Nicht verpassen –

16. Juni 2010 - 14:39 Uhr

Tag der offenen Tür! 🙂

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Mein 4. Semester

5. Juni 2010 - 16:20 Uhr

18 Monate lang schreibe ich nun schon Artikel für diesen Blog, seit knapp 2 Jahren lerne und lebe ich nun schon in Göttingen und ich werde nicht müde, zu sagen, wie schnell all diese Zeit vorüber streicht!

In drei Wochen läutet „Norwegisch 2“ meine nun schon vierte Klausurenphase ein und aus meinem Vorhaben, dieses Semester doch endlich alles besser zu machen und schon früh mit Zusammenfassen und Lernen anzufangen, ist natürlich nichts geworden! 😉

Die Zeit scheint aber geeignet, schon einmal zurückzublicken und eine kleine Zusammenfassung des bisher Erlebten zu geben:

Alles in allem ist das vierte Semester mein bisher coolstes Semester überhaupt! 🙂

Das mag zum einen daran liegen, dass Sommer ist.

Die Abende werden länger, ab und an (wenn es nicht gerade wieder einmal regnet), werde ich morgens von den ersten warmen Sonnenstrahlen und Vogelgezwitscher geweckt, nach der Mensa lädt die neue leckere Eisdiele in der Weenderstraße zu einem Schoko-Chilli- oder Milchschnitten-Eis ein, im Cheltenham-Park lockt der Duft von frisch Gegrilltem zum Verweilen ein und in den letzten Wochen war ich wohl öfter im GroMo als im ganzen WiSe davor!

Zum anderen wird es wohl daran liegen, dass man nach drei Semestern einfach abgehärtet ist – die Zettel bestimmen jetzt nicht mehr meine komplette Woche, viel eher gehört das Zettel-Rechnen nun zum Alltag dazu und fällt nicht mehr oder weniger auf als das tägliche Geschirr-Spülen oder das Fahrradfahren um von der Physik zur Mathe zu fahren….;-)

Und last but not least – dieses Semester höre ich endlich einmal wirklich interessante Vorlesungen!

Während mich die Vorlesungen im dritten Semester eher gelangweilt bis genervt haben und Diff 3 mein einziger Lichtblick war, ist das nun anders:

Als Überraschungserfolg ist hier an erster Stelle und „Maß- und Wahrscheinlichkeitstheorie“ zu nennen.

Die Maßtheorie beschäftigt sich mit der Frage, wie man denn überhaupt im R^n den Begriff des Volumens definieren kann und ganz natürlich baut sich auf dieser Frage die ganze Integrationstheorie auf und endlich ergibt alles Sinn!

Das in Diff 2 noch etwas holprig eingeführte Lebesgue-Integral fügt sich ebenso als kleines Puzzle-Teil in das große Ganze wie die von mir in der Schule verhasste Stochastik und ich frage mich, warum Maßtheorie erst so spät angeboten wird!

Ein super engagierter HiWi und eine sympathische Professorin runden die ganze Veranstaltung ideal ab!

Nicht weniger interessant, wenn auch ungleich schwieriger ist Funktionalanalysis.

Los ging es hier mit ein bisschen grundlegender Topologie zum Warmwerden, weiter ging es mit normierten Räumen und dann ganz lange Banachräumen.

Lustig wurde es, als die schwache und die schwach-*-Stern-Topologie eingeführt wurden und wir uns plötzlich im Tridualraum befanden.

Mittlerweile sind wir nach einem kleinen Intermezzo über Banachalgebren (Memo an mich selbst: grundlegende algebraische Konzepte wiederholen!^^) bei Hilberträumen angelangt und lernen gerade neues über Operatoren auf Hilberträumen.

Auch hier habe ich einen tollen HiWi und einen super Prof und es lohnt sich immer, in die Mathe zu fahren.

Von Physik kann ich das leider nicht behaupten! 😉

Nachdem Physik 4 stark angefangen hat, lässt es jetzt doch kontinuierlich nach – dass nach der Feinstruktur noch die Hyperfeinstruktur kommt, darauf hätte ich auch verzichten können…

Dafür ist der Übungsbetrieb in Physik 4 einfach super – die Zettel sind perfekt auf die Vorlesung abgestimmt, die Präsenzübung ergänzen die Vorlesung und Zettel gut (was man in QM nicht gerade sagen kann) und Literaturhinweise bieten Gelegenheit zum gezielten Nachschlagen. Einfach super!

