LiTransArch | Das Archiv der "literarischen Übersetzung" (Sonderforschungsbereich 309)

Fundstücke I

Lustige Namen und krakelige Handschriften

Sortiertag – Kurzgeschichten von A – W

Friends, ladies, gentlemen, lend me your ears.

A Shapeshifter? A Conwel?

Aufräumaktion, die zweite

Von Geistern und Pferden

Dez/16

14

Alles neu!

Ein großes Lob an unsere Hausmeister: sie haben in kürzester Zeit gewissermaßen auf Zuruf unseren Archivraum von Möbeln befreit, damit das neue Mobiliar angeliefert werden konnte – ok, das hätte auch ohne angeliefert werden können, aber nicht eingeräumt. Es ist doch erstaunlich, wieviel Dreck und Krams sich noch in den Ecken befunden hat! Hier einige visuelle Eindrücke vom Herumgeräume:


Und jetzt sieht der Raum ganz anders aus als vorher, wenn auch noch ziemlich leer und unbehaust … ich hoffe, daß wir noch ein paar mehr Tische bekommen können, um sie gegenüber den Schubladenschränken aufstellen zu können. Das hat aber Zeit bis nächstes Jahr. (FR)

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Dez/16

7

Aufräumaktion, die zweite

Gestern abend war es soweit: der Raum wurde ein zweites Mal aufgeräumt, und diesmal ziemlich radikal. Die Möbellieferung für das neue Archiv wurde angekündigt, und damit sie dort aufgestellt werden können, müssen die alten Möbel erst einmal den Raum verlassen. Im Vorgriff darauf wurde gestern in einer Nacht-und-Nebel-Aktion alles an noch verbliebenen Archivalien in den Leseraum verbracht. Der Raum ist jetzt dann doch recht leer:


Dafür ähnelt der Leseraum einer Karawanserei:

und ist zur Zeit leider nicht für Leseprojekte nutzbar. Wir entschuldigen uns in aller Form und hoffen, daß die neuen Möbel bald da sind und unser Archiv „richtig“ eingeräumt werden kann. (FR)

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Nov/16

7

Wir sind verlinkt und im Film!

BLUG, der Blog der Universität Göttingen, hat über diese Runde der FoLL-Projekte geschrieben. Wir sind auch mit dabei:

Foll praktisch

und wir sind jetzt auch mit einem Kurzfilm auf YouTube zu finden … wie schön!

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Jul/16

18

Jetzt gibt’s nur noch Indianermärchen

Hallo zusammen,

die Kurzgeschichten haben sich letzte Woche noch einmal zusammengesetzt und weiter fröhlich Titel in die Datenbank eingehämmert. Wir müssten mittlerweile bei etwa 800 Einträgen gelandet sein. Letzten Mittwoch (ich erinnere mich nur daran, weil ich direkt vorher eine Klausur geschrieben habe) haben wir noch ein paar Stunden eingeschoben und sind nun auch mit dem 3. Hängeregisterkasten fertig geworden. Man erinnere sich, wir haben vor einiger Zeit unsere 20 Hängeregister deutlich dezimiert, indem wir 3,5 Hängeregisterkästen voll an Kurzgeschichten bzw. Sammelbänden mit Kurzgeschichten darin für die Bearbeitung aussortiert haben. Diese hatten für uns die höchste Priorität, da die Kurzgeschichten von (mehr oder weniger) bekannten englischsprachigen AutorInnen erst einmal relevanter waren als die vierunddrölfzig Bände mit Tier-, Lach- und Gespenstergeschichten aus aller Welt. Mit dem Großteil dieser erlesenen Auswahl sind wir nun fertig. HURRAH! Damit bleibt also nur noch etwa ein halber Kasten an gesammelten Kurzgeschichten übrig. Da dieser aber die Indianermärchen enthält, denen wir an dieser Stelle eine etwas geringere Priorität zugesprochen haben, könnte man sagen, wir haben es doch noch geschafft, fristgerecht fertig zu werden! Das war vor 2 Wochen so noch nicht abzusehen und daher freuen wir uns doch ein bisschen. Helfende Hände erfolgreich zu rekrutieren hat leider dann doch nicht geklappt. Dies war allerdings auf mangelnde Zeit – vor allem während der beginnenden Prüfungsphase; verständlich! – zurück zuführen. Unsere KommilitonInnen sind generell lieb und hilfsbereit. Dafür an dieser Stelle ein großes Dankeschön!

