male in der Physik: Im IRP habe ich mit den Kollegen gesprochen (Kommunikation, Sozialisation und so!, Freunde, Menschen und so!) und hab mich in diverse ZaPF- und FSR-Sitzungen gesetzt. Oder im FSRR gesessen und Dinge für die ZaPF vorbereitet. Zum Beispiel haben Schatz und ich ein Kreuzworträtsel für die ZaPF gebastelt, mit richtig fiesen Physiker-Fragen.

Über Ostern gab’s ne kleine Erkältung, sodass ich Schatz nicht bei Georgs Messias hören konnte 🙁

Und irgendwann waren wir dann im Wildpark in Warstein: Da kann man ganz viele Tiere sehen, also so Rehe und Hirsche und Schweine. Leider hatten die Hirsche ihre Geräte schon abgelegt…

Den Schildern zufolge gibt es auch Luchse, Fuchse und Waschbären – die sind aber nachtaktiv (sprich: Studententiere), und schlafen tagsüber. Vermutlich ist der Waschbär zum Schlafen auf einen Baum geklettert – jedenfalls konnte man dort oben ein altes Fell faul rumliegen sehen.

Jetzt ist der Urlaub vorbei, ich sitze in der Polly und blogge. Tagsüber! Studententier müsste man sein…
mo

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Auf LAN gewesen

8. April 2009 - 09:26 Uhr

Am Wochenende (Kehr, ist das schon wieder lange her) war ich mal wieder auf LAN.

War genügend Zeit, um mal wieder ausgiebig zu spielen – etwa wordwarvi, eine 2+1-dimensionale Flugzeug-Schieß-Simulation in geschmeidiger Liniengrafik. Ganz ohne 3D-Karte! Ziel des Spiels: Man ist ein vi-Editor und muss verlorengegangene .swp-Files retten, bevor sie von bösen Cronjobs gelöscht werden. Dabei muss man Raketen und Laserkanonen ausweichen. Ganz fies: Die GDB Prozesse, die mit einem ptrace hinter einem her sind. Und die Emacs-Prozesse. Und die wine-Flasche, in welcher Bill G. unser schönes Linux verseuchen will. Vorsicht, Viren!

Die zweite Aufgabe des Wochenendes war, dem Hawk sein Gentoo zu reparieren. Er hatte sich einen neuen Videorekorder gebaut und streng an eine Anleitung gehalten. Böser Fehler… Denn die System-Partition war zwar mit 4 GB hinreichend groß für ein ordentliches Gentoo + Grafik – aber leider als mit der ext3-Option “largefile” formatiert, sodass die Anzahl der Inodes ein wenig klein geraten war. Pro Datei wird ein Inode belegt; wenig große Dateien benötigen also wenig Inodes, wodurch mehr Platz für die eigentlichen Daten ist. Auf der Systemplatte ist es genau anders: Viele winzige Dateien benötigen kaum Platz, aber viele Inodes. Schade, dass beim System-Update via emerge -Duav world plötzlich die glibc entpackt wurde, alle Inodes belegt waren, und dabei das System kaputt ging. Nervig, dass ein df -h behauptet, es wären noch 1.5 GB frei; bis uns ein df -i gesagt hat, dass keine Inodes mehr frei waren. System kopiert, neu formatiert, zurückkopiert, ein paar Systemdateien reinkopiert, gebootet – fertig.

Das Hauptziel der LAN war aber das Bürooho: In wenigen Wochen ist ja die ZaPF, und dann kommen hoffentlich nicht ganz 150 Studies nach Göttingen, und die wollen im Tagungsbüro durch die Anmeldung geschleust werden. Dafür gibt es jetzt ein hübsches Intranet-System: Die Teilies drücken auf ihr Bundesland (bzw. Schweiz und Österreich), anschließend auf ihre Uni, dann auf ihren Namen. Das PHP-Skript verbindet sich dann per Telnet auf einen eggdrop, welcher im IRC-Channel #buero sagen wird, dass $Teilnehmer ($Uni) jetzt anwesend wäre; ein zweiter eggdrop loggt diese Meldung mit, ein tail -f pipet dies an ein grep, welches die interessanten Meldungen dann nach /dev/lp0 sendet. Dort wartet ein vollfunktionstüchtiger Neunnadeldruckermitendlospapier, um die Statusänderung hart aufzuzeichnen. Ein neues Endlosfarbband ist bereits bestellt! Anschließend drückt dann die Elisabeth auf “ja, der Knilch hat dann jetzt bezahl”, die obige Prozedur wiederholt sich analog, und der Teilie bekommt seine Teilie-Tüte mit tollen Stiften und Infos und Wasnichnochalles.

