Archiv für September 2009


III – UniVZ

20. September 2009 - 18:54 Uhr

UniVZ ist das Informationssystem der Uni Göttingen und beinhaltet (im Gegensatz zu StudIP (Artikel dazu folgt in den nächsten Tagen^^)) das offizielle Vorlesungsverzeichnis.
Möchte man also wissen, welche Vorlesungen in welchem Semester, von welchem Prof, an welchen Tagen, zu welcher Uhrzeit, in welchem Raum stattfindet, wie viele Credits die Veranstaltung bringt, wie die Modulnummer lautet, etc. etc. so ist man hier genau richtig.
Alle angehenden Erstsemester (und natürlich jeder andere auch) können sich hier also schon mal vorab informieren, wer in Zukunft ihre Vorlesungen halten wird und sich den zukünftigen Stundenplan zusammenstellen. Praktisch! 😉
Dazu klickt man einfach links oben auf „Veranstaltungen“ und sucht sich die entsprechende Fakultät aus – wahrscheinlich die für Physik oder die für Mathe und Informatik! 🙂
Dann wählt man den Studiengang (Bachelor, 2-Fach-Bachelor, Master, Diplom,…) und sucht sich sein Semester aus. Ein Klick auf die Pflichtveranstaltungen (Aufbau des B.Sc. Physik folgt auch in Kürze^^) öffnet einem dann eine Tabelle mit allen Vorlesungen, die man hören sollte und (fast) allen wichtigen Informationen.
So weit, so gut, so viel zu den Basics!
Ein bisschen stöbern im UniVZ macht einen dann schnell vertraut mit den Funktionen und Möglichkeiten.
Und ein Blick in andere Fakultäten schadet dem interessierten Studenten sicherlich auch nicht!

Bis bald! 😉

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***Sternchen***

17. September 2009 - 21:12 Uhr

Für jeden, der gerne mal einen gemütlichen und nostalgischen Abend verbringen will – mein Tipp:
Das Sterntheater in der Sternstraße

Ein kleines Kino mit charmanter Atmosphäre und zwei süßen Sälen – dem Stern und dem Sternchen.
Das ganze Foyer duftet unwiderstehlich nach Popcorn – und nein, nicht einfach gewöhnliches Popcorn, sondern Popcorn, das mit einer Zucker-Zimt-Mischung karamelisiert geworden zu sein scheint.
Dazu kommt eine große Auswahl an Filmen, die man nicht überall zu sehen bekommt und Sonderaktionen wie z.B. das Frühstückskino mit Kaffee und Croissants – einfach ein schöner Platz zum Zeit Verbringen hier in Göttingen!!!  🙂

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II B.Sc. Mathematik

9. September 2009 - 16:23 Uhr

Heute nehme ich mir Zeit, um den Aufbau des Mathestudiums ein bisschen näher zu beleuchten.

Ganz besonders schön gemacht finde ich die Homepage der Uni selbst, ein Blick lohnt hier für den interessierten Leser auf jeden Fall immer. Und wer es ganz genau wissen will, findet in der Studien– und Prüfungsordnung auch noch die kleinsten Details.

Natürlich kann man sich jederzeit auch an die Mathe-Studienberatung wenden!

 

Nun gut, wie ist der Mathe-Bachelor aufgebaut?

Verwirren lassen darf man sich hier nicht von den Begriffen „Profil“, „Schwerpunkt“ bzw. „Nebenfach“, die alle drei NICHT das gleiche bedeuten, von vielen (Unwissenden) aber äquivalent benutzt werden und die es zusätzlich im B.Sc. Physik so nicht entsprechend gibt bzw. die dort mit einer anderen Bedeutung belegt sind (in ein paar Tagen kommt der Artikel zum Physik-Bachelor!).

Wie das Physikstudium auch ist Mathe auf 6 Semester ausgelegt und man fängt im Wintersemester an.

Das erste Studienjahr dient dem Vermitteln der Grundlagen und nennt sich „Basisstudium“, die zwei nächst folgenden Semester werden dem „Aufbaustudium“ zugeordnet und das letzte Jahr (in dem auch die Bachelorarbeit angefertigt wird) wird als „Vertiefungsstudium“ bezeichnet.