Am Schluss dieses Eintrags möchte ich euch aber eine Sache nicht vorenthalten. Einen Titel, den wir leider nicht bearbeiten konnten. Es ist eine Sammlung an Kurzgeschichten, das vermuten wir zumindest. Weiterhin vermuten wir, dass es sich um ein Manuskript handelt. Die Datierung auf dem Hängeregister gibt eine Zahl um die Jahrhundertwende an, wenn ich mich recht entsinne. Und genau hier liegt das Problem: Das Manuskript ist entweder in Deutscher Kurrentschrift oder in Sütterlin verfasst. Wir hatten leider weder die Zeit noch die Expertise uns mit diesem Sammelband weiter zu beschäftigen. Falls jemand also fließend diese Schrift lesen kann, immer her mit der „Übersetzung“!

PS: Das Bild des Inhaltsverzeichnis‘ weigert sich, hier richtig dargestellt zu werden. Anscheinend ist es schüchtern. Schade.

(MV)

 

 

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Jul/16

8

Friends, ladies, gentlemen, lend me your ears.

I have an announcement to make […]: gestern hat unsere SFB-Gruppe ihre Arbeit bezüglich der Eintragungen in die Datenbank erfolgreich vollendet. Unser süßes, kleines, eines Hängeregister ist nun mit einem grünen und einem orangen Punkt versehen – grün für ’sortiert‘ und orange für ‚eingetragen‘. Ebenso die Hängemappen in eben jenem Hängeregister, welche außerdem mit Titeln versehen wurden, damit man weiß was wo drin ist. Und orange Punkte kennzeichnen auch die Bücher, in denen Arbeits- und Ergebnisberichte und co. zu finden sind. Wir sind stolz und froh, dass wir es bis hierhin geschafft haben. Gleichwohl ziehen wir den Hut vor unseren Kolleginnen aus der Kurzgeschichten-Gruppe. Wir hatten nur ein Hängeregister und haben bis jetzt gebraucht um fertig zu werden – sie hatten wesentlich mehr! In diesem Sinne: Hut ab!

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Unseren letzten Eintragungsarbeitstag haben ein paar wundervolle Dokumente begleitet,  wie eigentlich alle anderen Tage auch. So fanden wir in der Hängemappe zum Symposium „‚Geschichte‘ und ‚System‘ bei der Erforschung der literarischen Übersetzung“ neben zahlreichen Zusammenfassungen für den abschließenden Tagungsband unter anderem einen Brief, der uns mit den Zeilen „[a]s far as your kind invitation is concerned, there seems to be a ’small‘ problem; we’re having a baby“ erfreute. Desweiteren fiel uns eines der Handouts zu den Vorträgen besonders ins Auge: es handelt sich um einen tabellarischen Aufbau von Übersetzungen einzelner Wörter oder Phrasen von verschiedenen Übersetzern zum altenglischen Gedicht „Beowulf“ (Thema des Vortrags: „Old Stories in Other Words. The Historicity of Linguistic Systems as a Problem in Translating Beowulf into Modern German“). Wer jemals mit der englischen Mediävistik zu tun hatte weiß, dass „Beowulf“ ein wichtiger Teil der Heldendichtung ist. Und dann waren da natürlich noch das handbeschriebene Blatt mit dem „Manuscript found in a bottle under the bed“, in dem sich der Mönch Arminius Francinus mit der Nonne Polly Systemia unterhält (vor allem der erste Name ist dem eines Mitarbeiters des SFB nicht unähnlich), sowie ein damit in Verbindung stehender Teil von Dante Alighieris „Göttlicher Komödie“ – auf den SFB und eine akademische Karriere umgeschrieben.