Tja, und QM?

QM ist für mich dieses Semester wohl die größte Enttäuschung…irgendwie hatte ich einfach „mehr“ erwartet, als das, was dort geboten wird.

Statt Verstehen geht es nur um stupides Anwenden und Ausrechnen und die Antwort auf (fast) alles ist einfach „..schieben wir doch eine 1 ein!“…

Dass hier ein neues Übungskonzept ausprobiert werden sollte, war löblich, das Konzept ist in meinen Augen aber nach hinten losgegangen und einfach nur fehlgeschlagen. (Dazu werde ich mir in ein paar Tagen noch etwas ausführlicher Zeit für einen Extra-Artikel nehmen!)

Und weil das Wetter draußen so toll ist, werde ich an dieser Stelle auch aufhören – einen ersten Eindruck meines vierten Semesters habe ich wohl vermitteln können.

Genießt die Sonne! 🙂

PS: Wer hat Lust, Mittwoch leckeres Stickstoff-Eis zu essen?
Da ist nämlich jeder zum Sommerfest der Physik eingeladen!

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Materie, Antimaterie und der kleine Unterschied

28. Mai 2010 - 17:00 Uhr

Wer morgen Vormittag nach dem Frühstück Lust auf „eine Reise in die Welt der Elementarteilchen“ hat, ist um 11.15h im HS2 der Physik genau richtig.

Da gibt es nämlich wieder eine SmoPhy-Vorlesung!

Und wer an dieser Stelle gerne wieder etwas öfter Neues über die Physik bzw. Mathe in Göttingen erfahren will, ist auch richtig, für die nächste Zeit sind nämlich viele neue Artikel geplant, u.A. über das neue Übungskonzept in der Physik, den neuen Modulmanager in der Physik, den aktuellen Stand des Projektpraktikums und sowieso über mein 4. Semester allgemein! 😉

Bis bald!

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„…die anderen leite ich im Kopf her…

7. Mai 2010 - 16:13 Uhr

…und das rate ich Ihnen auch zu tun!“ – so der Kommentar meines FA-Profs diese Woche, als er den Satz von Hahn-Banach vorstellte und darauf verwies, dass es vier oder fünf verschiedene Versionen dieses Satzes gibt und wir doch nicht alle auswendig zu lernen brauchen…

…irgendwie wurde ich da an mich und meine Nachhilfeschüler erinnert, denen ich regelmäßig wieder erkläre, dass es nicht drei Ohmsche Gesetze gibt…;-)

Übrigens ist wieder eine Woche vorbei und dem ein oder anderen wird es vielleicht schon aufgefallen sein – klammheimlich hat sich das erste des Sommer-Semesters schon vorbei geschlichen!

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Heute Nacht war ich ein x…

23. April 2010 - 17:32 Uhr

…und mein Bett ein Koordinatensystem.

Die linke Hälfte war der negative Bereich, die rechte der positive und ganz so, wie man das auch erwarten würde, ging einmal längs von oben nach unten die y-Achse.

Aber ich war nicht irgendein x, ich war das x in dieser Funktion

und musste nun meinen Platz im Koordinatensystem finden (der aufmerksame Leser erkennt hierin natürlich die Funktion unseres ersten QM-Zettels)…

Und bei so einer – doch eher kompliziert aussehenden – Funktion kann das schon mal ein bisschen schwierig werden, den Graph im Bett – äh, natürlich im Koordinatensystem – darzustellen.

Entsprechend unruhig war dann auch meine Nacht und selbst als ich aufwachte, um zu merken, dass alles nur ein Traum war, wurde ich doch das mulmige Gefühl nicht los, noch immer in meinem Koordinatensystem festzustecken…

…ich glaube, ich bin wochenend-reif! 😉

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Semester 4 – Update

17. April 2010 - 14:45 Uhr

Eine Woche ist es jetzt her, dass mein schön geplanter und gut zusammengestellter Vorlesungs- und Stundenplan durcheinander gewirbelt wurde.

Mittlerweile haben sich die Wogen geglättet – was bisher passiert ist?

Letzten Montag habe ich noch mal in der Mathe nachgefragt, warum man letztes Jahr Funktionentheorie und Diff 3 parallel einbringen konnte, dieses Jahr aber nicht mehr.