Im Basisstudium hört man die vier Grundmodule Diff 1 und 2 und AGLA 1 und 2, auf denen man aufbauend in den folgenden Semestern anknüpft.

AGLA 1 und Diff 1 sind nicht nur Module, die auch Physiker hören und einbringen müssen, sondern speziell Orientierungsmodule, mit denen festgestellt werden soll, ob sich ein Student überhaupt für das Mathe-Studium eignet. Praktisch heißt das, dass jeder bis zum 4. Semester Diff und AGLA 1 bestanden haben MUSS.

Zusätzlich zur Mathematik ist vorgesehen, dass sich jeder Student ein sog. nichtmathematisches Nebenfach sucht, das insgesamt mit 30C eingeht.

In der Studienordnung namentlich erwähnt, werden hier die Fächer Informatik, Theoretische Physik, Experimentalphysik, Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Philosophie, allerdings kann man sich auch ein anderes Fach suchen – das muss man sich dann nur von der Prüfungskommission genehmigen lassen.

Natürlich muss man sich nicht gleich im 1. Semester für ein Nebenfach entscheiden, sinnvoll ist es aber, so früh wie möglich die nötigen Credits zu sammeln, um die letzten zwei Semester wirklich Zeit zu haben, sich auf sein Bachelor-Thema zu konzentrieren!

Wo wir auch gleich beim nächsten Thema wären: Schwerpunkte

Die Göttinger Mathematik hat sich auf vier Forschungsschwerpunkte spezialisiert und diese 4 Schwerpunkte werden natürlich auch in der Lehre an die Studenten weiter gegeben:

SP 1: Analysis, Geometrie, Topologie

SP 2: Algebra, Geometrie, Zahlentheorie

SP 3: Numerische und Angewandte Mathematik

SP 4: Mathematische Stochastik.

Jeder Student soll sich für einen dieser vier Schwerpunkte als seinen Studienschwerpunkt entscheiden und fertigt dann in diesem Bereich seine Bachelorarbeit an.

Das hat allerdings bis zum 4. oder 5. Semester Zeit, denn erst dann hört man planmäßig weiterführende Module zu diesen Themen oder kann an einem Zyklus (Serie von Vorlesung und Seminaren über mehrere Semester hinweg zu einem speziellen Thema eines Schwerpunktes) teilnehmen.

Bleibt noch das Studienprofil.

Auch hier muss sich der Student wieder entscheiden – nämlich zwischen dem forschungs-, dem praxis- oder dem physikorientierten Profil. Auch hier besteht kein Grund zur Sorge – Gedanken über das Profil muss man sich eigentlich erst ab dem 2. Studienjahr machen, um dann passende Vorlesungen heraus zu suchen.

Die Studienprofile unterscheiden sich in ihren Wahlpflichtmodulen:
Während natürlich für alle die Basismodule sowie ein Grundmodul in SP3 (Numerik) und SP4 (Stochastik) verpflichtend sind, muss im forschungs- und physikorientierten Profil noch ein Grundmodul in SP1 (Analysis) und SP2 (Algebra) gehört werden, für das Physikprofil zusätzlich auch noch Quantenmechanik. Für das
praxisorientierte Profil kommen dafür verpflichtend „Grundlagen der Stochastik“ und „Angewandte Statistik“. Zusätzlich darf man hier nur zwischen den Schwerpunkten SP3 und SP4 wählen und muss obligatorisch ein mit 9C bewertetes Praktikum absolvieren.

 

Neben dem rein mathematischen Bereich und dem Nebenfach gibt es noch die Schlüsselqualifikationen. Hier werden 18C gesammelt, u.a. für einen Programmierkurs, Seminare, Präsentationen, etc.

Dann kommen noch 12C für die Bachelorarbeit und fertig ist man mit dem Bachelor und den 180 nötigen Punkten.

 

Das hört sich alles ziemlich verwirrend an?

