Auf dem Weg zum E-Prüfungsraum …

Hier können Sie sich in den folgenden Wochen einen Eindruck von den Fortschritten bei der Einrichtung des für 98 spezielle PC-Plätze vorgesehenen E-Prüfungsraums in der 1. Etage des Blauen Turms verschaffen:

 

Mitte August 2012:

Ausgangszustand

 

Kurz nach der Räumung der Bibliothek: Noch braucht man viel Phantasie, um sich vorzustellen, wie der E-Prüfungsraum aussehen könnte…

 

 

 

 

 

 

 

Ende August 2012:

Alles muss raus…

 

Der Abbau der Bücherregale beginnt …

 

 

 

 

 

 

 

… damit es losgehen kann!

… und bringt schon eine ganze Menge! Allmählich erhält man einen Eindruck davon, wie viel Fläche schließlich zur Verfügung stehen wird.

 

 

 

 

 

 

 

Mitte September 2012:

Unendliche Weiten

 

Der baldige E-Prüfungsraum: unendliche Weiten..

 

 

 

 

 

 

Nur der Pfeiler wird bleiben…

 

Mitten im Raum steht ein zentraler Pfeiler, der nicht entfernt werden kann. Man wird später sehen, dass aus der Not eine Tugend gemacht und die Nische für die Drucker ausgebaut wird.

 

 

 

 

 

 

Hinten rechts kann man erkennen, dass ein Teil des Raumes abgetrennt wurde, um für den jenseits der Wände liegenden Flur eine Nische zur Verfügung stellen zu können. Durch den dadurch entstandenen in den Raum hineinragenden “Kasten” würde der Platz für eine komplette Rechnerreihe verlorengehen, weshalb hier ein Rückbau vorgesehen ist.

 

 

 

 

 

 

Mitte Oktober 2012:

Bitte beachten!

 

Jetzt ist es endlich offiziell!  An jedem Aufzug finden sich Hinweise auf den Beginn der Bauarbeiten. Allerdings sind diese auch nicht zu überhören…

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Abrissarbeiten haben begonnen…

 

Eine erste Wand wurde entfernt; durch den Anschluss eines Nebenraums gibt es nun genug Platz für eine zusammenhängende Rechnergruppe. Dies ist der Startschuss für die umfangreichen Rückbaumaßnahmen.

 

 

 

 

 

 

 

Anfang November 2012:

Ein Blick unter die Decke

 

Auch der Blick nach oben lohnt sich jetzt: Die alten Rohrleitungen der Belüftung  unter der Decke werden komplett entfernt. Man sieht nur noch die Löcher in den Betonträgern. Die alten Lampen werden dann in Kürze ebenfalls weichen.

 

 

 

 

 

 

Ende November 2012:

Eine neue Wand entsteht

 

Kampf um jeden Quadratmeter: Die Einziehung, durch die auf dem hinter der Wand liegenden Flur eine Nische entstanden war, ist entfernt worden. Bald wird hier eine neue Wand aufgebaut. Auch die anderen Abrissarbeiten sind fast vollständig beendet. Von nun an geht es bergauf.

 

 

 

 

 

 

 

 

10. Dezember 2012

 

Teppichmuster für die Farbzonen

 

Es ist vollbracht: Die finale Farbwahl für den Teppichboden wurde getroffen. Um mehr Orientierung für Prüflinge und Aufsichten zu schaffen, werden die Prüfungsplätze in  drei Farbzonen gebündelt.  Nach Befragung zahlreicher Kolleginnen und Kollegen und Studierender wurden Blau, Rot und Grün festgelegt. Die Laufwege werden schwarz, um die die Farbzonen deutlich voneinander zu trennen.  Also, demnächst treffen wir uns in der “blauen Zone”!

 

 

 

 

 

 

 

 

14. Dezember 2012

Leer und glänzend. Ein vergänglicher Anblick

Es hat sich einiges getan: Eine komplett neue Be- und Entlüftung wurde installiert – natürlich mit Kühlung.  Eine neue Beleuchtung mit speziellen blendfreien Lampen sorgt für eine gute und gleichmäßige Ausleuchtung. Hunderte von Metern an Netzwerkkabeln liegen auf den neuen Kabelbühnen.

Erstmals ist der Raum fast vollständig leer, damit der Boden geglättet werden kann. Er schreit fast nach dem Teppich.