Die einfache wie auch recht frustrierende (da irgendwie sehr willkürliche) Antwort – letztes Jahr war FT auf einem anspruchsvollen Niveau, dieses Jahr eben nicht – ich könnte es nur einbringen, wenn ich spontan noch auf Lehramt wechseln würde.

Da mich FT trotzdem interessiert, werde ich eben zu den Vorlesungen gehen, ohne die Zettel zu machen.

Und weil ich ja dann Platz für noch einen Zettel habe, höre ich jetzt noch Funktionalanalyis (ein höheres Modul für 9C), das praktischerweise immer direkt vor FT liegt.

Und bin jetzt auch ziemlich froh, diese Vorlesung nicht zu verpassen – der Prof ist nämlich sehr gut und thematisch ist es einfach wieder sehr interessant und schließt sich quasi direkt an Diff 3 an.
Und wie in Diff 3 saß ich auch Donnerstag wieder bis spät abends am Schreibtisch, um ein paar Aufgaben für den FA-Zettel fertig zu kriegen – nur eine halbe Woche Zeit für den Zettel und die in der ersten Woche verpassten Vorlesungen plus die Nachwirkungen der Semesterferien (ich habe ja soo viel vergessen^^) haben das Rechnen nicht unbedingt erleichtert! 😉

Ach, und bevor ich es vergesse – vielleicht wird es nächstes Jahr aber auch für mich (und alle anderen, die auch Diff 3 hören wollen) noch möglich sein, FT zu hören, denn diese Info bekam ich von der Studienberatung:

„Wir haben heute im Studiendekanat noch einmal über dieses
Modul gesprochen und es wird nun eine Lösung beim Prüfungsausschuss
beantragt.
Die Lösung, die es mit großer Wahrscheinlichkeit geben wird, sieht vor,
dass ein weiteres Modul geschaffen wird, in welches die
Funktionentheorie passt, welches aber nicht das Grundmodul in SP1 ist.
Dieses Modul wird (falls es ins Leben gerufen wird) nur im Bachelor und
nicht im Master einbringbar sein. Neue Module können nur vom
Prüfungsauschuss geschaffen werden, daher ist der Antrag nötig.“

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*AHHHH*

8. April 2010 - 21:49 Uhr

Die erste Semesterwoche neigt sich gerade dem Ende, die Verwirrung am Anfang lässt langsam nach, ich habe es endlich geschafft, die Zeiten meiner Vorlesungen im Kopf zu haben, die mehr oder weniger passenden Übungen gefunden und auch schon die Hälfte meines ersten Funktionentheorie-Zettels gerechnet.

So weit ja eigentlich so gut.

Doch gerade eben sehe ich in meinem Postfach eine ungelesene eMail, die von der Mathe-Studienberatung kommt. Bei der hatte ich nämlich letztes Semester nachgefragt, ob ich Funktionentheorie (Grundmodul im SP1) auch einbringen kann, wenn ich schon Diff 3 gehört habe. Damals wurde mir gesagt, dass ich FT sowohl als Grundmodul als auch weiterführendes Modul einbringen kann und das kein Problem ist.

So weit so gut.

Tja, nur leider erfahre ich gerade in der eMail, dass FT dieses Semester nur als Grundmodul einbringbar ist?!?
D.h. ich höre gerade eine Vorlesung für 9C, die ich nirgendwo mehr einbringen kann!
Und jetzt stehe ich vor der Frage, wie es weiter geht:
Aus Interesse einfach weiter hören, auch wenn ich mit den Credits nichts anfangen kann?
Statt FT noch spontan zu Funktionalanalysis wechseln?
Oder etwas ganz anderes?

Ich bin gerade etwas überfordert! 😉

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„Lasset die Spiele beginnen 2“ oder „Semester 4“

1. April 2010 - 16:59 Uhr

Fast genau ein Jahr ist es her, seit ich das letzte Mal darüber berichtete, dass ein neues Sommersemester anfängt.

Wiederum ist ein (furchtbar) langer und (grausam) kalter Winter (hoffentlich) endlich vorbei und wiederum warten ein neuer Sommer und ein neues Semester auf mich.

Mittlerweile ist es schon Nummer 4 und schneller als ich gedacht und jemals erwartet hätte, habe ich die Hälfte des Bachelor-Studiums schon bewältigt!