Die Frage ist: war das als Abendprogramm gedacht oder waren die Vorträge so langweilig? Für uns war es jedenfalls ein Spaß diese Sachen zu finden! Wir sind schon jetzt auf die nächsten Schritte gespannt und freuen uns auf das Treffen der gesamten Gruppe am 21.07., bei dem wir dann nochmal alle zusammen resümieren und zwischenstoppen können.

And here endeth our tale. (Zumindest vorerst.)

(AS)

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Jul/16

8

… und dann kam die Oma.

Guten Hallo!

Das Brüllerlanger meldet sich nun nach zweiwöchiger Abstinenz wieder mit einem neuen Beitrag. Aus gesundheitlichen Gründen minimiert, machten wir uns am vergangenen Montag… ja das war schon letzte Woche… daran, den zweiten Hängeregisterordner fertig zu machen bzw. den dritten anzufangen (ich bin mit da grad nicht sicher… ist halt schon etwas her…). Die Kurzgeschichten waren sehr hilfreich, uns zu unterstützen. So wurde dem Onkel des Barbiers von einem Zirkustiger der Kopf abgebissen… nun ja, schade um den Kopf, doch weniger Arbeit für uns. Anschließend Verschluss es uns in die Stadt der versilberten Pfefferkuchen… Na? Welche mag das sein? … Richtig! Brooklyn! Zu guter letzt für Montag befassten wir uns mit Liebesgeschichten aus Amerika…

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… natürlich und wie könnte es anders auch sein: ausgewählt von John G. (*thihi* „Gehpunkt“) Machaffe.

Der Dienstag musste aufgrund weiteren personellen Schwundes vollständig entfallen.

Also trafen sich die vorerst verbliebenen 2/3 des Brüllerlanger erneut in dieser Woche zum fröhlichen „Heuern & Witschen“. Es waren erneut ein Montag und ein Dienstag, an dem wir uns an den Rest des zweiten Kastens wagten und ihn schließlich mit einem „Done“ versehen konnten, bevor wir direkt mit dem dritten Hängeregisterordner anfingen… zudem können wir nun stolze 625 Einträge in unserer Datenbank verbuchen. Dabei übten wir uns vor allem in kreativen Auslegungen von Verlagen, wie beispielsweise dem Drei Fichten Verlag in München, welcher kurzerhand wahlweise zu „Die 3 von der Tankstelle in Cuxhaven“, „Drei Tulpen in Bielefeld“ (…aber Bielefeld gibt’s doch gar nicht, oder?) oder auch „Die drei Schwestern auf Mallorca“ umgewandelt wurde. Unter den drei Fichten verbuchten wir einen Sammelband mit Lügengeschichten, dessen Titel sich, auch aufgrund später Stunde, scheinbar perfekt in eine eigene Geschichte überführen ließen. Besonders angetan hatten es uns aber „Der Altar der Toten“, der zu „Die Alte der Toten“ und kurzerhand auch mit „Oma Weatheral, die man sitzen ließ“ in Verbindung gebracht wurde. Und auch die Geschichte von König Salomons Wasserpumpe erheiterte uns sehr zur späten Stunde.

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Die Hanne im Honiggrund sieht unter den drei Fichten den berühmten Hirsch mit der Pfirsichpflanzung. Sie ist auf dem Weg zum „Wirtshaus zur Sau“, das auch zwischen den drei Fichten steht. Vor der Tür liegen wie immer die Katzen, die versuchen, sich n den Himmel hinauf zu krallen. Neben dem Wirtshaus steht die Wasserpumpe, ein Geschenk König Salomons. …

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Das nächste Treffen der 2/3 Brüllerlager wird es am Mittwoch geben. Mal sehen, wie weit wir noch kommen mit unseren Ordnern und was uns noch alles in der Welt der Kurzgeschichten erwartet.