Eigentlich ist es das gar nicht – hat man erst mal ein oder zwei Semester studiert, kennt man sich mit den Modulen, Abläufen und Regelungen so gut aus, dass man sich leicht zurecht findet und merkt, dass der Mathe-Bachelor eigentlich recht sinnvoll und mit relativ vielen Wahlmöglichkeiten zur persönlichen Ausgestaltung konzipiert ist. 🙂

 

Und ja: natürlich bietet es sich als Physiker, der zusätzlich noch Mathe studiert, an, das physikorientierte Profil zu wählen, denn hier kann dann mehr oder weniger alles, was in Physik sowieso Pflicht ist, mit eingebracht werden!

 

Für genauere Fragen stehe ich aber natürlich immer gerne zur Verfügung! 😉

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I – Basics zum Bachelor

8. September 2009 - 10:09 Uhr

Die Grundpfeiler des Bachelor-Studienganges sind die Module und die Creditpoints (meist mit C abgekürzt).
Ein Modul ist eine Lehreinheit zu einem speziellen Thema und in Physik bzw. Mathe meist gegliedert in eine Vorlesung und eine dazu begleitende Übung. Genauso gut kann ein Modul aber auch ein Praktikum, Seminar oder eine Blockveranstaltung sein. Für jedes abgeschlossene Modul erhält der fleißige Student eine gewisse Zahl an Credits, die gemessen am Zeit- und Arbeitsaufwand (liebevoll genannt dem „Workload“) für diese Veranstaltung vergeben werden.
1 Credit entspricht dabei einem Aufwand von ca. 30h, z.B. werden für die Physik 1-Vorlesung 9C vergeben, was dann heißt, dass man im ersten Semester etwa 270h für Physik aufgebracht hat.

Insgesamt gilt es 180C zu erreichen, die aufgeteilt werden in eine Regelstudienzeit von 6 Semestern bzw. 3 Jahren – d.h. im Schnitt muss man mit einer Arbeitsbelastung von 30C pro Semester rechnen.

Die Bachelor-Arbeit, die im 6. und letzten Semester angefertigt wird, bringt dann noch einmal 12C.

(Fast) jedes Modul ist mit einer Note abzuschließen, die in den meisten Fällen durch eine Klausur (aber auch durch eine Projektarbeit, Präsentation,…) erreicht wird und entsprechend den Credits in die Note eingerechnet wird. Hat man Physik 1 z.B. mit 2,0 bestanden, geht die Note 2,0 mit 9/180, also 1/20, in die Gesamtnote des Bachelor-Abschlusses ein.

Details zum B.Sc.Physik und zum B.Sc.Mathe kommen in den nächsten Tagen…:-)

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Häää?

7. September 2009 - 21:23 Uhr

Das haben wohl heute viele angehende Mathe- und Physikstudenten gedacht als sie sich im Maximum der Mathe pünktlich um 10h (denn wer weiß schon so genau, was eigentlich ct heißt und ob es dann nicht doch schon eher los geht?!? :-P) einfanden und gespannt auf den Start in ihr Studentenleben warteten.
Da flogen ihnen Begriffe wie StudIP, StudIT, SUB, Flexnow, Credits, Profile, Nebenfächer, ZHG, Glaskasten, Komplexe Zahlen, HiWis, O-Woche, etc. etc. um die Ohren und das alles in einem atemberaubenden Tempo.
Kein Wunder, dass sich hier manch einer etwas verloren und überfordert fühlen könnte!

Daher werde ich dem September viele kleine und große Artikel widmen, um die vielen großen und kleinen Fragezeichen, die ein jedem Studenten zu Anfang das Leben scheinbar so schwer machen, zu beseitigen und ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen.
Gerne könnt ihr auch selbst Fragen stellen, die euch unter den Nägeln brennen – auf jeden Fall geplant in den nächsten Tage sind Texte zum Bachelor-Studiengang allgemein, zum Physikbachelor, Mathebachelor, StudIP, StudIT und Flexnow…weitere Folgen je nach Lust, Laune, Zeit und Muse! 🙂

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