Chinesisches Neujahrsfest: Siedend heiß!

Während unserer Feier des chinesischen Neujahrs in der Abteilung Interkulturelle Germanistik bereiteten wir gemeinsam „Huo Guo“ zu und stellten fest: Auch übers Essen lernt man Neues!

Am zweiten Tag des chinesischen Neujahrsfests trafen sich Studierende und Mitarbeiterinnen der Abteilung, um gemeinsam „Huo Guo“, 火锅, chinesisches Fondue bzw. Hot Pot, zuzubereiten. Bei diesem ursprünglich aus Sichuan stammenden Gericht werden u.a. kleine Fleisch- und Gemüsestücke in einer relativ scharfen Brühe gegart und anschließend mit verschiedenen Soßen gegessen.

Für unser hausgemachtes Huo Guo mussten wir zunächst alle Zutaten wie z.B. Gemüse, Fleisch und Meeresfrüchte waschen und kleinschneiden. Klöße und dünne Scheiben Gemüse spießten wir auf Bambusstöcke; Seetang, Tofuhaut und Glasnudeln weichten wir in Wasser ein. Dann stellten wir die Soßen her und setzten die Brühe auf.

Hou Gou_2 Hou Gou_3

Viele europäische Teilnehmer kochten Huo Guo zum ersten Mal und zeigten daher großes Interesse an den Zutaten und ihrer Zubereitung. Vor allem die Zubereitung der Soßen war ein kleines Abenteuer, bei dem entweder die chinesischen Kommilitonen zu Rate gezogen wurden oder drauflos experimentiert wurde. Doch auch die chinesischen Studierenden machten mit dem bei ihnen beliebten Gericht neue Erfahrungen. Zum Beispiel war die vegetarische Variante von Huo Guo für viele neu. Und zudem staunten einige, dass unsere europäischen China-Kenner gerne Scharfes aßen. Insgesamt war es eine tolle Feier, die über dem schmackhaften Essen eine sehr intensive und interessante interkulturelle Begegnung ermöglichte. Freundschaft geht eben durch den Magen.

Huo Guo_4 Huo Guo_1

1 comment for “Chinesisches Neujahrsfest: Siedend heiß!

  1. S.D.
    13. März 2016 at 21:15

    Wunderbar, dass man fern der Heimat auch Huoguo genießen konnte.

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