Fühle ich mich seither schlauer und bereit einen ersten „berufsqualifizierenden Abschluss“ zu tragen?

Wohl kaum! 😉

Viel eher habe ich das Gefühl ein kleiner Sisyphos zu sein – sobald ich etwas neues gelernt und verstanden habe, tut sich mir ein ganz neuer Wissensberg auf, den es zu erklimmen gilt – nur um nach dessen Bezwingen erneut festzustellen, wie viele Gebirge es noch zu erklimmen und zu begreifen gilt….

Aber genau das ist es auch, was mich an Mathe und Physik so fesselt! 🙂

So, nun aber genug der vielen schönen Worte, es folgt eine kleine Zusammenstellung der Veranstaltungen, die man im 4. Semester pflichtmäßig so hört!

Das hören Physiker pflichtgemäß in ihrem 4. Semester:

  • Physik 4 (Atom & Quantenphysik) – 6C (Grundvorlesung)
  • Quantenmechanik 1 – 8C (Theorievorlesung)
  • Projektpraktikum – 6C (Schlüsselqualifikation)
    -> habe ich in die Semesterferien vorverschoben
  • Evtl. „Biophysik und Komplexe Systeme“ und/ oder „Astro- und Geophysik“ – jeweils 6C (Einführungsvorlesung)
    -> es gibt vier Einführungsvorlesungen (im 5. Semester folgen noch „Kern- und Teilchenphysik“ und „Festkörperphysik“) – zwei davon muss man gehört haben
  • Profilierungsbereich – insgesamt 18C
    -> so langsam sollte man hier auch fertig werden mit Credits sammeln, egal ob nun mit Sprachkurs oder z.B. einer Mathevorlesung

Das hören Mathematiker pflichtgemäß in ihrem 4. Semester:

  • Maß- und Wahrscheinlichkeitstheorie – 9C (Grundmodul in SP4)
  • Funktionentheorie – 9C ( (Wahlpflicht-) Grundmodul in SP1 für die, die kein Diff 3 gehört haben, weiterführendes Modul, für die, die Diff 3 als Grundmodul einbringen)
  • Das war’s mit Pflichtmodulen – ab jetzt gibt es 3 Semester bis zum Bachelor nur noch weiterführende Module nach Wahl – ziemlich cool, oder? 😉
  • Nebenfachbereich – insgesamt 30C
    -> sollte man spätestens bis zum 5. Semester voll haben

Und das höre ich im Sommer:

  • Maß- und Wahrscheinlichkeitstheorie
  • Funktionentheorie
  • Physik 4
  • Quantenmechanik
  • Biochemie für Physiker 1 –> ist ein Modul aus dem Spezialisierungsbereich „Biophysik“ und bringt 3C – insgesamt muss man 12C in diesem Bereich sammeln
  • Norwegisch – Grundstufe A2 –> kann man in den Profilierungsbereich einbringen- oder so wie ich, nur zum Spaß hören – 6C

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Die Werkstatt kann zaubern!

24. März 2010 - 18:15 Uhr

So oder so ähnlich kam es mir vor, als wir gestern Vormittag in der Werkstatt vorbei schauten, um zu sehen, ob unsere in Auftrag gegebene GUV-Kammer schon fertig ist.

Denn sie war fertig und stand klein und fein auf einem der Tische.
Und sah viel schöner aus, als ich das nach unseren anfänglichen Skizzen und Plänen erwartet hätte – einfach zauberhaft! 😉

Die erste Messung, in der wir Lipide über 24h einem AC-Feld ausgesetzt haben, war allerdings nicht so erfolgreich – viel zu wenige GUVs für unseren Geschmack wie wir heute unter dem Mikroskop feststellen mussten!
Unsere Vermutung: wir haben zu wenig Lipide in die Kammer gegeben… Morgen Mittag ist die zweite 24h Messung fertig – diesmal sogar mit Farbstoff versetzte GUVs – ich bin gespannt, was wir dann zu sehen kriegen!

Unsere eigene GUV-Kammer im Einsatz!

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Liposome Electroformation

20. März 2010 - 14:33 Uhr

So lautet der Arbeitstitel unseres Projektpraktikums.

Das Projektpraktikum ist ein Pflichtmodul im Schlüsselqualifikationsbereich, das mit 6C angerechnet wird.