 

(TS)

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„Nicht jeder Autor hätte den Mut gehabt, eine seiner Erzählungen den Titel Die schönste Geschichte der Welt zu geben, aber Rudyard Kipling wußte genau, warum er es tat.“ (James Blish, Die Funktion der Science-Fiction)

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zwischen einem schrecklichen Radio und einem Land, in dem man wohl lieber eine Brille dabei haben sollte, gibt es wohl doch noch schöne Dinge 🙂

Wieder einmal war es ein Dienstag, an dem sich das Brüllerlager (oder auch The Roaring Camp) traf, um weiter munter Kurzgeschichten aus Sammelbänden in die Datenbank zu tippen. Wieder einmal waren es altbekannte und uns durch wöchentliche Rückkehr wohlvertraute Autoren, die uns an diesem Tag begleiteten. Von Washington Irving über Jack London bis hin zu Rudyard Kipling war unser persönliches „who is who der Kurzgeschichten“ vertreten. Mit dem Leisen „Danz Dangel Dangel Dangel Danz Dangel Danz“ der Übersetzer im Ohr, aus dem sich ein durchaus einprägsamer Rhythmus ergab, beschäftigten wir uns nun also unter anderem mit Apfelsamen und Apfeldornen (Was bitte sind Apfeldornen? Ist der Apfel unter die Rosen gegangen?), sowie einer lebend verschluckten Auster (ist das dann quasi auch Kannibalismus?….. *Danz Dangel Dangel Dangel Danz Dangel Danz*… ich muss darüber nachdenken…). Ein bisschen traurig sind wir ja schon, dass wir keine Pferde-, Hunde-, Katzen- und Tiergeschichten mehr bearbeiten… aber auch so wird es irgendwie nie langweilig 🙂

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*Danz Dangel Dangel Dangel Danz Dangel Danz* …das hat aber auch wirklich Ohrwurmcharakter… HELP!

Unsere Arbeit geht, nachdem wir den Workload deutlich reduzieren konnten, gut voran und langsam aber sicher kommt ein Ende in Sicht. Momentan ist es mehr ein Licht am Ende des Tunnels, von dem wir noch nicht genau wissen, ob es nicht vielleicht doch nur ein Zug ist, doch wir halten an der Hoffnung fest, dass es tatsächlich nur noch 3/4 Hängeristerordnern sind, die uns bevor stehen. Eigentlich sogar nur 2/3, falls sich aus den anderen Gruppen jemand freiwillig als Tribut melden sollte und uns dann einen Hängeregisterordner abnimmt (Bitte? Anyone? Pretty please?).

In diesem Sinne verabschiedet sich das Roaring Camp mit einem neuen Ohrwurm, der uns nun über die gesamte FoLL-Arbeit hinweg nicht mehr loslassen wird. Mit einem fröhlichen vor uns hin gesummten *Danz Dangel Dangel Dangel, Danz Dangel Danz* geht’s nun auf ins Wochenende.

(TS)

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Jun/16

20

Was machen wir eigentlich?

Heute möchten wir dieser Frage endlich einmal näher auf den Grund gehen. Bisher lief es in unserer SFB-Gruppe immer so ab: wir haben uns einen Termin heraus gesucht, an dem möglichst alle konnten, dann haben wir uns an diesem Termin getroffen und alle gleichzeitig am Projekt gearbeitet. Es gab ja auch immer für jeden etwas zu tun – zwei haben die Inhalte der bereits sortierten Hängemappen in die Datenbank aufgenommen und der Rest hat das übrige Chaos beherrscht. Diese Arbeitseinteilung hat dazu geführt, dass fast immer dieselben Personen vor der Datenbank saßen, weil sie entsprechend gut damit umgehen konnten und wir entsprechend schnell voran gekommen sind.