 

Ein dicker Kabelstrang

Von der Decke kommt ein dicker Kabelstrang

 

Ein Blick in den Technikraum zeigt, wieviel noch zu tun ist. Ein dickes Bündel Stromkabel hängt einfach von der Decke und wartet auf die Unterverteilung. Im Hintergrund sieht man aber bereits den Netzwerkschrank. Dort ist das Chaos bereits der Ordnung gewichen.

Kabelbündel

Noch enden die Kabel einfach im Technikraum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Januar 2013

Der Countdown läuft: Es sind nur noch wenige Tage bis zur Lieferung der speziellen Arbeitstische für den E-Prüfungsraum. Ein Exemplar in der endgültigen Ausführung befindet sich bereits im Besitz des E-Learning-Services, um intensiv getestet und für die Auswahl passender Stühle herangezogen zu werden.

Der allseits beliebte Prototyp des Prüfungstisches

 

 

07. Januar 2013

Es tut sich was: Die grüne Zone ist schon fertig…

…dann geht es zügig mit den blauen Flächen weiter…

 

 

 

 

 

 

… und die nächsten Rollen für die roten Felder und die dunklen Laufwege liegen schon bereit. Schließlich sollen am 10. Januar die Tische geliefert werden!

 

09. Januar 2013

Die Lücken schließen sich, der rote Teppichboden ist verlegt, und auch die Laufwege nehmen mittlerweile Gestalt an. Parallel dazu kümmern sich die Maler um die Wände, wie in der oberen rechten Bildecke zu sehen ist.

 

 

10. Januar 2013

Es wird ernst! Die Tische für alle 98 Arbeitsplätze werden geliefert, im Raum aufgestellt und miteinander verbunden. Gleichzeitig müssen die Verlegearbeiten für die Laufwege zum Abschluss gebracht, Fußleisten angebracht und von den Malern weitere Schönheitskorrekturen vorgenommen werden. Alles klappt reibungslos, und schließlich kann der Elektriker schon damit beginnen, die Kabelkanäle an den Tischen zu befestigen.

 

 

 

 

 

14. Januar 2013

Jetzt schlägt die Stunde der Elektroinstallation: Von den Kabelbühnen werden die Leitungen über Kabelkanäle zu den Tischreihen und dann an deren rückwärtigen Seiten entlang geführt.

…immer an der Wand lang!

Die Kabelkanäle passen wie angegossen an die Untergestelle der Tische.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18. Januar 2013

Die umfangreichen Elektroinstallationsarbeiten gehen weiter, damit demnächst die 98 Arbeitsplätze mit Rechnern und Monitoren bestückt werden können.

Keine Angst, die Säule wird noch in einer freundlicheren Farbe gestrichen…

 

An den nicht an der Wand stehenden Tischreihen werden unauffällige Säulen installiert, über die die Leitungen von der Decke in den Kabelkanal der Tische geführt werden können.

Die grüne Zone, der Druckerraum und der Durchgangsbereich zu den blauen Zonen werden mit speziellen Leuchten versehen, die zusammen mit dem einfallenden Tageslicht für eine angenehme Beleuchtung sorgen.

Grazil und unauffällig: die speziellen Leuchten in der grünen Zone

 

 

 

 

 

 

 

Parallel zu diesen Arbeiten werden die Glas-Holz-Wände und die Glastüren für den “Druckerraum” eingesetzt. In diesem werden drei Netzwerkdrucker aufgestellt, die die Papierausdrucke der Klausuren für bis zu 98 Prüflinge in möglichst kurzer Zeit bewältigen können. Die Glasscheiben sollen den Eindruck von “Geräumigkeit” im E-Prüfungsraum bewahren und einen guten Ausblick aus dem abgeteilten Bereich heraus auf die Tischreihen ermöglichen. Die Drucker werden zusätzlich hinter einem gläsernen “Schallfang” stehen, damit ihre Betriebsgeräusche auch bei offenen Glastüren nicht stören.

Der Durchblick ist weiterhin garantiert!

 

 

23. Januar 2013

Ein weiterer Meilenstein: 100 Rechner und die zugehörigen Monitore werden geliefert, während Elektroinstallateure, Maler und Trockenbauer noch eifrig rumwerkeln.

Fast so beeindruckend wie die Chinesische Mauer….

 

 

 

 

 

 

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die studentischen Hilfskräfte des E-Learning-Services stürzen sich ins Getümmel und kriechen bei Bedarf auch unter die E-Prüfungstische, um die Rechner in die speziellen Halterungen zu stellen und gegen Diebstahl zu sichern, die Monitore an die Schwenkarme anzuschrauben und schließlich alles zu verkabeln.

