Archiv für September 2009


Ohnmächtig..

28. September 2009 - 21:54 Uhr

Ja, die Wahl … was soll man da noch sagen?!

Vielleicht hilft nur das:
http://www.youtube.com/watch?v=m_8iraAOFk4

Kommentare deaktiviert für Ohnmächtig.. | Dies und Das

Ein Fehler.

26. September 2009 - 19:53 Uhr

Schicke jetzt eine SMS mit dem Stichwort „FEHLERRECHNUNG“ an die 40400 und hol dir den ächtzenden Physikstudenten als Klingelton auf dein Handy!

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Zurück aus der Sommerpause!

22. September 2009 - 19:51 Uhr

Nach einem Monat voll Freizeit melde ich mich zurück aus der »Stadt, die Wissen schafft«! Schöne Umschreibung eigentlich, leider nicht von mir… Wer findet diesen Spruch als Erster an einer öffentlichen Einrichtung?!  Das Rennen ist eröffnet!

Seit Montag ist auch das »Hinterherrennen« eröffnet, ein lustiges Gesellschaftsspiel aus dem Regal Grundpraktikum. Die Kurzbeschreibung auf der Rückseite lautet:

Du und dein Team haben zwei Wochen nichts zu tun und Langeweile? Da haben wir etwas für euch! Es nennt sich Praktikum und ihr dürft eigenverantwortlich interessante physikalische Versuche durchführen — ist das nichts? Die Regeln sind ganz einfach:

  • Es gibt 10 Versuche und ihr habt exakt zwei Wochen Zeit (Empfehlung der Redaktion: 1 Versuch/Werktag). Nun teilt ihr euch bitte selbstständig in Zweiergruppen ein, in denen jeder einzelne Versuch bearbeitet wird.
  • Nach Ende der Versuchsdurchführung (Empfehlung der Redaktion: Werktags von 14-17 Uhr) fahrt ihr nach Hause und klemmt euch hinter euer Denkbrett oder eure Schreibmaschine (falls vorhanden). Nun geht es um eine Protokollierung des Erlebten, typischerweise verfährt man folgendermaßen: Eine Einleitung erklärt die Signifikanz des durchgeführten Versuchs. Es schließt sich ein humorvoll und dennoch wissenschaftlich korrekt geschriebener Theorieteil an, der die benötigten physikalischen Phänomene, Modelle und Grundlagen vermittelt. Eine Durchführung erzählt den Ablauf des Versuchs. Anschließend werden im Rahmen einer Auswertung die aufgenommenen Daten analysiert und aufbereitet. Den Abschluss macht eine Einordnung, die die Ergebnisse kritisch hinterfragt und den Versuch als ganzen bewertet. Übrigens habt ihr, je nach Regelwerk, zwischen zwei und vier Wochen Zeit, um das Protokoll der Jury vorzulegen. Diese zeigt dann entweder den Daumen nach oben oder gibt das »Opus« mit einem Daumenzeig gen Fußboden zur Überarbeitung zurück.
  • Nach diesen zwei Wochen kauft ihr nach halbjähriger Pause bitte die Fortsetzung, erhältlich unter dem Namen Grundpraktikum – Teil C: Versuch 21-30

Ja, wir sind im Blockpraktikum und jeden Tag macht man sich den am Abend zuvor erarbeiteten Vorsprung durch die Datensammlungen des nächsten Versuchs zunichte. Nichts desto trotz macht die Arbeit an der experimentalphysikalischen Front großen Spaß. Es geht im Wesentlichen um Elektrodynamik, sprich Zerren an großen, klemmenden Schiebewiderständen, der Geruch von warm werdener Elektronik in der Luft und Diskussionen mit Ampère, Volta und Kollegen.

Sobald etwas spannendes passiert, melden wir uns sofort! Bis dahin:
Einen schönen Abend und eine geruhsame Nacht.

1 Kommentar » | Physik studieren, Studieren in Göttingen

Manchmal probiere ich..

1. September 2009 - 16:07 Uhr

Python, eine wundervoll intuitive Skriptsprache, die das Schreiben wesentlich vereinfacht. Denn: Ich brauche nur aufschreiben, was ich eigentlich will und ein wenig meinen Englischwortschatz bemühen. Ergebnis: Es funktioniert ohne weitere Probleme und sieht im Schriftbild super aus! Nehmen wir zum Beispiel an, ich wollte die Zahlen von 0 bis 9 ausgeben. Nichts leichter als das! Rufen wir der Einfachheit halber erst einmal den Python-Interpreter auf (der spricht unsere Sprache und versteht uns) und schreiben noch kein Skript:

Wir machen also eine Reihe (engl. »range«) von Zahlen und zwar starten wir bei 0 und hören vor 10 auf. Jetzt sagen wir einfach: »Für jedes x aus der Liste mach bitte genau das, was hinter dem Doppelpunkt steht: Schreibe x auf die Konsole!«. Was ich besonders schick finde ist die Tatsache, dass sich aus wilden Listen ganz einfach Mengen im mathematischen Sinne machen lassen:

Anstatt die Bewohner der Liste auszugeben, machen wir vorher schnell eine Menge (engl. »set«) daraus und schon taucht jedes Tier nur ein einziges Mal auf. Ganz wie wir das wollen! Gut, die Reihenfolge stimmt nicht mehr, aber das ist den Mathematikern ja auch egal. Schnell ist da eine Uhr gebastelt:

Das Skript muss natürlich erstmal verraten, wo genau derjenige sitzt, der seine Sprache spricht (der Interpreter wieder mal, der bei mir in /usr/bin/python wohnt). Was dann kommt ist ja relativ klar: Zähle solange bis irgendwer den Strom abschaltet und warte vor dem Weiterdrehen des Sekundenzeigers eine Sekunde. Jetzt könnte ich irgendwo auf der Welt einen Rechner anmieten und dort meine ganz persönliche, eigene Zeit zählen lassen (recht ungenau.. aber egal, hier geht es ums Prinzip!). Toll…

So schön ist Python! Zum Weiterlesen hilft evtl. http://docs.python.org/index.html

Bis zum nächsten Mal!

2 Kommentare » | Dies und Das, Fotos, Physik studieren

     

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