Nun sind wir in unserer Arbeit an einem Punkt angekommen, an dem es erst einmal nichts weiter zu sortieren gibt. Zugegebenermaßen ist der sagenumwobene Ordner immer noch nicht wieder aufgetaucht, aber wir arbeiten eben mit dem, was wir haben. Der Mangel an Sortiermaterial bringt uns nun aber an einen entscheidenen Punkt: es bleibt zunächst nur noch die Arbeit, die Unterlagen in die Datenbank aufzunehmen. Dass dieser Teil bisher immer nur von vier Händen erledigt wurde hat den einfachen Grund, dass es dazu nicht mehr Hände benötigt. Einer holt die Sachen aus der Hängemappe, schaut was drauf steht und gibt die Daten an den anderen weiter, der sie dann in die Eingabemaske eintippt. Um in Zukunft also genauso effizient weiter zu arbeiten wie bisher, werden wir uns nur noch zu zweit bzw. dritt treffen. Voraussetzung ist natürlich, dass alle wissen was sie tun und dass alle mit der Eingabemaske in der Hinsicht umgehen können, als dass wir nicht ausversehen unser eigenes System untergraben. Damit das nicht passiert, haben wir uns heute vorerst zum letzten Mal mit der gesamten SFB-Gruppe getroffen und sind die einzelnen Schritte der Eingabe, mit allem was es zu beachten gibt, gemeinsam durchgegangen.

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Zuerst muss gesagt werden, dass wir unsere Hängemappen mehr oder weniger thematisch sortiert haben. So haben wir alle Unterlagen zu ‚Konferenz XY‘ in einer Hängemappe und alle Unterlagen zum ‚Kündigungsfall ABC‘ in einer anderen. Es ließ sich natürlich nicht vermeiden ein Hängeregister ‚Verschiedenes‘ zu eröffnen – manche Unterlagen lassen sich einfach nicht zuordnen (z.B. der ‚rosarote‘ Flyer der Deutschen Bahn zu ihrem 150. Geburtstag, der mit den fröhlichen Elefanten). Die ersten beiden Felder der Eingabemaske, in die der Name und Vorname des Autors / der Autorin eingetragen werden soll (mitsamt der zugehörigen anklickbaren Kästchen für ‚Herausgeber‘ und ‚weiter Autoren‘, sind für uns also tendenziell unwichtig, da es sich bei uns um eine Art Kategorisierung von Unterlagen handelt. Hier tragen wir ein: ’n.n‘ für ’no name‘. Im Feld ‚Titel des Mediums‘ tragen wir somit einen Oberbegriff für das ein, was sich in der Hängemappe befindet (z.B. ‚Konferenz XY‘), das Feld ‚Veröffentlichungsdatum‘ erhält das Datum des ältesten Dokuments und im Feld ‚Texttyp‘ erfassen wir grob, um was für eine Art von Dokumenten es sich handelt (merke: ‚Faszikel‘ ist das Wort für ‚lose Blattsammlung‘).