Selbst der Chef legt Hand an…

 

Geschafft! Am Ende des Tages sind alle Rechner und Monitore eingebaut und festgeschraubt

 

 

 

 

 

 

 

Letztlich bleiben nur die Ständer der Monitore übrig – aber auch für diese haben sich schon dankbare Abnehmer gefunden. Daher noch mal alle zusammen auf einem Gruppenbild:

 

 

24. Januar 2013

Vorsicht! Frisch gestrichen!

 

 

Am nächsten Tag werden auch die Tastaturen und Mäuse angeschlossen, und die Säulen an den Tischreihen sind mittlerweile mit einem vornehmen Grauton versehen, der sich gut in die Farbgebung des übrigen Inventars einfügt.

 

 

 

 

 

 

 

 

28. Januar 2013

Fehlt da nicht noch etwas ganz Wichtiges? Aber natürlich, die Stühle! 100 Stück davon sollen morgen geliefert werden. Also greifen wir gern selbst zum Staubsauger, um den mit schwarzem Teppichboden ausgelegten Zentralbereich des E-Prüfungsraums darauf vorzubereiten, dass die Stühle erst mal dort abgestellt werden, so lange noch nicht die Grundreinigung durchgeführt wurde.

 

 

 

 

 

29. Januar 2013

Einen Tag später sind die 100 Stühle da, bequem, rückenschonend und formschön. Und liebevoll vom LKW in die Eingangshalle getragen, damit die Rollen nicht beschädigt werden. Für den Prüfungsbetrieb wird für den Widerstand der verstellbaren Rückenlehne eine mittlere Stufe gewählt. Die Höhe sollen sich die Studentinnen und Studenten individuell einstellen, um optimal die versenkten Bildschirme sehen zu können.

Einer so bequem wie der andere…

 

 

31. Januar 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurz vor der ersten Prüfung am 4. Februar werden die Türen eingebaut, die von den umlaufenden Fluren kommende Geräusche zuverlässig vom Raum fernhalten.

 

 

14. Februar 2013

Nur provisorisch aufgestellt, aber schon im Hinblick auf den Verstellmechanismus kalibriert.

 

Auf einmal sind es 100: Für die “Mittelinsel” im Zentrum des E-Prüfungsraums werden zwei elektrisch höhenverstellbare Tische aufgestellt, die als “Master-Plätze” für die Prüfungsverantwortlichen oder als Reserve für die Prüflinge fungieren sollen und auch besonderen Anforderungen genügen. Es ist geplant, zwischen den Tischen eine Säule mit Steckdosen und Netzwerkanschlüssen für die beiden einander gegenüber stehenden Computerarbeitsplätze zu installieren.

 

 

 

 

20. Februar 2013

Unter Strom: Die Zweiertische werden mit zusätzlichen Steckdosen versehen, um bei der Nutzung des Raums als studentischer PC-Pool Anschlussmöglichkeiten z.B. für eigene Notebooks zu bieten.

Hier gibt es Saft für Laptops & Co.

 

 

28. Februar 2013

Wer hat an der Uhr gedreht?

Wem die Stunde schlägt: Da die Studierenden während einer Prüfung keine mobilen Endgeräte mit an den Platz nehmen dürfen und nicht mehr jede/r eine gute altmodische Armbanduhr trägt, haben wir fünf dank ihres “Bahnhofsuhren-Designs” optimal ablesbare Funkuhren über den gesamten Raum verteilt. Wir verzichten bewusst darauf, die Uhrzeit oder gar einen “Countdown” auf der Benutzeroberfläche des E-Prüfungssystems darzubieten, um in der Prüfungssituation keinen zusätzlichen Druck aufzubauen. Zusammen mit aus konventionellen Klausuren bekannten Ansagen der Prüfungsverantwortlichen werden die Prüflinge so “sanft” darüber informiert, wie viel Zeit ihnen noch bleibt. Sollte sich herausstellen, dass die bisher vorhandenen Uhren doch nicht von jedem Platz aus gut abzulesen sind, werden sie um weitere ergänzt.

 

Das Schild hat durchaus seine Berechtigung!

