Archiv für November 2009


Appelsinpiken…

29. November 2009 - 10:26 Uhr

… ist norwegisch und heißt so viel wie „Das Orangenmädchen“.

Appelsin heißt – wie könnte es anders sein -Orange und ei pike ist ein Mädchen. Die Norweger haben aber die lustige Angewohnheit den bestimmten Artikel nicht vor das entsprechende Nomen zu stellen, sondern ihn einfach hinten an das Wort dran zu hängen – „das Mädchen“ heißt dann also piken.

Und letzten Donnerstag saß ich im Lumiere und schaute „Appelsinpiken“ – auf Norwegisch ( mit deutschen Untertiteln^^) im Rahmen des Europäischen Filmfestivals Göttingen.
Ein schöner Abend und ein schöner und wirklich zu empfehlender Film, der dem noch viel mehr zu empfehlendem Buch von Jostein Gaarder überraschenderweise sehr gerecht wird…
…nur das Zimtpopcorn hat mir im Lumiere gefehlt! 😉

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Stress!

18. November 2009 - 09:49 Uhr

Tjaja, da hat man das erste Jahr Physikstudium erfolgreich bestritten und denkt – okay, schlimmer kann es nicht werden – und dann…?
Ja, dann kommt das dritte Semester!

DIe Zeit fliegt im Moment nur so dahin, während ich von einem Zettel, zum nächsten gehe und dann schon wieder vier neue auf mich warten und schon wieder eine Woche vorbei ist, ohne dass ich wirklich mal Zeit gefunden hätte, etwas anderes zu machen.

Was dieses Semester so schlimm ist?
Nicht einmal unbedingt der Stoff an sich, sondern viel mehr die Menge, die es zu bewältigen gilt.
Montags muss Mechanik abgegeben werden, mittwochs dann Physik und freitags (was gleichzeitig heißt, dass donnerstags immer noch bis spät abends gerechnet wird [was jetzt nicht heißen soll, dass das an den anderen Tagen anders wäre^^]) MaPhy und Diff und zwischendurch finden sich natürlich auch immer irgendwie noch ein paar Minuten für Norwegisch-Hausaufgaben.

Diff macht mir – wie in den letzten zwei Semestern auch – am meisten Spaß und es ist ziemlich cool, wenn man unter einen langen komplexen Beweis, an dem man einen ganzen Nachmittag saß, stolz sein kleines Kästchen machen kann. Uncool ist dagegen, dass man unter der Zettelflut von den drei Physikvorlesungen eigentlich keine Zeit mehr findet, sich ein bisschen gründlicher mit Topologie und Co. zu beschäftigen.

MaPhy ist so ein bisschen wie Diff, nur irgendwie in leicht und natürlich viel rechen-  und praxisorientierter. Das ist aber gar nicht schlecht, denn so bekommt man gleich ein bisschen praktische Übung im Anwenden der Konzepte, worauf die Mathematiker ja nicht so stehen! 😉

Zu Mechanik kann ich bisher eigentlich noch gar nicht viel sagen, denn wirklich viel passiert ist für mein Gefühl noch nicht, Mechanik läuft eigentlich so nebenher – es ist ganz nett, im Moment aber auch nicht mehr.

Ja, und dann kommt Physik. Monströs lange Zettel, unverschämt viele und schwere Aufgaben, die durch unklare Formulierungen, unbekannte Größen und fehlende Definitionen einfach nur eine Qual und vor allem lästig sind. Was mir das Lösen der Aufgaben bringt? Rein gar nichts – es kostet nur eine Menge Zeit und Nerven.

Und wenn man diese 6C für Physik vergleicht mit den 6C aus dem Norwegisch-Kurs, weiß man nicht mal mehr, ob man noch weinen oder lachen soll – in Norwegisch spielen wir nämlich Memorie, Bingo und Kaufmann-Spielchen…

…tja, Geistenwissenschaftler hätte man wohl werden sollen…

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Von ganz oben…

1. November 2009 - 21:55 Uhr

…nach ganz unten…und wieder zurück!
3 Mal die Woche schwinge ich mich aufs Fahrrad um von der Norduni schnell wie der Blitz runter zur Mathe zu sausen!^^
Und manchmal wünsche ich mir, dass nicht unbedingt geschätzte 4km zwischen meinen beiden Lieblingsfakultäten liegen! 😉
Ach ja – für nächste Woche ist nasskaltes Regenwetter vorhergesagt…*brrr*

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