Archiv für Juni 2010


Platz für Huldigungen

30. Juni 2010 - 07:07 Uhr
28x wikicommons

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Admin-Tipp des Tages

25. Juni 2010 - 08:42 Uhr

Mit dem Streichholz-Kopf durch die Feuerwand? – Keine gute Idee.

Gestern wollte ich Claudio „mal eben schnell“ die CouchDB zeigen; aber eine Firewall versperrte den Weg zum Server. Na, macht nix:

iptables -F

leert alle Einträge. Na, fast alle: Die Default-Policy „deny“ blieb uns erhalten und lehnte jede Verbindung ab. Auch die bestehende ssh-Verbindung, in der ein ungestümer root nun sich und alle vom Server aussperrte.

Aber der kluge Admin baut ja vor: Ein crob-Job startet die Firewall stündlich neu; während ich einkuf, war schon wieder alles in bester Ordnung.

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ein genauer Blick ins Büro

24. Juni 2010 - 20:50 Uhr

Schauen wir uns die Büro-Bilder (Danke noch mal Arne für das Hinhalten der Kamera, und für die Idee an sich) doch noch einmal genauer an:

Büro - zoom-rein!

Büro - zoom-rein!

  • mutt, sudo-T-Shirt, Lisp-Buch, Layout-Buch
  • Kaffee-Kanne, CSC-Rucksack, Rundschau-Tasse, Eingabegerät

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Ooooh wie ist das schön,

24. Juni 2010 - 20:02 Uhr

anderen bei der Arbeit zuzusehen!

Im einen Fenster läuft der Fuzzi-WM-Ticker, im anderen das Web-GUI meiner Wellenleitersimulation. Da habe ich kurz vor dem meisterlichen Ausscheiden zwei verschachtelte Schleifen über 40×60 Parametersätze angeworfen. Und immer, wenn ein Durchlauf durchlief, wird der neue Plot angezeigt. Ganz automagisch übers Internet, 770 Kilometer Glasfaser-, pardon, Luftlinie.

Mit Wolframalphas 3.6 Millisekunden kann die Verbindung allerdings nicht ganz mithalten, da sind wohl noch einige Warteschlaufen in der Leitung.

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Büroooho

16. Juni 2010 - 08:15 Uhr
Willkommen in F.00.107

Willkommen in F.00.107

„Büroooho ist wie… Achterbahnfahren.“

Physik-Studium ist Vorlesung, Praktika – und Büro: Die meisten Räume unseres schönen NEUBAUS sind für die Computer- und Bleistiftarbeit gedacht. Neben dem „echten“ wissenschaftlichen und technischen und verwaltendem Personal sitzen dort überwiegend Studierende: Dort doktorieren wir Doktoranden, diplomieren die letzten Auslaufenden und demnächst kommen die ersten Master. Meistens gibt es auch Arbeitsplätze für Junggesellen, äh, Bachelors.

shutdown -h now!

shutdown -h now!

Ich hatte mein erstes Büro schon im sechsten Semester. Da kam ich nämlich als Linux-Admin an das IRP – und blieb auch gleich dort. Aus den monatlich 30 Stunden wurden bald 50: Die SuSE-Installationen waren zu alt, eine neue Version sollte her. Mandriva sollte es werden, wie im CIP-Pool. Von Jürgen Holm gab es dutzende Skripte zur Autoinstallation auf N>>1 Rechnern – leider für 2008.0, aktuell war 2008.1.

Admin-Tipp der Woche: Nehmt nicht die aktuellste Version, sondern eine erprobte, die auch andere kennen.

Denn die Auto-Updates machten uns einige Probleme; so fanden wir eines Morgens eine neue X-Bibliothek. Diese stopfte zwar ein kleines Sicherheitsloch, doch ließ sich IDL nicht mehr starten.

Nach ein paar Wochen war aber klar, dass ich im IRP auch gleich meine Diplomarbeit schreiben könnte; für die Simulationen konnte ich auch gleich am Rechner sitzen bleiben.

"Wo Büro ist, ist kein Streichel... äh, -zoo"

Wo Büro ist, ist kein Streichel..., äh, -zoo!

Zur Mitte des neunten Semesters war ich fertig, nun begann die Promotion. Seitdem habe ich zwei Büros, eins in Göttingen und eins an der ESRF. In Göttingen sind wir zu dritt (unsere beiden Diplomandenzimmer fassen vier Leute), an der ESRF zu zweit: Kathrin aus Paderborn.

Und in meinem inoffiziellen Büro sitze ich grade: Der ICE, heute mit der Nummer 71 und später noch die 728, Richtung Frankfurt Flughafen.

Gleich treffen wir (Marius und ich) Tim in Frankfurt und fliegen nach Lyon, busfahren anschließend nach Grenoble.

Bis bald, Gö!

Schilderwald an der Lampe

Schilderwald an der Lampe

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Random Rostock – ein Streifzug

11. Juni 2010 - 17:35 Uhr

Achsen gesucht.

Ein Vortrag zeichnete sich durch fehlende Elemente an Plots aus. Zum Beispiel keine Achsen-Strich. Oder keine Beschriftung. Oder keine Zahlen. Oder nur eine Zahl, dazu der Hinweis, man sehe hier eine „starke Schwankung“. Mit hinreichend vielen Titeln ist halt alles erlaubt…

Kaffee gefehlt.