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Es folgen mehrere Kästchen, die man anklicken kann. Aus der Entscheidung ‚Volltext‘ oder ‚Teiltext‘ haben wir uns bisher raus gehalten, da das bei unseren Dokumenten faktisch nicht feststellbar ist – die bleiben also beide unangetastet. Das Kästchen für ‚Copyright‘ klicken wir vor allem dann an (anklicken = JA Copyright!), wenn es sich um vertrauliche Dokumente, wie zum Beispiel Kündigungsunterlagen, handelt. Eine Bindung haben die wenigsten unserer Dokumente – eigentlich nur die fertigen Arbeits- und Ergebnissberichtsbücher. Entsprechend bekommen auch nur diese einen Haken. Die Kästchen für die Sprache, in denen die Dokumente vorliegen, sind selbsterklärend. Man kann auch mehrere Kästchen anklicken, für den Fall, dass mehrere Sprachen in einer Hängemappe vertreten sind. Bei GoogleBooks und im OPAC sind vermutlich nur wenige unserer Unterlagen und wenn, dann höchstens die Arbeits- und Ergebnissberichtsbücher – das müssen wir noch recherchieren. Das Feld ‚vorhanden in anderen Quellen‘ bleibt von uns unberührt. Dagegen ist das Feld ‚Anmerkungen / Notizen / Sonstiges‘ mit der wichtigste Teil unserer Angaben! Hier nehmen wir nämlich die Inhalte der Hängemappen mehr im Detail auf (z.B. zur Hängemappe ‚Konferenz XY‘ die Stichpunkte ‚Einladung‘, ‚Anmeldeformular‘, ‚Überblick Anreisemöglichkeiten‘, ‚Programm‘ oder bei den Büchern auch, wieviele Exemplare wir vorliegen haben). Es folgen noch die Felder ‚Verlagsname‘ und ‚Verlagsort‘, die aber nur für die Arbeits- und Ergebnissberichtsbücher relevant sind. Hier tragen wir ein: beim Verlagsnamen ’n.p.‘ für ’no publisher‘ und beim Verlagsort ’n.p.‘ für ’no place‘.

Hat man alle Angaben gemacht, bleibt nur noch eins: Speichern nicht vergessen! 😉

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(AS)

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Jun/16

16

Sortierung der Kurzgeschichten

Am Dienstag hat sich die Abteilung Kurzgeschichten erneut zusammengefunden und Sortierungsarbeit geleistet. Da es absolut aussichtslos war, dass wir zu dritt in den nächsten paar Wochen 19 Hängeregister voller Sammelbänden mit Kurzgeschichten in die Datenbank eintragen können, haben wir uns entschieden, unseren Bestand etwas zu sortieren. Wir haben uns erstmal auf die Sammelbände beschränkt, die definitiv und offensichtlich mit dem britischen und amerikanischen Raum zu tun haben. Neben den besten Mordgeschichten aus England und Amerika und den Western Sagas gibt es daher auch die Indianermärchen. Die schlechte Nachricht ist, dass wir Tier-, Lach- und SacDi 1hgeschichten aus aller Welt vorläufig hinten angestellt haben. Ob wir während der Projektlaufzeit noch zu diesen Geschichten vordringen, ist zweifelhaft. Nach unserer Sortierungsaktion haben wir nun immer noch 4,5 Hängeregister zu bearbeiten, von denen wir bei unserem letzten Treffen etwa einen halben geschafft haben.

Unsere Auswahl haben wir dann auch noch einmal durchsortiert und in die Kategorien „Britisch“, „Amerikanisch“, „Beides“ und „Native Americans“ unterteilt. Da die amerikanischen Kurzgeschichten quantitativ überwiegen, haben wir uns denen zuerst zugewandt. Nun haben wir uns auch endlich auf eine Vorgehensweise geeinigt, wie wir solche Autoren wie den Häuptling oder Loriot in die Datenbank eintragen: Nachname, –. Für uns war das Treffen also insgesamt ein Durchbruch schon bevor wir mit dem Eintragen in unsere Datenbank fortgefahren sind.

Di 2Auch dieses Mal sind uns natürlich wieder allerlei Seltsamkeiten begegnet. Mark Twain kann uns anscheinend gar nicht enttäuschen und bereitete uns dieses Mal hier mit eine Freude:

 

 

 

 

Weiter ging es mit sitzengelassenen Seniorinnen: Di 4

Und dann begaben wir uns in die tiefsten Sümpfe der 1930er und 1950er Jahre…dort ging es dann um einiges gruseliger zu als bei den Geistergeschichten. Wir lasen Wissenswertes über „Unsere kleinen braunen Brüder von den Philippinen“ und wurden auch hierüber informiert…Di 5

 

 

 

 

…ob wir wollten oder nicht. Vielleicht sollten wir darüber nachdenken, eine „Bedenklichkeitsbox“ in die Datenbank einzufügen, die wir in solchen Situationen anklicken können. Diese Unterhaltung sollte auf jeden Fall beim nächsten Treffen der gesamten Projektgruppe geführt werden. Vor allem, da die Planung für den nächsten Abschnitt vorsieht, unseren Bestand zu digitalisieren.

