Workshop „Einsatz Elektronischer Abstimmungssysteme“

Clicker

Hardware-Clicker während der Vorlesung

Seit dem Sommersemester 2013 setzt die Professur für Organisation und Unternehmensentwicklung ein elektronisches Abstimmungssystem (EAS) in mehreren Vorlesungen und Übungen ein.

Initiiert von Frau Prof. Dr. Maurer fand am 25.11.2014 ein Workshop zum Einsatz elektronischer Abstimmungssysteme statt. Im Rahmen des Workshops wurden unterschiedliche Kurzvorträge rund um EAS gehalten

Im ersten Kurzvortrag stellte Frau Prof. Dr. Maurer die Möglichkeiten von EAS im konkreten Bezug auf ihre praktischen Erfahrungen dar. Der Einsatz von EAS soll die Qualität der Lehre abwechslungsreicher und interaktiver gestaltet und die Studierenden je nach Wissensstand (welcher ebenfalls durch EAS erfasst werden kann) individuell ansprechen. Frau Prof. Dr. Maurer integriert EAS in der Bachelor Veranstaltung „Unternehmensführung und Organisation“. Sie nutzt dabei eine ganze Reihe von Fragetypen. Während im Sommersemester 2013 zunächst Wissens- und Diskussionsfragen verwendet wurden, wurden 2014 auch die Möglichkeit offene Fragenüber über eine Textfunktion zu stellen und Quizfragen in ILIAS in der Veranstaltung eingebunden. Für diese gab sie auch explizite Beispiele.

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Kostenfreie Webinare am Bundesweiten Fernstudientag

Die Uni Göttingen nimmt gemeinsam mit seinen Partnern vom eCULT-Verbundprojekt am diesjährigen Bundesweiten Fernstudientag am Freitag, den 21.02.2014 mit einer Online-Aktion teil.

Zwischen 09:30 Uhr und 12:30 können alle interessierten Lehrende und Studierende an mehreren kurzen Webinaren teilnehmen und diese spannende Form der Onlinelehre kennenlernen. Haben Sie bereits einmal an einem Webinar teilgenommen? Geboten werden kurze Vorträge zu verschiedenen E-Learning Themen.

Sie können sich jederzeit einfach mit Ihrem Webbrowser hinzuschalten. Die Teilnahme ist kostenlos und auf Wunsch auch anonym. Man braucht dazu lediglich einen Kopfhörer oder einen Lautsprecher.

Für die Webinarreihe wird Adobe Connect vom DFN verwendet. Wussten Sie, dass alle Lehrenden der Universität Göttingen die Möglichkeiten haben, dieses Werkzeug kostenfrei zu nutzen. Wir vom E-Learning-Service helfen Ihnen gerne!

Für die Teilnahme an den Vorträgen erreichen Sie den Online-Raum unter dem folgenden Link:

Adobe Connect Raum – eCULT – Fernstudientag

Als Unterstützung haben wir für Sie eine kleine Anleitung bzw. Hilfe zur Anmeldung und zur Nutzung des Raumes erstellt:

1. Anmeldung: Anmeldung in den virtuellen Raum

2. Grundfunktionen: Grundfunktionen

 

PROGRAMM:

9:30 – 09:50: Grußworte und Vorstellung des eCULT-Projekts (Peter England, Universität Oldenburg)
10:00 – 10:20: OER (Open Educational Ressources) für Hochschullehrende und BeraterInnen (Birgit Wittenberg, HAWK Hildesheim; Hajnalka Beck, Universität Göttingen)
 10:30 – 10:50: Die Gestaltung von eWeiterbildungsangeboten- professionell beraten und entwickeln (Dr. Marc Krüger, Leibniz Universität Hannover)
 11:00 – 11:20:  Audio-visuelle Medien in der Hochschullehre (Steffen Ottow, TU Clausthal)
 11:30 – 11:50: Computerunterstütze formative Assessements in den MINT-Fächer (interaktive Fragerunde) Den Link zu der Aufzeichnug, die Sie sich vor der Fragerunde anschauen können, finden Sie hier: Aufzeichnung und Diskussionsgrundlage zum Thema (Stefan Bisitz, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften)
 12:00 – 12:30:  Aufgaben formulieren im eLearning. Wie können Aufgaben innerhalb von E-Learning-Phasen so formuliert werden, dass Studierende weder über- noch unterfordert werden? (Cornelia Roser, HAWK Hildesheim)

 

Praxisbeispiel für den lehr- und lernbegleitenden E-Learning-Einsatz

Ein Interview mit Frau Johanna Spaak. Sie ist seit Oktober 2011 an der Biologischen Fakultät der Georg-August-Universität angestellt und erstellt im Rahmen ihrer Tätigkeit Online-Lernmodule, die sie auch bei ihren Lehrveranstaltungen einsetzt.

Wenn Sie sich dafür interessieren, wie ein Online – Lernmodul in der Biologie aussehen kann, klicken Sie bitte auf den Link!