Zu einer richtigen LaWa-LAN gehört natürlich ein griechisches Festmal. Dafür zeichnete einmal mehr Vorzeige-Grieche Lackie verantwortlich: am Freitag trugen wir Essen für 129 Euro aus dem Laden, am Samstag Abend noch einmal für 99,70 Euro. Lustig: Am Freitag kamen wir rein, sahen die Theke, welche sich vor lauter Pizzakartons und Tüten mit Salaten und legendären Schnitzeln bog – aber keinen Lackie. Der hatte sich dahinter versteckt und war kaum zu erspähen. Nachdem wir endlich alles irgendwie heraustragen wollten, meinte er nur: “Das ist aber noch nicht alles”, deutete auf einen riesigen Pappkarton und lachte. Am Samstag hatte er zum Glück schon fast alles in eine große Fleischkiste gelegt.

Und dann habe ich endlich Zeit gefundne, den Geek-Test mitzumachen. Den gibt’s hier und er meinte zum Schluss, ich hätte jetzt auch 42 Prozent gehabt und wäre also ein “Major Geek”.

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Kurz gefragt

10. März 2009 - 22:21 Uhr

Heißt es wohl Luftbrücke, weil “Avion” und “Avignon” so ähnlich klingen?

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ÖPNV (Update)

5. März 2009 - 20:37 Uhr

Nächster Halt: Bosporus!

Heute mal ein kleiner Sammelartikel zu dem Öffentlichenpersonennahverkehr in Grenoble.

Für normal fahre ich ja morgens mit der Polly rauf zum Polygon. Kurz vor dem Ziel gibt es einen großen Kreisverkehr – natürlich am “Place de la Resistance”, am Widerstandsplatz. Und der heißt vermutlich so, weil die Bahnkurve die Form eines großen Omegas hat und das ist ja das Formelzeichen für die Widerstandseinheit Ohm.

Übrigens ist die Polly ein Fermion. Denn sie fährt halb um den Kreisverkehr, hat also einen Spin-1/2. Es gibt auch eine angeregte Polly mit dem Spin 3/2, die fährt anschließend vom Polygon zurück zum Kreisel, fast ganz rum und dann weiter zum Chateau.

Heute habe ich herausgefunden, dass es sich bei der Anti-Polly, mit der ich ja abends immer zurückfahre, um ein neutrales Teilchen handelt: Es gab noch eine zweite direkt hinter uns und keine abstoßenden Kräfte. Kurz vor dem Bahnhof hat uns die andere Anti-Polly gar überholt – aber an der nächsten Haltestation hatten wir sie wieder hinter uns.

Wir fassen zusammen: elektrisch ungeladen, Spin 1/2, kein Punktteilchen (sonst wäre keine Anregung zu einem Spin 3/2 möglich): Die Linie 34 ist anscheinend ein Neutron!

Etwas später bin ich in die Straßenbahn umgestiegen; dort werden eigentlich immer die Korrespondenzen, die Umstiegsmöglichkeiten, audioell bekanntgegeben. An der Haltestelle MC2 sollte man laut Plan in die Bus-Linie 18 umsteigen – doch der Lautsprecher blieb stumm. Vermutlich ist die 18 noch auf dem Rückweg von Istanbul…

Die Fahrscheine bitte…
mo

Update

Na, jetzt hab ich doch einen vergessen:

Entscheidend is auf’m Platz.

Denn egal ob ich mit der Anti-Polly 34 zurückfahre, oder zwischendruch in die A umsteige – die Haltestellen in Wohnungsnähe sind gleich hinter einem Fußballplatz. Da wird abends immer fleißig trainiert, natürlich mit Flutlicht. So kann ich’s nicht verfehlen.

Nach der Ankunft ist vor der Abfahrt.
mo

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