Nachdenklich verabschiedet sich das Brüllerlager…welches im Original übrigens Roaring Camp heißt, wie wir Dank der einunddrölfzigsten Übersetzung erfahren haben! (MV)

Di 3

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Jun/16

9

Alte Bekannte

Treffen #3 des Brüllerlagers verlief wieder einmal sehr erfolgreich. Wir können mit Stolz verkünden, dass wir nach fast 6 Stunden konzentrierten Einhämmerns von Sammelbänden in die Datenbank ca. 1/20 der Kurzgeschichten-umfassenden Hängeregisterordner geschafft haben. Mit über 200 Einträgen in der Datenbank 🙂

Miezies

Wauzis

Hüh-Hopse

 

 

 

 

Heute galt unsere volle Aufmerksamkeit also den besten modernen und klassischen Hunde- und Katzengeschichten, sowie zwei Bänden, die (NOCH EINMAL) eine Auswahl genau dieser (exakt genau dieser!) inklusive der letzte Woche erfassten besten modernen und klassischen Pferdegeschichten in sich vereinte. Sollte einer der Lesenden unter einer Tierhaarallergie leiden, so bitten wir darum, vorsorglich dieses Fenster zu schließen. Leider können wir keine Haftung für eventuelle Niesanfälle übernehmen. 😉

Leider war der berühmte hüpfende Frosch nicht dabei, dafür jedoch gab es ein Wiedersehen mit Häuptling Büffelkind Lange Lanze sowie einer Auswahl unserer Lieblingsübersetzer, an dieser Stellen seien Frau Hannelise Hinderberger, Frau Annemarie Horschitz-Horst und Frau Gisela Drohla genannt (Entschuldigen Sie bitte, dass ich Sie fälschlicherweise als Frau Trulla zitierte).

Des Weiteren gingen wir der Frage nach, ob es Hunden geraten sei, fern zu sehen. Loriot half uns sehr dabei, in dem er hierzu eine Vielzahl an Handlungsoptionen für verschiedene Hundealter, -rassen und -größen bot.

... eine wichtige Frage, die sich jeder Hundebesitzer stellen sollte!

… eine wichtige Frage, die sich jeder Hundebesitzer stellen sollte, bevor er dem Tier ein eigenes Gerät kauft!

Neben den wiederkehrenden Tiergeschichten und den Tücken der Rechtschreibung bezüglich Autoren- und Übersetzernamen, die wir dank mehrfacher Schreibung nun fast zu 100% gemeistert haben (wir warten nur auf auf die Level-Up Musik, die hoffentlich bald aus den Lautsprechern der SEP-Bibliothek ertönt), konnten wir uns an diversen Skizzen und Zeichnungen in den Sammelbänden erfreuen, die hier natürlich nicht fehlen sollen.

.... fast wie bei Shrek :)

...wie der Herr, so das Gescherr

…wie der Herr, so das Gescherr … „Beim heiligen Hubertus! dieses Geschöpf mußte einen Stammbaum haben, so alt und rein wie der eines deutschen Ordensritters.“

...wie war der Flachwitz mit Saha und BH nochmal?

…wie war der Flachwitz mit Saha und BH nochmal?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zusammenfassend kann gesagt werden: Kleine, dicke oder große lange Hunde und kleine dünne, langhaarige oder dicke, kurzhaarige sollten nach 21 Uhr, langohrige dicke, kurzohrige dünne und Hunde zwischen zwei und acht Jahren nur unter ärztlicher Aufsicht fernsehen. (Loriot)

In diesem Sinne verabschiedet sich das Brüllerlager für heute und meldet sich nächste Woche wieder mit den neuesten Nachrichten aus der Welt der Kurzgeschichten.

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Provokation mal anders ^^

(TS)

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