Planmäßig ist es auf 40h Arbeitsstunden angelegt und wird normalerweise während dem 4. Semester absolviert.

Da während eines Semesters aber immer gerne die Zettelflut überhand nimmt und wir für jeden Sonnenstrahl, den wir im nächsten SoSe außerhalb der Physik ergattern können, dankbar sein werden, haben wir uns entschieden, das Praktikum vorzuziehen und in den Semesterferien zu machen.

Wir – das sind eine Gruppe von 5 Studenten, denn das Projektpraktikum wird nicht alleine bestritten, sondern in Gruppen zwischen 2 bis 6 Personen.

Letzten Montag haben wir angefangen und streifen seitdem durch das 3. Institut angeleitet von der Arbeitsgruppe von Prof. Enderlein und fühlen uns schon ein kleines bisschen wie richtige Physiker! 😉

Morgens treffen wir uns immer im Aufenthaltsraum des Instituts, trinken einen Kaffee zusammen – meist mit einem unserer Betreuer – und sprechen ab, was wir heute alles machen wollen.

Die ersten zwei Tage standen wir vor der Aufgabe eine kleine Kammer zu konstruieren (klein heißt hier, mit einem Volumen von unter 0,5ml!), in denen wir Lipide durch elektrische Felder dazu anregen, Vesikel zu bilden. Das nennt sich dann „Liposome Electroformation“ und allein diese Baukonstruktion stellte uns vor Probleme, die uns zeigten, wie wenig praktische Erfahrung wir doch haben bzw. wie viel wir noch lernen müssen!

Mittwoch haben wir unseren endgültigen Entwurf dann in die Werkstatt gegeben und dürfen Anfang nächster Woche dann hoffentlich unsere eigene Kammer in den Händen halten.

Seit diese erste Hürde bewältigt ist, dürfen wir uns nun im Labor an der alten Electroformation-Kammer des Instituts versuchen, mit Pipetten winzig kleine Lipidlösungen auf Elektroden auftragen, das ganze einem elektrischen Feld aussetzen, warten und Tee (Kaffee) trinken und hinterer unsere GUVs (giant unilamellar vesicles) unter einem (Fluoreszenz-)Mikroskop betrachten.

So weit so gut – mal sehen, wie es nächste Woche weiter geht! 🙂


GUV-Kammer in Nahaufnahme

GUV-Kammer in Nahaufnahme

Ich pipettiere zum ersten Mal!

Ich pipettiere zum ersten Mal!

Lipide unter Strom!

Lipide unter Strom!

Eine kurze Rechenaufgabe am Labortisch für uns - wie erreichen wir die gewünschte Konzentration an Lipidlösung?!

Eine kurze Rechenaufgabe am Labortisch für uns - wie erreichen wir die gewünschte Konzentration an Lipidlösung?!

Christian erklärt mir im Labor, was ich als nächstes machen muss.

Christian erklärt mir im Labor die nächsten Schritte.

Christian hochkonzentriert - die Hände dürfen nicht zittern! ;-)

Christian hochkonzentriert - die Hände dürfen nicht zittern! 😉

Fabian fasziniert im Labor...

Fabian fasziniert im Labor...

Jan ist der einzige, der sich traut, diese Kaffee-Maschine zu bedienen! ;-)

Jan ist der einzige, der sich traut, diese Kaffee-Maschine zu bedienen! 😉

Eine Vakuum-Kammer, die das Lösungsmittel (in unserem Fall Chloroform) für die Lipide verdampfen lässt.

Eine Vakuum-Kammer, die das Lösungsmittel (in unserem Fall Chloroform) für die Lipide verdampfen lässt.

So sehen wir die GUVs dann unter dem Mikroskop.

So sehen wir die GUVs dann unter dem Mikroskop.

Jan in Aktion am Mikroskop!

Jan in Aktion am Mikroskop!

In den Pausen darf auch gekickert werden! ;-)

In den Pausen darf auch gekickert werden! 😉

So sieht die alte GUV-Kammer des Instituts aus - zwei Elektroden getrennt durch einen Teflon-Ring.

So sieht die alte GUV-Kammer des Instituts aus - zwei Elektroden getrennt durch einen Teflon-Ring.

Esther züchtet unsere ersten GUVs - später werden wir "Gustav GUV" unter dem Mikroskop erkennen können! 😉

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