Ein ganz normaler Tag…

…sah heute bei mir so aus:

  • 8.15h
    Mein Wecker klingelt und reißt mich mitten aus meinen Träumen. Gestern Abend habe ich mich mit Freunden getroffen und wie so oft ist es natürlich wieder viel zu spät geworden, um am nächsten Tag früh aufzustehen. Also krabbele und kämpfe ich mich noch leicht müde aus meinem Bett Richtung Bad.

  • Mit einer Tasse Schwarztee in der Hand schalte ich meinen Laptop an und checke kurz Nachrichten, eMails, und was es sonst so Neues gibt in der Welt. Natürlich gehört dazu auch der morgendliche Blick ins StudIP.

  • 9.40h
    Schnell packe ich meine Uni-Sachen zusammen, schwinge mich aufs Rad und fahre in die Mathe.

  • 10.00h
    In den letzten Tagen gab es in der Mathe einige interessante Kurzvorträge (u. a. auch für Studenten) und heute morgen nehme ich im Sitzungszimmer Platz und höre mir einen Vortrag zum „Basissatz von Hilbert“ an.
    Dieser Satz entstammt der algebraischen Geometrie, also eigentlich nicht so wirklich meinem Gebiet, aber trotzdem ist der Vortrag recht nett und ich kann der Vorlesung gut folgen.
    (Die Vorträge, die ich Freitag gehört habe, haben sich mit „Untermannigfaltigkeiten im R^n“ bzw. dem „Riemann-Lebesgue-Lemma“ befasst.)
    Ich sitze gerne in der Mathe und höre schlauen Menschen zu! 😉

  • 10.40h
    Schnell husche ich in meine Funktionalanalysis-Übung, zu der ich jetzt leider zu spät bin. Schade, denn ich habe einen guten HiWi, dem ich auch immer sehr gerne zuhöre! 😉

  • 11.45h
    Puh – erstmal schnell in die Mathe-Cafete und eine Tasse Kaffe und ein Brötchen holen, irgendwie bin ich noch immer nicht richtig wach! 😉

  • 12.15h
    Meine FA-Vorlesung beginnt und unser sympathischer Prof fängt heute mit Integralgleichungen (nicht ganz so bekannt wie Differentialgleichungen) an, nachdem wir uns die letzten Stunden mit kompakten und Fredholm Operatoren beschäftigt haben.

  • 13.05h
    Oh je, ich bin in den letzten Wochen Kaffee-süchtig geworden! 😉
    Schnell hole ich mir eine neue Tasse, um fit und munter mit genügend Koffein im Blut der zweiten Hälfte der Vorlesung folgen zu können.

  • 14.00h
    Ich schwinge mich aufs Rad und fahre durch die Innenstadt Richtung Z-Mensa, wo ich mit zwei Freunden verabredet bin.

  • 14.15h
    Wir sitzen draußen auf der Terrasse und genießen beim Essen die Sonne, die sich diesen Sommer hier in Göttingen viel zu selten zeigt!
  • 14.45h
    Vom zentralen Campus ist es nur einen Katzensprung bis zum ZESS und dort sitzen wir vorbildlich in der Mediothek und bearbeiten die Norwegisch-Hausaufgaben.

  • 15.15h
    Weiter geht es zum Nordcampus. Kurz in den CIP-Pool gesetzt, die Postervorlage für unser Projektpraktikum in ein PDF exportiert und weiter geht’s ins 2. Institut, um dort den Auftrag für den Posterdruck zu geben.
    (Es ist klar, dass der Drucker in der Bibliothek genau dann ausfällt, wenn ca. 30 Projektpraktikumsgruppen diesen Drucker diese Woche brauchen!)

  • Ich fahre zurück in die Stadt, kaufe kurz ein paar Kleinigkeiten ein und komme nach Hause.

  • Ja, jetzt müsste ich eigentlich mal ein bisschen Norwegisch lernen – nächste Woche schreibe ich die Klausur…
    Irgendwie finde ich es aber wichtiger, erstmal die Wohnung aufzuräumen, das habe ich schon so lange nicht mehr gemacht! 😉
    (Zettel rechne ich mittlerweile keine mehr – Zettel rechnen und parallel für die Klausuren lernen geht bei mir nicht ganz so gut!)

  • 19.30h
    Ich esse zu Abend und packe meine Norwegisch-Sachen ein. Los geht’s zu Norwegisch!
    Hmm…und ich bin müde und würde am liebsten zu Hause bleiben! 😉

  • 22.30h
    Ich komme nach Hause und sollte eigentlich bald ins Bett, morgen heißt es wieder früh aufstehen – es wartet ein neuer Tag!
    …Warum bin ich abends nie müde?!
    Schnell tippe ich noch diese Zeilen…
    Gute Nacht!

Kategorie: Mathe studieren, Physik studieren, Studieren in Göttingen 3 Kommentare »

3 Reaktionen zu “Ein ganz normaler Tag…”

  1. Alexander

    Warum ist der Beitrag um 21.45 Uhr reingestellt worden? ]:->

  2. der eine Freund vom Abend zuvor

    und damit wird dann auch klar, weswegen ich dich heute nicht erreicht habe! 😉 Und nur damit angehende Studenten hier keine Angst bekommen, ein studentischer Tag kann auch deutlich entspannter aussehen:

    09:00 Uhr: Aufstehen und den Tag gemütlich mit ein paar Matheaufgaben am Schreibtisch beginnen.

    13:30 Uhr Mensa (heute mal Turm)

    14:15 – 23 Uhr eine kleine Arbeitssession in der SUB

    23:15 Uhr eine kleine Abendsession am Schreibtisch …

    ein Hoch auf die Bachelorarbeit 🙂

  3. Magdalena

    @ Alexander: Gut beobachtet! 😉
    Das liegt daran, dass die Uhrzeit in unserem Blog-Programm eine Stunde nachgeht – warum das so ist und wie man das ändert weiß ich gar nicht – hat jemand eine Idee?

    @ der eine nette Freund vom letzten Abend:
    Tja, nicht jeder genießt den Luxus, momentan eine Bachelor-Arbeit zu schreiben! 😉


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