Die älteren unter uns erinnern sich: Es war Ende der Neunziger, das Zeitalter der ersten CD-Brenner. Wir haben die Bildschirmschoner abgestellt, ständig defragmentiert, ISO-Dateien erstellt und vor dem Brennen simuliert. Denn brach einmal die Datenrate von sa-gen-haf-ten 600 Kilozeichen pro Sekunde (4-fach, ja!) ein, lief der Puffer (2 Megabyte!) leer, war der Rohling kaputt. Bei Physikern gibt es ein ähnliches Problem, und heute morgen trat es auf: Kaffee leer. [Homer-Stimme]Neiiiin![/Homer-Stimme]

Hose gekauft.

Alte kaputt, neue musste her. Bei Clüngel & Anton gekuckt, drei Ständer mit sommerlich-kurzen gefunden. Einmal Militär-Look, einmal Bild-Aktion, einmal anprobiert und fertig.

Schaufenster gesehen.

Handgemaltes Schild: „Wir haben noch \“verbotene\“ Glühbirnen.“

Parkhaus gesehen.

„Clevere Kunden“ zahlen nur 50 Cent in der ersten Stunde. Gibt’s am Automaten nen IQ-Test?

Wiesel gewuselt.

Rund 120 sind wir, Physiker durch und durch. Wie gestern hier schon zu lesen war, essen wir mittags und abends. In der „Brasserie“ erwarten uns dann immer geschätzte 20 bis 30 Wiesel, welche etwa alle 30 Sekunden durch die Reihen gehen und scheinbar leergegessene Teller abräumen. Man hat die Gabel noch so grade in der Hand, da wuselt einem schon einer unter den Armen den Teller weg. Hätte man nicht einfach nen paar Dutzend mehr kaufen können?

Yachtclub gelesen.

Zur Yachthafenresidenz gehört auch ein Yachtclub. Im Rahmen unserer Coherence-Konferenz könnte man dies wohl mit „yet another coherent holografic tomography-club“ unabkürzen?

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herenz-ferenz

10. Juni 2010 - 09:00 Uhr

Moin moin von der Küste. Ostsee- zwar, aber dafür macht die Baltik nicht alle paar Stunden einen Abgang. Coherence 2010 heißt meine nun dritte Konferenz in diesem Jahr (plus SFB-Winterschule plus bisweilen vier Vorträge in Grenoble und Göttingen), stattfindend in der Hansestadt Rostock.

Am Dienstag ging es mit dem Röntgen-Bus rauf ans Meer. Problem: Der Hotel-Parkplatz kostet einen Euro pro Stunde. Das WLAN gleich vierfuffzig – aber stört ja nicht, gibt ja Telefon. Toll: Die Nahverkehrstickets. Dazu später mehr.

Eine halbe Auto-Stunde ist der Tagungsort entfernt: Hohe Düne; von Westen per Floß (äh, Fähre) zu erreichen, von Osten über diverse Landstraßen, vorbei am Militär. Mit der S-Bahn sind es zwanzig Minuten bis zum Meer, die letzten 150 Meter sind entweder Freistil oder halt die Sphäre, verdammt, Fähre.

Tagungsort: „Yachthafenresidenz Hohe Düne.“ Ganz nett, und „dem Zweck angemessen“. Vor uns war Datev da, nun die „KFW-Bankengruppe“. Dazwischen wir: eine Horde von ~120 Physikern, die meisten in T-Shirts und bei Tisch mit eher praktischen Umgangsformen vertraut. Zwei Mal Besteck – verdammt, wie rum noch gleich? Na, so lange man nicht zwei Messer gleichzeitig in die Hand nimmt, wird’s wohl nicht so schlimm sein.

Doch vorsichtig, zu leger sollte man nicht auftreten: Nicht einfach hinsetzen und Wasser einschütten! Man wartet. Und wird dann gefragt, ob es einem genehm sei, ein Glas Wasser eingeschüttet zu kriegen. Die Teller verschwinden auch fast von alleine, begleitet von einem „War’s Ihnen recht, der Herr?“

Nicht lachen jetzt! Das kann man ja wohl erwarten als Physiker… Am Dienstag htte ich mir aus Versehen selber Kaffee in die Tasse gekippt.

Vom Tagungshaus gibt es auch einen Tunnel zur Hotelanlage. Nicht, dass der Herr oder die Dame zuviel Seeluft schnuppert oder gar (wie wir gestern) von profanem Regen benetzt und -ässt wird. Wurden wir, weil der Weg zur Fähre unbedacht ist.

Diese Zeilen entstehen gerade in der S-Bahn von Rostock Hauptbahnhof nach Warnemünde. Erste Klasse versteht sich: Exzellenz-Uni, Elite, Sie versteh’n. Darunter macht’s das Intercity-Hotel wohl nicht. Na, wenn’s sein muss. Ist ja auch gleich viel geräumiger; gibt sogar extra Kinder-Sitze hier. Doch mangelt es noch an grundlegenden Dingen wie Service-am-Platz, WLAN und Satelliten-Television. Da besteht dringender Nachholbedarf!

Teil zwo: morgen.

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TherMO – voll der Le[eh]re

3. Juni 2010 - 09:33 Uhr

8 SWS Lehre galt es als Doktorand zu leisten. Und kurz nachdem ich damit fertig bin,

TherMO - voll der Lehre

TherMO - voll der Lehre

beschloss der Fakultätsrat, dass das ja doch ein wenig viel sei: Nun braucht es nur noch zwei Lehr-Veranstaltungen. Für die Exzellenz-Initiative benötigt man schließlich Lehre von glücklichen Doktoranden, keine Fließband-Arbeit…

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