Online – Lernmodule in der Biologie

Beck

Die Mischung macht’s … I.

E-Learning ist nicht gleich E-Learning. Diese Aussage klingt ziemlich unspektakulär, ist aber von großer Bedeutung. Warum? Weil man E-Learning-Möglichkeiten auf verschiedener  Art und Weise in die Lehre integrieren kann.

E-Learning

E-Learning

Computerbasierte Tools kann man einfach nur zur Unterstützung und/oder Begleitung der traditionellen Präsenzlehre einsetzen. Zu diesen Tools gehören nicht nur verschiedene Softwarelösungen wie Learning-Management Systeme oder Quizgeneratoren, sondern auch die innovativen Ausgaben traditioneller Werkzeuge wie interaktive Whiteboards als „Alternative“ zur Kreidetafel oder Dokumentenkameras anstelle von OVH-Projektoren.

Präsenzveranstaltungen kann man aber nicht nur mit verschiedenen technischen Geräten unterstützen, sondern auch mit multimedialen Elementen bereichern. So lassen sich statische Power-Point-Folien durch Prezi(n)tationen ersetzen, komplizierte Vorgänge sind durch Animationen  zu visualisieren. Immer wiederkehrende Inhalte wie z.B. die Materialien für Grundvorlesungen kann man in webbasierte Trainingsmaterialien oder zumindest in Online-Lernmodule umwandeln.

Der Aufwand bei der Erstellung solcher Materialien ist unterschiedlich. Die Umstellung von einer traditionellen Kreidetafel auf ein interaktives Board ist einfach und geht schnell. Die Erstellung didaktisch sinnvoller Animationen oder von Online-Lernmodulen  ist zwar zeitaufwändig, aber das Ergebnis erleichtert die Arbeit der Lehrkraft langfristig und macht den Studierenden mehrere Semester lang Freude.

Das E-Learning-Serviceteam berät Sie gerne, wenn Sie Ihre Vorlesungen oder Seminare um verschiedene E-Learning-Elemente erweitern möchten. Wenn Sie Lust und Zeit haben, können Sie sich die neueste Medientechnik in den ZHG-Hörsälen anschauen und ausprobieren. Der Termin ist immer Montags, von 13 bis 14 Uhr, im ZHG 103.

Beck

Bildquelle: fotolia.com

E-Learning: Kalter Kaffee oder Teufelszeug?

Im Freundes- und Bekanntenkreis werde ich häufig gefragt, was mein Beruf ist, was ich mache, womit ich mich beschäftige. Meine Antwort auf diese Frage ist für die meisten Menschen ziemlich verwirrend, ich bin nämlich E-Learning-Beraterin. Die erste Reaktion auf meine Antwort ist meistens „E- was?!“ Und sofort danach kommt die nächste Frage: „Was ist E-Learning überhaupt?“ Diese Frage versuche ich in dem heutigen Beitrag zu beantworten und den Begriff aus meiner Sicht zu definieren.

Das Lernen mit Hilfe der Technik ist für viele Menschen welt- und menschenfremd, einsam, langweilig und hat mit den sozialen Komponenten des Lernens nichts zu tun. Andere sehen die Technik als Lösung für alle ihre Probleme auf den Gebieten der Wissensvermittlung und Wissensaneignung. Bei beiden Punkten wird Technik mit dem Begriff E-Learning gleichgestellt. Stimmt das wirklich? Ja, das stimmt. E-Learning kann man als technikgestütztes oder technikunterstütztes Lehren und Lernen verstehen.

Aber wo fängt E-Learning an? Ist ein Kurs, bei dem der Dozierende an die Studierenden E-Mails verschickt, schon ein durch E-Learning unterstützter Kurs?

E-Learning

E-Learning

Wikipedia definiert E-Learning wie folgt:

Unter E-Learning (englisch electronic learning = „elektronisch unterstütztes Lernen“, wörtlich: „elektronisches Lernen“), […] werden – nach einer Definition von Michael Kerres – alle Formen von Lernen verstanden, bei denen elektronische oder digitale Medien für die Präsentation und Distribution von Lernmaterialien und/oder zur Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation zum Einsatz kommen.

Für mich stellt E-Learning einen effektiven Weg dar, Lehr- und Lernangebote dort zu schaffen, wo für sie sonst kein Platz wäre. So kann man das Einüben langweiliger Inhalte (wie zum Beispiel verschiedene Verbformen beim Fremdsprachenlernen) mit Hilfe der Technik spielerisch gestalten und damit die Lust aufs Lernen erhöhen.

Die Technik macht das Lernen oder den Informationsaustausch zwischen Teams auch über große Entfernungen möglich. Soziale Einsamkeit, Langeweile und Entfremdung sind keine obligatorischen Bestandteile von E-Learning-Angeboten. Man soll nur das Angebot den Gegebenheiten anpassen und die entsprechende E-Learning-Form auswählen.

Welche Ausprägungsformen es im E-Learning gibt, erläutere ich Ihnen in meinem nächsten Beitrag.

Beck