Ist das eine Toilette oder ein Waschraum? Nein, im Eingangsbereich des E-Prüfungsraums befindet sich ein Pu(tz-)Mi(ttel)Raum, dessen sich die Handwerker nun auch endlich annehmen können. Die Toiletten befinden sich wie auf allen Etagen des “Blauen Turms” aber doch in unmittelbarer Nähe links und rechts der Fahrstühle. Auch hier orientieren wir uns an der Vorgehensweise bei konventionellen Klausuren: Prüflinge werden von den Aufsichten zur Toilette begleitet, was auf der Liste der Teilnehmenden entsprechend dokumentiert wird.

 

 

29. Februar 2013

Im “Glaskasten” wird an der Wand ein großer Flachbildschirm angebracht, auf dem die Verteilung der Sitzplätze dargestellt wird, damit auch externe Aufsichtspersonen, die sich in dem Raum nicht auskennen, die Klausurausdrucke ohne Probleme verteilen können. Später soll auf dem Bildschirm angezeigt werden können, ob eine Klausur ausgedruckt und unterschrieben eingesammelt wurde, um zu vermeiden, dass (versehentlich oder vorsätzlich) doppelt ausgedruckte Bögen den Druckerbereich verlassen.

Hier findet man den Platz 42 auf einen Blick!

 

01. März 2013

Die fertige “Mittelinsel”

Nur noch wenige Tage bis zur offiziellen Eröffnung des E-Prüfungsraums! Mittlerweile ist neben den beiden höhenverstellbaren Tischen – der “Mittelinsel” – eine Säule aufgestellt worden, die alle benötigten Anschlüsse enthält. Die Tische werden mit Computern versehen, die mit den 98 anderen im Raum identisch sind, damit sie auch als weitere Ausfallreserve genutzt werden können. In der Praxis wird der dem Druckerbereich zugewandte Platz überwiegend den Dozierenden als “Master-Platz” z.B. zur Überwachung des Klausurverlaufs oder zur zentralen Freischaltung des betreffenden ILIAS-Tests zur Verfügung stehen.

 

05. März 2013

Fertig! Einen Tag vor der feierlichen Eröffnung des E-Prüfungsraums, in deren Rahmen die Fachtagung “E-Prüfungen – Was ist heute schon möglich?” und der Workshop “E-Assessments in der Sprachenlehre” veranstaltet und Interessierte aus Göttingen und darüber hinaus die Möglichkeit des Ausprobierens einer Probeklausur haben werden!

Der Raum erhält den letzten Schliff durch einige Klebefolien: Während man durch milchglasartige Abdeckungen an den Wandelementen des Glaskastens nun nicht mehr so direkt auf die Drucker und ihre Verkabelung starren muss, macht ein entsprechender Schriftzug nun klar, was sich hinter dieser schlichten weißen Tür im Fahrstuhlbereich der 1. Etage des Blauen Turms verbirgt. Der Schriftzug des E-Learning-Services ziert darüber hinaus die Glastüren.

Highlight dieser Verschönerung sind aber die großen blauen, roten und grünen Ziffern, die die drei Farbzonen des Bodenbelags noch weiter differenzieren und den Prüflingen das Aufsuchen ihrer Plätze zusätzlich erleichtern werden.

Noch leichtere Orientierung im Raum durch Ziffern an den Wänden

 

Damit keine Missverständnisse aufkommen, wer sich hier austobt.

 

 

 

 

 

 

 

Hier kann der (Durch-) Blick ruhig etwas getrübt sein, wenn es so schön aussieht…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Eingang

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Abenteuer geht weiter: Die Gestaltung des Vorraums zum E-Prüfungsraum…

Der Haupteingang zum E-Prüfungsraum liegt gleich neben den Zugängen zu den Fahrstühlen des Blauen Turms. Dieser Übergangsbereich zum Zentralen Hörsaalgebäude (ZHG) soll als Vorraum zum E-Prüfungsraum und somit als Sammelpunkt für die Studierenden vor einer Klausur dienen. Die Prüflinge sollen sich vor dem Einlass bereits hier darüber informieren können, welche Sitzplätze ihnen zugewiesen wurden und wo sich diese im Raum befinden, was gerade bei einem zügig durchzuführenden Kohortenwechsel wichtig ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


2 Kommentare

  • Holger Markus

    Wenn ich den vorliegenden Plan des Gebäudemanagements richtig interpretiere, hat der E-Prüfungsraum eine Grundfläche von 286 Quadratmetern.

  • Christian

    Sehr schöner Blog, habe bereits selber in dem Raum erfolgreich eine Prüfung abgelegt.
    Mich würde ja mal sehr interessieren welche Fläche in m² der e-Prüfungsraum jetzt hat. Sofern das geht?

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