Kategorie: Erdkunde


Zwischen Isobaren und Monsun

17. Januar 2011 - 16:38 Uhr

Nachdem die Feiertage nun im vergangenen Jahr und damit sehr weit weg liegen, hat mich das universitäre Leben wieder. Während ich also ganz motiviert meine TAN-Liste suchte um mich in FlexNow für all meine Klausuren anzumelden, wurde mir beim Anblick der Daten schmerzlichst bewusst, dass Anfang Februar irgendwie „bald“ ist. Aber wie lernt es sich am Besten? Jeden Tag etwas anderes, damit man sich ja nicht langweilt oder doch lieber alles in deftigen Happen? Erst die Klausur, die am nächsten dran liegt, die mit dem meisten Stoff oder dann doch eher das Modul, auf das man gerade die größte Lust hat?

Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit meinem faulen und meinem vernünftigen Ich entschied ich mich für Klima und Gewässer. Eine Vorlesung, in der ich körperlich immer anwesend bin, geistig aber oft von dannen ziehe. So interessant Klimatologie und Hydrologie auch sein mögen, um so mehr schockiert es als mich als Menschen, der ja immer nur in den Laber-Fächern gut war, dass auf einmal mit chemischen und physikalischen Phrasen um sich geworfen wird: Strahlungshaushalte, Abflussgrößen, Zusammensetzung der Atmosphäre- kann ich nicht einfach den Wasserkreislauf malen? Aber wozu gibt es Bücher und das Internet und stille Orte wie die SUB, wo ich nicht in der Lage bin doch wieder in die Weiten der sozialen Netzwerke abzudriften und einfach nichts zu tun.

Letztendlich lernt ein jeder auf seine Weise. Der eine arbeitet schon im Semester alle Vorlesungen nach, der andere bekommt ein schlechtes Gewissen, wenn er zu später Tageszeit an der Bibliothek vorbei geht und dort tatsächlich Menschen sitzen sieht. Wichtig ist nur, dass jeder seinen Rhythmus findet und keine Panik bekommt, wenn Andere stolz aufzählen wie weit sie sind. Immerhin ist der Mensch ja ein Individuum…

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